Panathinaikos Athen im Kurzporträt: Griechischer Pokalsieger

Erst FC Watford, dann Al-Duhail – und nun Bayer 04: Panathinaikos Athen, der kommende Gegner der Werkself, schließt seinen Testspiel-Dreierpack im Trainingslager mit dem Duell gegen Schwarz-Rot ab. Am heutigen Sonntag, 17. Juli (Anstoß: 17 Uhr), stehen sich der griechische Topklub und das Team von Cheftrainer Gerardo Seoane im Alois-Latini-Stadion in Zell am See gegenüber.
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Auf die Bayer 04-Offensive wartet mit der Mannschaft aus der Hauptstadt Griechenlands dabei ein äußerst defensivstarker Kontrahent: Sowohl beim 0:0 im Test gegen den FC Watford (England) als auch beim 1:0-Erfolg gegen Al-Duhail aus Qatar vor drei Tagen blieb PAO ohne Gegentreffer.

Und auch in der abgelaufenen Super-League-Saison stellte die Auswahl von Cheftrainer Ivan Jovanovic mit nur 26 Gegentreffern in 36 Spielen die beste Defensive der Liga (gemeinsam mit dem Meister Olympiakos Piräus). Zwar reichte es für die Hauptstädter in der Meisterrunde der griechischen Eliteliga am Ende „nur“ zu Rang vier, eine Trophäe durften die Panathinaikos-Akteure in der abgelaufenen Saison dennoch in die Höhe stemmen: Mitte Mai stand nach einem 1:0-Finalsieg gegen PAOK Thessaloniki der Gewinn des nationalen Pokals.

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Griechischer Kern im Team

Den Kern des Panathinaikos-Aufgebots bilden einheimische Profis wie Kapitän Dimitrios Kourbelis, der bereits in seine sechste Saison beim 20-fachen griechischen Meister geht. Wie der Spielführer ist auch das wohl größte Talent im Kader von PAO, Eigengewächs Sotiris Alexandropoulos, im Mittelfeld beheimatet.

Die griechische Gruppe ergänzen gleich mehrere Akteure aus einigen weiteren Ländern Südeuropas: Torhüter Alberto Brignoli etwa ist Italiener, Linksaußen Xavier Portugiese, Innenverteidiger Zvonimir Sarlija kommt aus Kroatien, vier weitere Spieler besitzen zudem die spanische Staatsbürgerschaft.

Duelle im Pokal der Pokalsieger

In der Vergangenheit standen sich Panathinaikos und Bayer 04 bereits auf Pflichtspielebene gegenüber: Im Achtelfinale des Pokals der Pokalsieger 1993/94 hatte sich Schwarz-Rot nach einer 1:2-Niederlage im Hinspiel dank eines 4:1-Erfolgs im zweiten Duell gegen die Griechen durchgesetzt.

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