
Roberto, du hast vier Jahre lang das Kreuz auf der Brust getragen. Mit welchen Gefühlen kommst du jetzt mit Greuther Fürth wieder zurück an deine alte Wirkungsstätte?
Hilbert: Mit sehr guten. Ich freue mich riesig, die Jungs mal wieder zu sehen und all die anderen Leute, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Ich war jetzt ja länger nicht hier. Na klar, die letzten zwei Jahre bei Bayer 04 waren für mich nicht ganz einfach. Ich hatte einige Verletzungen, saß oft auf der Tribüne. Aber insgesamt habe ich sehr positive Erinnerungen an meine Zeit in Leverkusen.
Pflegst du noch Kontakt zu einigen deiner ehemaligen Mannschaftskollegen?
Hilbert: Ja, vor allem zu Ramazan Özcan, Julian Baumgartlinger und Kevin Volland.
Was sagst du zur Hinrunde der Werkself und was traust du deinem alten Team insgesamt zu in dieser Saison?
Hilbert: Ich habe relativ viele Spiele meiner Ex-Kollegen gesehen. Und ich muss sagen, was das Team insbesondere in der zweiten Hälfte der Hinrunde gezeigt hat, das war schon super. Am Anfang musste sich die Mannschaft unter dem neuen Trainer noch finden. Aber jetzt spielt sie konstant richtig guten Fußball. Das macht alles einen sehr kompakten Eindruck. Wie sie zum Beispiel Spiele wie das in Mönchengladbach umgebogen und dann souverän mit 5:1 gewonnen hat, das war stark. Wenn Bayer 04 so weitermacht in der Rückrunde und alle gesund bleiben, dann wird es am Ende sicher für einen internationalen Wettbewerb reichen.
Für euch läuft es in der Zweiten Liga nicht so gut, ihr belegt derzeit den vorletzten Tabellenplatz. Woran hapert es vor allem?
Hilbert: Wir haben eine sehr junge Mannschaft. Viele Spieler müssen noch ihre Erfahrungen sammeln. Wenn du dann mit vier Niederlagen in die Saison startest, wird es natürlich schwierig. Aber wir haben gerade zu Hause gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Jetzt müssen wir endlich auch auswärts die nötigen Punkte einfahren. Und damit wollen wir gleich im ersten Spiel der Rückrunde bei Arminia Bielefeld beginnen. Ich bin absolut sicher, dass wir aus dem Keller rauskommen und die Klasse halten werden, zumal bis ins Tabellenmittelfeld hinein alles noch recht eng beieinander liegt.
Euer Trainer Damir Buric hat auch eine Leverkusener Vergangenheit. Was zeichnet ihn deiner Meinung nach aus?
Hilbert: Er ist ein absoluter Fachmann mit ganz großer Erfahrung. Der Trainer ist menschlich ein hervorragender Typ, der sehr viel mit den Spielern kommuniziert. Er bringt eine gute Stimmung ins Team und bezieht auch uns ältere Spieler immer wieder mit ein in seine Überlegungen.
Du bist seit deinem Wechsel zum Kleeblatt als rechter Verteidiger gesetzt. Mit deiner persönlichen Bilanz darfst du zufrieden sein, oder?
Hilbert: Ich möchte das mal mit „jein“ beantworten. Ich bin verpflichtet worden, um Stabilität und Erfahrung ins Team zu bringen. Teilweise ist mir das bei meinen Einsätzen ganz ordentlich gelungen. Doch ich merkte schon, dass ich im Sommer drei Monate ohne Verein war, mir fehlte die Vorbereitung und deshalb auch die hundertprozentige Fitness. Aber ich bin auf einem guten Weg und werde in der Rückrunde alles daransetzen, um noch stärker zu werden.

Werkself-TV zeigt nach dem 4:0-Heimsieg gegen den FC St. Pauli am 22. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Kasper Hjulmand und Alexander Blessin...
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Am 2. Spieltag der Hauptrunde in Liga A der DFB-Nachwuchsliga lieferte sich die U19 von Bayer 04 ein spannendes Duell mit dem 1. FSV Mainz 05. Nach der frühen Führung der Leverkusener durch Emmanuel Owen (4.) drehten die Gastgeber zwischenzeitlich das Spiel, ehe Jeremiah Mensah noch vor der Pause ausgleichen konnte (36.). Nach dem Seitenwechsel sorgte Jonah Berghoff für die erneute Leverkusener Führung (73.), aber Mainz traf nur zwei Minuten später zum 3:3-Endstand.
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Gerade einmal anderthalb Wochen nach dem Viertelfinal-Erfolg im DFB-Pokal heißt der Gegner der Werkself am Karnevalssamstag, 14. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr), erneut FC St. Pauli. Im Rahmen des 22. Bundesliga-Spieltags gastieren jedoch Kiezkicker in der BayArena, die am vergangenen Wochenende mit einem Sieg gegen den VfB Stuttgart ordentlich Selbstvertrauen getankt haben. Dennoch spricht die Bilanz eindeutig pro Schwarz-Rot – und das Team von Trainer Kasper Hjulmand will auch gegen optimistische Hamburger alles dafür tun, dass das so bleibt. Die Kurzpässe.
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Nach dem emotionalen 2:1-Derbysieg gegen den 1. FC Köln sprechen Carlotta Wamser und Torschützin Sofie Zdebel über die Gründe für den wichtigen Dreier. Dabei ordnet das Duo die Leistung der Mannschaft ein – und blickt auf die kommenden Karnevalstage voraus.
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