

Beginnen wir unsere kleine Welt-Reise im selbsternannten Mutterland des Fußballs: England. Auf der Insel erfolgte der Neustart Mitte Juni. Bernd Leno würde in diesen Wochen mit dem FC Arsenal um die Teilnahme an der Europa League spielen. Der deutsche Torhüter verletzte sich allerdings beim 1:2 gegen Brighton Hove and Albion am Knie und musste vom Platz getragen werden – das Saison-Aus für den 28-Jährigen. Leno hatte es im Sommer 2018 nach über einem halben Jahrzehnt unterm Bayer-Kreuz in Richtung London gezogen, wo er bis zu seiner Verletzung in dieser Saison als unangefochtener Stammkeeper fungierte. An dieser Stelle wünscht Bayer 04 dem Nationaltorhüter eine baldige Genesung!

Der beste Fußballer Südkoreas der vergangenen Jahre wohnt nicht nur in derselben Millionen-Metropole wie Leno, sondern hat mit seinen Tottenham Hotspur auch noch dasselbe Saison-Ziel vor den Augen: die Europa League. Anders als der Torhüter wird Heung-Min Son aber bei diesem Unterfangen helfen können. Bis dato stehen für den Offensivmann, der 2015 aus Leverkusen zu den Spurs wechselte, in dieser Spielzeit 19 Scorerpunkte in 25 Ligapartien zu Buche. Unter Trainer-Legende José Mourinho ist der einstige Bayer 04-Profi meist gesetzt.

Ein Schweizer unter einem deutschen Trainer in England: Josip Drmic kickt seit einem Jahr ebenfalls auf der Insel, hat sportlich gesehen aber andere Sorgen als Leno und Son. Mit Norwich City steht der Mittelstürmer, der in der Saison 2014/15 Teil der Werkself war, abgeschlagen auf dem letzten Platz der Premier League. Mit lediglich 21 Zählern aus 33 Partien wartet auf Drmic (ein Saisontor), Coach Daniel Farke und die weiteren Kanarienvögel der Abschied aus dem englischen Fußball-Oberhaus.

Knapp 1.000 Kilometer Luftlinie südlicher hat Hakan Calhanoglu im Sommer 2017 seine Zelte aufgeschlagen. Nach drei Jahren an der Dhünn entschied sich der Türke für den Schritt zum italienischen Traditionsklub AC Mailand. Auch Calhanoglu und Co. dürfen wieder auflaufen. Das erste Duell nach der Corona-Zwangspause bestritt Milan am 12. Mai – im Halbfinal-Rückspiel der Coppa Italia bedeutete das torlosen Remis gegen Juventus Turin (Hinspiel 1:1) das Aus. Es folgten drei Siege und ein Remis in der Serie A, Calhanoglu gelangen in diesen Partien zwei Tore. Die Mailänder kämpfen um die Teilnahme an der Europa League und haben anscheinend einen neuen Trainer für die nächste Saison gefunden. Ralf Rangnick soll laut verschiedener italienischer Medien ab August die Rossonieri als Trainer und Sportdirektor führen.

Europa League: So lautet auch das Ziel des SSC Neapel, der sich dabei unter anderem auf die Torjäger-Qualitäten eines ehemaligen Schwarz-Roten verlassen kann. Arkadiusz Milik traf in dieser Saison durchschnittlich in jedem zweiten Ligaduell, in dem er zum Einsatz kam. Seinen aber wohl wichtigster Treffer erzielte der Pole nach dem Re-Start im Endspiel der Coppa Italia. Milik schoss Napoli im Elfmeterschießen gegen Juve zum Pokalsieg. Seine Zeit in Leverkusen zwischen 2013 und 2015 war derweil geprägt von Leihen zum FC Augsburg und Ajax Amsterdam, das den Knipser anschließend fest verpflichtete.

Der nächste ehemalige Werkself-Profi versucht seit Dezember 2019, die Torabschlüsse der Calhanoglus und Miliks dieser Liga zu verhindern. Der einstige Leverkusener Publikumsliebling Giulio Donati (2013 bis 2016 bei Bayer 04) läuft nach einer fünftmonatigen Vereinslosigkeit – zuvor war der Italiener für den 1. FSV Mainz 05 aktiv – wieder in seinem Heimatland auf und avancierte in Lecce zum Stammspieler. Nach dem Wiederbeginn läuft es bei den Süditalienern allerdings nicht erfolgreich: Der Abstiegskandidat verlor sämtliche Partien.

Auch in Russland wurde der Liga-Spielbetrieb vor einigen Wochen fortgesetzt. So hätte André Schürrle auch wieder auf dem Rasen stehen können. Der Offensivspieler laborierte allerdings an einer Verletzung – und ist seit Monatsbeginn wieder in Deutschland. Der 29-Jährige gehört seither wieder dem Kader von Borussia Dortmund an, seine einjährige Leihe zu Spartak Moskau war bis zum 30. Juni terminiert. Die Zukunft des Weltmeisters von 2014, der von 2011 bis 2013 an der Dhünn spielte, scheint offen.

