
…den Erfolg in Wolfsburg und seinen Doppelpack nach seiner Einwechslung in der 81. Minute: Es war ein sehr wichtiges Spiel für uns. Wir brauchten diesen Sieg unbedingt, um den dritten Platz weiter zu sichern und unserem klaren Ziel Champions League einen weiteren Schritt näherzukommen. Dass ich mit den beiden Treffern meinen Teil dazu beitragen konnte, ist natürlich umso schöner. Es tat gut, nach so langer Zeit mal wieder zwei Tore erzielt zu haben. Sie geben mir viel Selbstvertrauen für die nächsten Wochen.
…seine vergebenen Chancen in den vorherigen Partien gegen Köln und Bergamo: Natürlich will man die Chancen nutzen, wenn man sie bekommt. Und natürlich ärgert man sich auch darüber, wenn es dann nicht klappt. Aber es beeinflusst mich nicht nachhaltig, wenn ich nicht treffe. Vielmehr muss man fokussiert bleiben und aus den vergangenen Spielen und Erlebnissen für die Zukunft lernen. Alle haben mir Mut zugesprochen und immer an mich geglaubt. Ich werde weiter hart arbeiten und das Bestmögliche aus mir herausholen.
…einen möglichen Unterschied zwischen seinen Leistungen im Training und Spiel: Es ist für die meisten Spieler schwierig, zwischen der Startelf und der Bank hin- und herzupendeln. Zumal das in Brasilien und in Südamerika allgemein nicht so weit verbreitet ist. Dort hat man einen Stamm von elf, zwölf Spielern, die fast immer spielen. Das ist in Europa anders. Dessen bin ich mir bewusst, das akzeptiere ich und damit komme ich auch zurecht. Grundsätzlich gilt natürlich: Wenn man im Training alles reinhaut, wird man auch im Spiel immer häufiger dafür belohnt.
…seine Beziehung zu Cheftrainer Gerardo Seoane: Er hilft mir und auch allen anderen Spielern sehr, vor allem seine Vielsprachigkeit ist von großem Vorteil für uns. Was die Offensivarbeit im Speziellen angeht, trainieren Gerardo und seine Kollegen mit uns Offensivspielern immer wieder bestimmte Situationen vor dem Tor und bereiten uns so bestmöglich auf die Partien vor.

…seine bevorzugten Positionen auf dem Rasen: Ich habe links wie rechts gespielt, unter Peter Bosz auch auf der Zehn. Ich kann jede Position spielen, auf der der Trainer mich aufstellt. Mein Ziel ist dabei immer, der Mannschaft zu helfen.
…seinen vergangenen Doppelpack gegen Eintracht Frankfurt im März 2020: An das Spiel kann ich mich noch gut erinnern. Zu der Zeit haben wir mit einer Doppelspitze gespielt, eine davon war meist ich. Ich war also häufiger näher am Tor als jetzt, wo wir als Außenbahnspieler mehr mit nach hinten arbeiten müssen – gerade bei Ballverlusten.
…Gespräche mit Youngster Florian Wirtz, der sich vor anderthalb Wochen wie Paulinho im Sommer 2020 das Kreuzband gerissen hat: Natürlich haben wir uns unterhalten. Für einen so jungen Spieler wie ihn ist es eine harte Zeit. Ich weiß, wie er sich gerade fühlt. Aber Verletzungen gehören zum Fußball dazu. Die Unterstützung seiner Familie ist ebenso groß wie bei mir damals. Er muss sich nun voll auf die Reha fokussieren. Flo wird mindestens genauso stark zurückkommen, da bin ich mir sicher.
…seinen Vertrag in Leverkusen, der im Sommer 2023 ausläuft: Im Moment fokussiere ich mich nur auf die verbleibenden sieben Saisonspiele. Über die Vertragssituation werden wir nach der Saison in Ruhe sprechen und dann die beste Entscheidung für den Klub und für mich treffen. Ich kann nur sagen, dass ich mich in Deutschland und in diesem Klub von Beginn an sehr wohl gefühlt habe und das auch bis heute tue. Die Fans, Mitspieler und Mitarbeiter sind alle sehr gut zu mir.

Zum Abschluss des Winter-Trainingslagers in Portugal haben die Bayer 04-Frauen ihre Generalprobe für den Start in die zweite Saisonhälfte überzeugend gemeistert. Im Test gegen den Schweizer Tabellenführer Servette FCCF gelang der Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold im Monte Gordo Sports Complex ein 3:0 (2:0)-Erfolg. Carlotta Wamser (4.), Vanessa Fudalla (18.) und Loreen Bender (53.) erzielten die Treffer für die Leverkusenerinnen, die sich seit dem vergangenen Samstag an der Algarve auf die Rückrunde eingestimmt hatten.
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Drei Wochen vor dem Pflichtspielauftakt betritt die U19 erstmals in diesem Jahr das Großfeld und trifft testweise auf den Nachwuchs von Eintracht Frankfurt. Die U16 und die U15 bleiben vorerst noch drinnen, bekommen es aber bei ihren Hallenturnieren mit der Junioren-Elite Deutschlands zu tun. Und auch die U23-Frauen wollen es zum Vorbereitungsbeginn wissen und testen gegen die Zweitliga-Elf der SG 99 Andernach – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Beim 3:0-Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim vor 16 Jahren traf Sami Hyypiä zum ersten Mal für die Werkself. Und auch ein gewisser Toni Kroos spielte an diesem Tag groß auf...
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Am 18. Spieltag der laufenden Bundesligasaison geht es für die Werkself in den Kraichgau zur TSG Hoffenheim. Die Partie steigt am Samstag, 17. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat alle Infos zur Begegnung in der PreZero Arena für euch zusammengefasst.
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In der ersten Folge der neuen Interview-Reihe „A New Chapter“ blickt Werkself-Profi Jarell Quansah auf seine ersten Monate unterm Kreuz und spricht über seinem Weg von England nach Leverkusen. Aufgewachsen und ausgebildet beim FC Liverpool, startete für Quansah im Sommer ein neues Kapitel bei Bayer 04 — mit frischen Zielen, neuen Herausforderungen und viel Ehrgeiz. Im Gespräch spricht der Innenverteidiger über seine Entwicklung als Spieler und Mensch, über den Mut, die eigene Komfortzone zu verlassen, und darüber, was es für ihn bedeutet, Teil eines internationalen Teams in einem neuen Land zu sein. Ehrlich, reflektiert und voller Motivation — so beginnt sein Weg bei der Werkself.
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