Peter Bosz übernimmt Trainer-Amt von Heiko Herrlich

Bayer 04 hat Heiko Herrlich von seinen Aufgaben als Cheftrainer entbunden. Der Fußball-Bundesligist stellte den 47-Jährigen sowie dessen Co-Trainer Nico Schneck mit sofortiger Wirkung frei. Die Nachfolge Herrlichs als Coach der Werkself tritt mit Beginn der Rückrunden-Vorbereitung am 4. Januar 2019 der Niederländer Peter Bosz an.
bosz.jpg

Der 55-Jährige, 2017 mit Ajax Amsterdam bis ins Finale der Europa League gegen Manchester United vorgedrungen, unterschrieb einen bis zum 30.06. 2020 gültigen Kontrakt. Bosz wird unterm Bayer-Kreuz von seinem Co-Trainer Hendrik „Hendrie“ Krüzen unterstützt.

„Heiko Herrlich hat unserer Mannschaft im Vorjahr nach einer zuvor sehr schwierigen Saison wichtige Impulse verliehen und uns ins internationale Geschäft zurückgebracht. Bis zuletzt hatten wir die Überzeugung und den Willen, mit ihm als Cheftrainer die Wende zum Guten zu schaffen. Doch leider ist mittlerweile eine Stagnation in der Entwicklung des Teams nicht mehr zu leugnen. Auch wenn wir zum Jahresende hin wieder den Anschluss an die internationalen Plätze hergestellt haben, befinden wir uns nach der insgesamt nicht befriedigenden Halbserie in einer Situation, die einen Trainerwechsel aus unserer Sicht notwendig macht“, begründet Rudi Völler als Geschäftsführer Sport die Entscheidung.

„Unter der sportlichen Leitung von Peter Bosz wollen wir versuchen, unseren ambitionierten Ansprüchen so schnell wie möglich wieder gerecht zu werden“, betont der Vorsitzende der Bayer 04-Geschäftsführung, Fernando Carro. „Dabei steht natürlich auch die Mannschaft in der Pflicht. Sie muss wieder regelmäßig die ohne Zweifel vorhandene Qualität abrufen, die sie im vergangenen halben Jahr leider zu selten demonstriert hat.“

Aus der Sicht von Bayer 04-Sportdirektor Simon Rolfes steht Peter Bosz „für offensiven, temporeichen und begeisternden Fußball. Er hat auf seinen Trainerstationen immer eine besondere Passion bei der Arbeit mit jungen Spielern gezeigt. Peter passt auch deswegen hervorragend zu uns, denn wir setzen seit vielen Jahren darauf, hochtalentierte Nachwuchskräfte weiterzuentwickeln und sie in einer ausgewogenen Kombination mit erfahrenen Profis auf Topniveau zu heben. Unsere Mannschaft wird vom Trainer Peter Bosz profitieren“, unterstreicht Rolfes. „Insbesondere mit Ajax Amsterdam hat er bewiesen, dass er junge Spieler verbessern, Mannschaften formen und auch international etablieren kann.“

 

Ähnliche News

Facundo Medina für Argentinien
Bayer 04 - 05.11.2026

Länderspiele: Medina und Fernández für Argentinien nominiert

Auch in der letzten Länderspielphase des Kalenderjahres gehen wieder mehrere Werkself-Profis für ihre jeweiligen Nationalteams an den Start. Die Übersicht zu den Leverkusener Länderspiel-Fahrern und ihren Spielterminen, die fortlaufend aktualisiert wird.

Mehr zeigen
Bundesliga-Spieltage 12 bis 18 terminiert
Bundesliga - 05.11.2026

Bundesliga-Spieltage 12 bis 18 terminiert: Jahresabschluss am Samstagnachmittag

Die Bundesliga hat die Spieltage 12 bis 18 der Saison 2026/27 zeitgenau angesetzt. Die Termine im Überblick.

Mehr zeigen
UEFA-Cup-Sieger Falko Götz: Erinnerungen an heiße Pokalnächte, Träume, Highlights | Interview
Werkself-TV - 05.11.2026

Götz im Interview: Erinnerungen an heiße Pokalnächte, Träume und Highlights

Ohne ihn hätte Bayer 04 im Jahr 1988 möglicherweise nicht den UEFA-Cup gewonnen: Falko Götz traf für die Werkself im Final-Rückspiel gegen Espanyol Barcelona mit einem Flugkopfball zum zwischenzeitlichen 2:0. Der Rest ist schwarz-rote Fußball-Geschichte. In unserer Interview-Reihe anlässlich „40 Years Across Europe“ spricht der heute 64-Jährige über das Highlight seiner Leverkusener Zeit und erinnert sich an ein unfertiges Stadion sowie an besondere Partien. Und er hat einen wichtigen Appell an alle Fans der Werkself...

Mehr zeigen
Olympique Marseille
Europa League - 05.11.2026

Gegner-Check: Marseille im Aufschwung, nur in der Europa League noch ohne Fortune

Olympique Marseille kommt in der Ligue 1 immer besser in Fahrt. Der neunmalige französische Meister hat sich nach einem durchwachsenen Saisonstart zurückgekämpft und zuletzt vier Siege in Folge eingefahren. In der UEFA Europa League hingegen steht OM noch ohne Punkte da. Am Donnerstag, 5. November (Anstoß: 21 Uhr/live bei Sky, RTL, WOW und im Werkself-Radio), wollen die Marseillais das in der BayArena ändern. Der Gegner-Check.

Mehr zeigen