
Vor den jeweils letzten Pflichtspielen des Jahres (Männer bei RB Leipzig, Frauen gegen den FC Bayern München) nahmen sich Jonas Hofmann, Kristin Kögel und Co. ausführlich Zeit für diesen ganz besonderen Termin. Mit Leckereien, Pixie-Büchern, Kuscheltieren und Plüschbällen ging's von der BayArena aus zum Klinikum Leverkusen, um den Patientinnen und Patienten mit einer verfrühten Bescherung vor Heiligabend ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Angekommen auf der Station, sorgte vor allem das als Weihnachtsmann verkleidete Bayer 04-Maskottchen Brian the Lion für strahlende Kinder-Augen. Der plüschige Löwe verschenkte unter anderem sich selbst im niedlichen Mini-Plüsch-Format. Die Krankenschwestern, Ärztinnen und Ärzte nutzten den Besuch ihrerseits für Selfies mit den Profis oder, um spontan noch Weihnachtsgeschenke und Poster mit Autogrammen versehen zu lassen.
Dr. Dejan Vlajnic, Ärztlicher Leiter der Klinik, zeigte sich vom Besuch der Werkself begeistert: „Ein Krankenhausaufenthalt ist immer etwas monoton. Er ist mit ganz vielen Dingen verbunden, aber nicht mit Weihnachten, nicht mit Geschenken, nicht mit netten Menschen. Also wir sind natürlich auch nett (lacht), aber das ist eine ganz besondere Abwechslung. Und nicht nur eine Abwechslung, sondern es bereichert wirklich den Tag der Kinder und Familien.“










Auch im Zimmer von Lara schauten die Bayer 04-Gäste vorbei - und die Achtjährige forderte direkt zu einem Tischkicker-Duell heraus. Dabei zeigte sie mit Teampartner Janis Blaswich, was sie alles schon draufhat, und schlug Team Louisa Remien/Niklas Lomb nach einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen am Ende 10:9. Kögel, angesprochen auf Laras Tischkicker-Qualitäten: „Man merkt, dass sie das hier nicht zum ersten Mal gemacht hat. Sie hat Talent! (lacht)“
Anschließend besuchten Melissa Friedrich und Co. auch noch die Kinderpalliativstation „Zeitinsel“, die in diesem Sommer im Klinikum eröffnet wurde und erst die dritte ihrer Art in Deutschland ist. Vlajnic: „Palliativ bedeutet: Wir kümmern uns um Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Also Kinder, die schwer erkrankt sind, eine angeborene Erkrankung haben, die nicht so alt werden wie andere Kinder, die oft das Erwachsenenalter nicht erreichen, und dadurch viele unterschiedliche Beschwerden haben. Und wir kümmern uns darum, die Familien und ihre Kinder aufzufangen und die Beschwerden so gut es uns möglich ist zu lindern.“
Kögel zeigte sich bewegt von der Arbeit auf den Stationen: „Es war ein prägendes Erlebnis, einfach auch mal zu sehen, was hier tagtäglich auf die Beine gestellt wird, wie viel Liebe hier reingesteckt wird, um den Familien und Kindern etwas Gutes zu tun, und wie viel Unterstützung alle, die es brauchen, hier auch bekommen. Es herrscht eine sehr warme, gemütliche Atmosphäre. Ich bin froh und stolz, dass wir dazu heute etwas beitragen konnten.“
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Auch Hofmann resümierte nach dem Besuch emotional: „Wenn man die Kinder hier sieht, geht das schon sehr nahe. An solchen Tagen wird einem nochmal umso mehr bewusst, wie wichtig es ist, dass man selbst und die eigenen Kinder gesund sind. Es erdet einen auf eine gewisse Art und Weise. Ich bin froh, dass wir den Kindern und auch den Pflegefachkräften eine kleine Freude machen konnten und wünsche allen ein besinnliches Fest.“
Und gerade als die Profis sich verabschiedeten, verließ auch ein kleines Mädchen die Station – an der linken Hand ihr Papa, in der rechten Hand Mini-Plüsch-Brian the Lion…
Bayer 04 wünscht allen Kindern und Familien sowie allen Ärztinnen, Ärzten und Pflegefachkräften ein besinnliches Weihnachtsfest, viel Liebe und Gesundheit!

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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