Zwei Jahre nach dem Abgang Schürrles aus Leverkusen zog es André Ramalho aus Salzburg unters Bayer-Kreuz. Nach einer Saison in Schwarz-Rot verlieh Bayer 04 den Innenverteidiger nach Mainz, im Januar 2018 ging der Brasilianer schließlich zurück nach Österreich und schloss sich wieder dem Spitzenklub aus Salzburg an. In dem Alpenstaat startete der Ligabetrieb bereits Ende Mai, seither blieben Ramalho und Co. ohne Niederlage, gewannen neun von elf Pflichtspielen. Übrigens: Der einstige Leverkusener erzielte das 100. Tor der Salzburger in dieser Saison in der österreichischen Bundesliga, in der RB erneut das nationale Double feiern konnte.

Weniger sportlich-erfreuliche Nachrichten gab es für einen Profi, der elf Jahre in der Jugendabteilung von Bayer 04 verbrachte. Die AS Monaco, zu dessen Kader Benjamin Henrichs seit zwei Jahren zählt, spielt bekanntermaßen in Frankreichs Ligue 1. Diese wurde Ende April aber als erste der europäischen Topligen wegen der Coronavirus-Pandemie vorzeitig abgebrochen. In der End-Tabelle stand Platz neun zu Buche, der deutsche Rechtsverteidiger lief für die Monegassen in der Liga 13-mal auf. Aktuell weilt Henrichs in Leipzig und wird sich aller Voraussicht nach RB anschließen, wo sich mit Kevin Kampl bereits ein weiterer Spieler befindet, der am Kurtekotten ausgebildet worden ist.

Ganz anders sieht die Lage sportlich gesehen für Javier „Chicharito“ Hernandez aus. Der Re-Start in den USA erfolgt, verglichen mit beispielsweise Deutschland oder England, vergleichsweise spät – und zwar in der zweiten Juli-Woche. Außergewöhnlich ist der Spielort der MLS, die in diesem Jahr in Turnierformat zu Ende gespielt wird: Disney World in Orlando. Dort werden die 26 Teams von der Außenwelt abgeschottet und treten zu Beginn in sechs Gruppen an, anschließend geht es mit dem Achtelfinale weiter. Chicharito, einst Publikumsliebling in Leverkusen (2015 bis 2017), startet mit LA Galaxy in Gruppe F. Der Mexikaner ist zwar erst seit Januar dieses Jahres in Los Angeles, führt das Team aber bereits als Kapitän aufs Feld.

Ein Tor, zwei Trikots, drei Spieler: In dieser Challenge messen sich die Bayer 04-Profis Christian Kofane, Arthur und Farid Alfa-Ruprecht in ihrer Zielgenauigkeit. Wem gelingt es, aus drei unterschiedlichen Distanzen die meisten Trikot-Treffer zu erzielen? Geschossen wird jeweils zweimal aus 11, 16 und 25 Metern auf das neue Heimtrikot und das neue Auswärtstrikot der Werkself. Jeder Trikot-Treffer gibt einen Punkt. Die Latte ist dabei absolut tabu. Wer den Ball an den Querbalken hämmert, erhält einen Minuspunkt. Arthur, Kofi oder Farid – wer gewinnt die Shootout-Challenge?
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Bayer 04 ist zurück auf dem Rasen! Nach den ersten Trainingseinheiten bestreitet die Werkself am Samstag, 18. Juli, auch ihr erstes Testspiel der laufenden Vorbereitung. Ab 15.30 Uhr geht es in Monheim am Rhein gegen den Oberligisten Sportfreunde Baumberg. Fans, die bei der Partie nicht vor Ort sein können, können das Debüt von Cheftrainer Carles Martínez kostenlos im Livestream auf bayer04.de und in der Bayer 04-App sowie auf Werkself.tv (hier exklusiv für Mitglieder) verfolgen. Einfach einloggen und live dabei sein! Auch alle weiteren Testspiele der Werkself in der Vorbereitung auf die Saison 2026/27 werden kostenlos im Livestream hinter Login übertragen.
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Der Deutsche Fußball-Bund hat Bayer 04 auch für die Saison 2026/27 offiziell als weibliches Talentförderzentrum anerkannt. Bereits zum 1. Januar 2026 war der Werksklub als solches zertifiziert worden, nun wurde dieser Status erneuert.
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Bayer 04 Leverkusen bestreitet in der Saisonvorbereitung 2026/27 ein weiteres Testspiel im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion. Am Mittwoch, 29. Juli (Anstoß: 15 Uhr/Stadionöffnung: 13.30 Uhr), empfängt die Werkself den belgischen Fußball-Erstligisten KRC Genk. Tickets für Heimfans sind ab sofort erhältlich.
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Im Rahmen der Saisonvorbereitung 2026/27 bestreitet die Werkself ihr drittes Testspiel am Mittwoch, 29. Juli (Anstoß: 15 Uhr), im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion gegen den belgischen Erstligisten KRC Genk. Werkself-TV zeigt die Partie live und in voller Länge im Stream ab 14.50 Uhr...