Rangliste: Viel Lob für Tah, Henrichs und Leno

Alle Jahre wieder werden in der „Rangliste des deutschen Fußballs“ im Kicker die Leistungen der Bundesliga-Profis in sechsmonatigen Intervallen bewertet – und wie üblich finden sich Werkself-Profis auch dieses Mal auf vorderen Plätzen wieder. So wurden Torhüter Bernd Leno und Innenverteidiger Jonathan Tah in die „Internationale Klasse“ eingestuft, Außenverteidiger Benjamin Henrichs „im weiteren Kreis“ und Ömer Toprak im „Blickfeld“.
© Bayer 04 Leverkusen Fussball GmbH

Bei den Torhütern geht natürlich erneut kein Weg an Manuel Neuer vorbei, den die Kicker-Redakteure erneut in der „Weltklasse“ ansiedelten. Dahinter folgen gleich sieben Keeper in der internationalen Klasse, darunter wie im Vorjahr erneut auch Bernd Leno. Im Halbjahres-Urteil des 24-jährigen Werkself-Schlussmannes heißt es: „Die beiden Fehlgriffe gegen Hamburg und Leipzig waren Bernd Lenos einzige Schwächen, zudem lieferte der Leverkusener überragende Partien ab, etwa gegen Gladbach, Ingolstadt oder in der Champions League gegen Moskau. Unterm Strich genügend Qualität und Konstanz für die Internationale Klasse.“

Er ist der Shooting Star der Werkself, stieg praktisch aus dem Nichts zum Nationalspieler auf und wird deshalb auch völlig zu Recht im Vorderfeld der Kicker-Rangliste berücksichtigt: Benjamin Henrichs wird in der Kategorie „Außenbahn defensiv“ im weiteren Kreis geführt – nur knapp hinter Bayerns David Alaba und noch vor Routiniers wie Juan Bernat, Marcel Schmelzer oder Rafinha. Das Urteil über Benny lautet wie folgt: „Mit 19 ist er der jüngste Außenverteidiger im Ranking. Benjamin Henrichs debütierte im November nach seinem kometenhaften Aufstieg sogar in der Nationalelf. Gegen Jahresende verließen ihn etwas die Kräfte, seine Leistungen litten darunter. Aber: Mit einem Notenschnitt von 2,4 spielte der Leverkusener eine sehr starke Gruppenphase in der Champions League.“

Jonathan Tah ist für den Kicker bei den Innenverteidigern hinter Mats Hummels die Nr. 2 in Deutschland. Zu seiner Einstufung heißt es: „Wie schon in der vergangenen Saison spielte der Leverkusener auch bislang sehr konstant – mit all seinen bekannten Qualitäten: körperlich robust, schnell, trotz seiner Masse alles andere als unbeweglich.“ Zu Ömer Toprak ist zu lesen: „Sein Notenschnitt in der Liga (3,55) hätte nicht für einen Platz in der Rangliste gereicht. Seine starken Auftritte in der Champions League hievten ihn aber noch ins Blickfeld.“

© Bayer 04 Leverkusen Fussball GmbH

Ähnliche News

Ticket-Infos Borussia Dortmund vs. Bayer 04
Bundesliga - 26.10.2026

Tickets für das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund

Im Rahmen des 11. Bundesliga-Spieltags 2026/27 gastiert Bayer 04 bei Borussia Dortmund. Die Partie steigt am Sonntag, 29. November (Anstoß: 19.30 Uhr), im SIGNAL IDUNA PARK. Alle Infos zum Ticketverkauf.

Mehr zeigen
Ticket-Infos
Bayer 04 - 26.10.2026

Ticket-Überblick für die Spiele von Bayer 04

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.

Mehr zeigen
Herbst-Camps Fußball Akademie
Fußball Akademie - 26.10.2026

Fußballspaß bei den Herbst-Camps der Bayer 04 Fußball Akademie

Volle Plätze, jede Menge Fußball und strahlende Gesichter: Auch in der vergangenen Woche stand bei der Bayer 04 Fußball Akademie alles im Zeichen des runden Leders. An den vier Standorten FV Bad Honnef, SV Schlebusch, VfL Gummersbach und 1. FC Monheim waren bis zu 130 teilnehmende Nachwuchskicker mit Begeisterung, Ehrgeiz und jeder Menge Spielfreude am Ball.

Mehr zeigen
Edmond Tapsoba, Jonas Hofmann und Co. nach Abpfiff
Bundesliga - 26.10.2026

Werkself Nachdreher: „Einfach nicht unser bester Tag“

Lang' ist's her, dieses Gefühl, ohne Punkte dazustehen. Die bis dato letzte und einzige Saisonniederlage in Elversberg liegt inzwischen rund zwei Monate zurück. Auf diese ließ Bayer 04 sieben Siege und ein Remis folgen. Nun, auswärts bei der TSG Hoffenheim, war es aber mal wieder so weit. Im Verlaufe der Partie steigerten sich die Leverkusener zunehmend und „hätten auch selbst den Führungstreffer schießen können“, wie Robert Andrich im Nachgang betonte. Letztlich waren es jedoch die Sinsheimer, die nach einer „turbulenten Schlussphase“ (kicker) einen 3:0-Sieg bejubelten. Der Werkself Nachdreher.

Mehr zeigen