Rolfes: Was die Spieler am meisten bewegt

Die Nachrichtenlage rund um das Thema Coronavirus ändert sich beinahe stündlich. Simon Rolfes, Sportdirektor bei Bayer 04, gibt einen Einblick in die aktuelle Situation bei der Werkself, die von Cheftrainer Peter Bosz und seinem Team am heutigen Mittwochvormittag individuelle Trainingspläne für die Arbeit zu Hause erhalten hat. Simon Rolfes über....
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…die Lage bei der Werkself: Die Situation ist für alle Beteiligten nicht einfach. Wir haben heute Vormittag den Spielern noch einmal neueste Informationen und Ratschläge an die Hand gegeben, wie sie sich in den kommenden Wochen verhalten sollten.

…die getroffenen Vorkehrungen: Die Gesundheit aller steht im Vordergrund. Deshalb gibt es die Maßnahmen der Politik in Bezug auf die Verhaltensregeln. An diese sollten wir uns alle halten. Auch unser medizinischer Direktor Dr. Dittmar hat das der Mannschaft heute noch einmal verdeutlicht.

…die Sorgen der Profis: Die größte Sorge gilt der Gesundheit, nicht nur der der Spieler selbst, sondern auch dem Wohlergehen ihrer Familien. Das bewegt die Spieler aktuell am meisten. 

…die individualisierten Trainingspläne: Wir haben die Spieler heute mit Heimtrainingsplänen ausgestattet. Diese hatte unser Trainerteam bereits in den vergangenen zwei Wochen ausgearbeitet, um auf das nun eingetroffene Szenario vorbereitet zu sein. Wir sind zuversichtlich, dass wir dadurch für den Fall, dass es in der Bundesliga und den weiteren Wettbewerben irgendwann weiter gehen kann, gut vorbereitet sind.

…die fehlenden Einnahmen aus den Spieltagen: Welche Größenordnungen an Ausfällen auf die Vereine zukommen, ist aktuell nicht valide vorherzusagen. Natürlich müssen wir irgendwann, wenn die finanzielle Lage von Bundesliga-Vereinen bedrohlich werden sollte, reagieren und möglichst frühzeitig geeignete Vorkehrungen treffen. Aber dafür ist es derzeit noch zu früh.

…einen möglichen Abbruch der Bundesliga-Saison: Ich kann mir dieses Szenario aktuell nur schwer vorstellen. Wenn sich die Gesundheitslage stabilisiert und die Rahmenbedingungen es zulassen, ist es im Interesse aller, die Wettbewerbe möglichst ordnungsgemäß zu Ende zu bringen. Durch die Verlegung der EM haben wir jetzt mehr zeitlichen Spielraum.

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