Reform des Financial Fair Play – Carro: Ein Kompromiss

Die Europäische Klubvereinigung ECA hat die bevorstehende Reform des Financial Fair Play (FFP) durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) begrüßt.
crop_20201208_JS_Interview_Carro_0060.jpg

„In diesem Prozess mussten sehr viele unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden. Wichtig war und ist uns, dass es keine Freifahrtscheine für unseriöses Wirtschaften gibt“, so Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bayer 04.

In der Vergangenheit erwies sich das FFP als anfällig, weil die Regeln umgangen werden konnten. „Vor dem Hintergrund müssen und können wir als Bundesliga mit dem erzielten Kompromiss leben“, so Carro weiter. Die rund 240 Mitglieder starke ECA, der neben Bayer 04 auch zahlreiche Bundesligisten wie FC Bayern München oder Borussia Dortmund angehören, hat maßgeblich an der FFP-Nachfolgeregelung mitgewirkt. Die Ergebnisse müssen noch vom Exekutivkomitee der UEFA abgesegnet werden.

Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, dass die UEFA im April über das modernisierte FFP entscheiden will. Demnach dürfen die Klubs angeblich nicht mehr als 70 Prozent ihrer Einnahmen für Transfers, Gehälter und Beraterhonorare ausgeben. Eine von vielen Seiten geforderte Gehaltsobergrenze soll es aber nicht geben.

Eine Million Euro für Ukraine-Hilfe

Eine Differenz zwischen den Einnahmen und Ausgaben soll ein externer Geldgeber zukünftig in einer Höhe von bis zu 30 Millionen Euro pro Saison ausgleichen dürfen. Bisher sind es grundsätzlich zehn Millionen Euro pro Spielzeit. Den vor allem von deutschen Klubs gefürchteten unbegrenzten Zufluss von Investorengeldern soll es somit nicht geben. Die ECA hat zudem beschlossen, den vom Krieg heimgesuchten Menschen in der Ukraine mit einer Million Euro zu helfen. Mit diesem „ersten finanziellen Beitrag“ sollen die diversen Initiativen der ECA-Mitgliedsvereine unterstützt werden.

Ähnliche News

Jarell Quansah
Bayer 04 - 03.03.2026

Jetzt Quansah zum BL-„Rookie des Monats“ Februar wählen!

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die drei Kandidaten für den Titel Bundesliga-„Rookie des Monats“ Februar bekannt gegeben. Zur Wahl steht unter anderem Werkself-Profi Jarell Quansah. Fans von Bayer 04 können ab sofort und noch bis einschließlich Donnerstag, 5. März (23.59 Uhr), in der Bundesliga-App für ihren Favoriten abstimmen.

Mehr zeigen
Bayer04_Arsenal_London_2526.jpg
Champions League - 03.03.2026

Tickets für das Heimspiel gegen den FC Arsenal im Champions-League-Achtelfinale

Im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League 2025/26 empfängt Bayer 04 den FC Arsenal in der BayArena. Die Partie findet am Mittwoch, 11. März (Anstoß: 18.45 Uhr), statt. Alle Infos zum Ticketverkauf.

Mehr zeigen
FC Arsenal gegen Bayer 04
Champions League - 03.03.2026

Tickets für das Achtelfinal-Rückspiel beim FC Arsenal in London

Für das Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League 2025/26 reist die Werkself nach London. Die Partie beim Premier-League-Tabellenführer FC Arsenal im Arsenal Stadium steigt am Dienstag, 17. März 2026, um 21 Uhr deutscher Zeit (20 Uhr Ortszeit). Alle Infos zum Ticketverkauf.

Mehr zeigen
Ticket-Infos
Bayer 04 - 03.03.2026

Tickets für Spiele der Werkself

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.

Mehr zeigen
Lernort Stadion
Soziales - 03.03.2026

Initiative von Aktion Mensch, DFL Stiftung und Lernort Stadion: Bayer 04 aktiv im Aktionsmonat „März gegen Mobbing“

Seit vielen Jahren schon engagiert sich Bayer 04 als Partner des Lernort Stadion e.V. So führt der Bundesligist auch im jüngst gestarteten Aktionsmonat „März gegen Mobbing“, den die Aktion Mensch finanziell fördert und mit Unterstützung der DFL Stiftung und des Lernort Stadion e.V. initiiert, zwei Workshops zum Thema Antidiskriminierung in Zusammenarbeit mit dem kommunalen Integrationszentrum Leverkusen durch. Zentrale Fragestellungen dabei sind unter anderem: Wie gehe ich mit Mobbing und Diskriminierung um? Wie spreche ich Missstände an? Und was kann ich dagegen tun?

Mehr zeigen