
… den Beschluss zur Fortsetzung der Bundesliga-Saison: Die Entscheidung freut uns. Sie ist ein Zeichen des Vertrauens der Politik in das Konzept der DFL, das organisatorische und hygienische Vorkehrungen vorgibt. An diesem sowie der Umsetzung vor Ort haben in den vergangenen Wochen viele Leute gearbeitet, sowohl auf Seiten der DFL als auch der Vereine. In unserem Fall geht der Dank an unseren Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinrich Dittmar und sein Team. Sie haben die ganzen Maßnahmen konzipiert und vor Ort umgesetzt. Klar ist aber auch, dass diese Entscheidung eine große Verantwortung mit sich bringt – für den Verein und die Spieler. Dieser wollen wir in den nächsten Wochen gerecht werden.
…die Kritik an der Entscheidung: Vor allem in solch einer Krisensituation ist es wichtig, verschiedene Bereiche nicht gegeneinander auszuspielen. Man kann niemandem einen Vorwurf machen, wenn er wieder seiner Geschäftstätigkeit nachgehen möchte. Die Verantwortlichen verschiedenster Bereiche hatten und haben die Chance, Konzepte für einen Restart auszuarbeiten – und das hat auch der Profifußball getan. Natürlich nimmt der Fußball als Volkssport Nummer eins, über den täglich in nahezu allen Medien berichtet wird, einen großen Part in der öffentlichen Diskussion ein. Aber deshalb genießt er nicht automatisch eine höhere Priorität als andere.
…die Wettbewerbsgleichheit der Bundesligisten: Die ist in meinen Augen gegeben. Alle haben mit eingeschränkten Bedingungen und ohne genaues Zieldatum trainiert und in Kleinstgruppen begonnen. Es hat kaum Auswirkungen, ob man ein oder zwei Tage früher als andere das Mannschaftstraining wieder aufnimmt. In den Vorbereitungsphasen im Sommer oder im Winter fangen schließlich auch nicht alle Teams gleichzeitig an.
…den Fall eines infizierten Spielers/Verantwortlichen im Laufe der Saison: Die Entscheidungshoheit liegt in dem Fall bei den Gesundheitsämtern vor Ort. Sie ordnen die Quarantäne-Maßnahmen an. Wir stehen mit dem Gesundheitsamt in Leverkusen in einem engen und guten Austausch. Nicht zu vergessen: Mit der engen Taktung der Testung wird natürlich versucht, frühzeitig die positiven Fälle zu erkennen und weitere Infizierungen zu verhindern.
…mögliche Fanansammlungen vor den Stadien: Es gibt fortwährend Gespräche zwischen Bayer 04 und seinen Fans. Und selbstverständlich appellieren wir an unsere Anhänger, die Spiele der Werkself zu Hause vor dem Fernseher zu verfolgen. Darüber hinaus haben wir großen Vertrauen in unsere Anhängerschaft. Ihnen ist sehr wohl bewusst, dass mit dieser Coronavirus-Pandemie nicht zu spaßen ist. Die Rückmeldungen unserer Fans zuletzt haben gezeigt, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind – sowohl mit dem Blick auf ihre eigene Gesundheit als auch mit dem Wissen, dass sie Bayer 04 schaden können.
…die nächsten Schritte vor dem Restart: Morgen folgt die DFL-Vollversammlung. Nach dieser wissen wir ganz konkret, mit welchem Spieltag es wann losgeht. Wir werden das Mannschaftstraining wieder aufnehmen, die regelmäßige Corona-Testung diente und dient als eine der Voraussetzungen dafür. In welches Hotel wir gehen werden, hängt noch vom genauen Starttermin und Austragungsort ab. Diese Entscheidung treffen wir in den nächsten ein bis zwei Tagen.
Im Anschluss an die Online-Medienrunde sprach Sportdirektor Rolfes zudem bei Bayer 04-TV unter anderem über die Bedeutsamkeit von Disziplin der Spieler und Verantwortlichen und die Spiele ohne Zuschauer. HIER geht es zum Video.

Gleich dreimal waren die schwarz-roten Legenden der Bayer 04-Traditionsmannschaft am vergangenen Wochenende im Einsatz. Unter anderem mit Stefan Kießling, Philipp Wollscheid, Sidney Sam und Karim Bellarabi trat das von Falko Götz und Jürgen Gelsdorf gecoachte Team auf Indoor-Kunstrasen-Turnieren in Oldenburg, Regensburg und Bielefeld an. Bei Letzterem zauberten sich die Leverkusener dank vierer Wollscheid-Tore sogar bis ins Finale, wo dann gegen Arminia Bielefeld Endstation war. Einsatz und Spaß waren jedoch bei allen Beteiligten wie immer titelwürdig.
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Bayer 04 Leverkusen muss vorerst auf Innenverteidiger Edmond Tapsoba verzichten. Der burkinische Nationalspieler kehrte mit einer Muskelverletzung vom Afrika Cup aus Marokko zurück zur Werkself.
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Das Fußball-Bundesligaspiel zwischen dem Hamburger SV und Bayer 04 Leverkusen musste kurzfristig abgesagt werden.
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Seit fast acht Jahren trifft Bayer 04 mal wieder auf den Hamburger SV. Die Hansestädter schwächeln zwar oft auf des Gegners Platz, präsentieren sich jedoch vor heimischer Kulisse regelmäßig in Topform. Besonders der 18-jährige Shootingstar Luka Vuskovic zeigt sich offensiv wie defensiv als echte Lebensversicherung für Merlin Polzins Mannschaft. Angst dürfte das der Werkself dennoch nicht machen: Nicht nur liegt die letzte Niederlage gegen einen Aufsteiger bereits 17 Spiele zurück, gegen den HSV winkt dem Team von Kasper Hjulmand zudem der fünfte Sieg im sechsten Spiel. Die Kurzpässe.
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