
Auf die Bayer 04-Offensive wartet mit der Mannschaft aus der Hauptstadt Griechenlands dabei ein äußerst defensivstarker Kontrahent: Sowohl beim 0:0 im Test gegen den FC Watford (England) als auch beim 1:0-Erfolg gegen Al-Duhail aus Qatar vor drei Tagen blieb PAO ohne Gegentreffer.
Und auch in der abgelaufenen Super-League-Saison stellte die Auswahl von Cheftrainer Ivan Jovanovic mit nur 26 Gegentreffern in 36 Spielen die beste Defensive der Liga (gemeinsam mit dem Meister Olympiakos Piräus). Zwar reichte es für die Hauptstädter in der Meisterrunde der griechischen Eliteliga am Ende „nur“ zu Rang vier, eine Trophäe durften die Panathinaikos-Akteure in der abgelaufenen Saison dennoch in die Höhe stemmen: Mitte Mai stand nach einem 1:0-Finalsieg gegen PAOK Thessaloniki der Gewinn des nationalen Pokals.

Den Kern des Panathinaikos-Aufgebots bilden einheimische Profis wie Kapitän Dimitrios Kourbelis, der bereits in seine sechste Saison beim 20-fachen griechischen Meister geht. Wie der Spielführer ist auch das wohl größte Talent im Kader von PAO, Eigengewächs Sotiris Alexandropoulos, im Mittelfeld beheimatet.
Die griechische Gruppe ergänzen gleich mehrere Akteure aus einigen weiteren Ländern Südeuropas: Torhüter Alberto Brignoli etwa ist Italiener, Linksaußen Xavier Portugiese, Innenverteidiger Zvonimir Sarlija kommt aus Kroatien, vier weitere Spieler besitzen zudem die spanische Staatsbürgerschaft.
In der Vergangenheit standen sich Panathinaikos und Bayer 04 bereits auf Pflichtspielebene gegenüber: Im Achtelfinale des Pokals der Pokalsieger 1993/94 hatte sich Schwarz-Rot nach einer 1:2-Niederlage im Hinspiel dank eines 4:1-Erfolgs im zweiten Duell gegen die Griechen durchgesetzt.

Nach dem Wintereinbruch der letzten Wochen wurden alle geplanten Partien der Nachwuchs-Teams im Freien abgesagt. Die meisten Mannschaften waren jedoch ohnehin in der Halle aktiv – und das äußerst erfolgreich: Sowohl die U13 als auch die U16-Juniorinnen gewannen ihre Turniere in Wermelskirchen und auf Schalke. Die U19 landete beim hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup auf Rang 5 und für die U15 stand beim ebenfalls stark besetzten Pape-Cup in Magdeburg am Ende Platz vier zu Buche – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Enge Tribünen, kleines Feld, laute Fans: Am vergangenen Wochenende trat die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup 2026 an, der seit über 30 Jahren Topklubs aus dem In- und Ausland anzieht. Über zwei Turniertage duellierte sich der älteste Nachwuchs-Jahrgang des Werksklubs, feierte dabei Siege unter anderem gegen den 1. FC Köln und den FC Bayern München. Am Ende stand der 5. Platz zu Buche. Simone Cannizzaro aus der Leverkusener U17 wurde seinerseits als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet.
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Bayer 04-Fans aufgepasst: Beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal am 28. Januar (Anstoß: 21 Uhr) haben Werkself-Anhänger die Möglichkeit, das Spiel aus einer anderen Perspektive zu verfolgen. Aufgrund zurückgegebener Kontingente des Gastklubs wird der Auswärts-Stehblock zum Heimbereich. Tickets sind seit Montag, 12. Januar, für Jedermann erhältlich. Alle Infos.
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Es war ein gebrauchter Samstagabend. Die Werkself unterlag zum Start ins neue Jahr am 16. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den VfB Stuttgart 1:4. Ein Ergebnis, das bei Spielern wie Fans gleichermaßen für enttäuschte Gesichter sorgte. „Wir haben ohne Leidenschaft gespielt“, stellte etwa Alejandro Grimaldo im Anschluss ehrlich fest. Mitspieler Jarell Quansah zeigte sich noch selbstkritischer, betonte: „Wir waren Meilen von einer guten Leistung entfernt. Vor allem vor unseren Fans hier im eigenen Stadion kannst du so eine Leistung nicht zeigen. Da müssen wir uns, um ehrlich zu sein, entschuldigen.“ Alle Aussagen sowie Zahlen und Fakten zum Duell mit dem VfB Stuttgart liefert der Werkself Nachdreher.
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