
Nach dem 2:2 gegen Mexiko gab's den nächstem Krimi mit DFB-Beteiligung – und wieder zeigte sich die sensationelle Moral der Truppe von Trainer Horst Hrubesch. Wie schon gegen Mexiko schaffte es die DFB-Equipe auch gegen die Koreaner um Ex-Werkself-Profi Heung-Min Son gleich zweimal einen Rückstand wettzumachen und noch zu punkten. Das 1:0 (25.) der Asiaten durch Hwang beantwortete Serge Gnabry Nach Vorarbeit von Julian Brandt mit dem Ausgleich (33.). Vier Minuten später zog der agile Brandt ab, Koreas Keeper Kim wehrte zur Ecke ab. Die deutsche 2:1-Führung durch Davie Selke (55.) hatte gerade mal zwei Minuten Bestand, da gelang Son der Gleichstand. Eine Direktabnahme von Brandt rauschte knapp einen Meter am Kasten vorbei (85.). Drei Minuten vor Schluss schienen die Koreaner nach Suks 3:2 schon im Ziel, doch ein abgefälschter Freistoß von Gnabry fand in der Nachspielzeit seinen Weg ins Netz zum nicht mehr für möglich gehaltenen 3:3-Endstand.
Somit war das DFB-Team dem drohenden Aus im letzten Moment entronnen – und hat nun wieder alles in eigener Hand. Wenn es am letzten Gruppenspieltag am Mittwoch im Duell zwischen Mexiko und Südkorea einen Sieger gibt, dann genügt dem deutschen Team ein einfacher Erfolg in Belo Horizonte gegen Fidschi, um als Gruppenzweiter ins Viertelfinale zu ziehen. Sollten sich Mexiko und Korea unentschieden trennen, bräuchten Bender, Brandt und Co. einen Sieg mit fünf Toren Unterschied, um die Mexikaner hinter sich zu lassen, die gegen Fidschi 5:1 siegten. Südkorea hatte sich im ersten Spiel 8:0 gegen Fidschi behauptet.
„Das hat Nerven gekostet und das hätte ich gerne auch einfacher gehabt", gestand Trainer Horst Hrubesch. „Aber wir leben noch!" Der DFB-Coach hatte in der Nachspielzeit schon befürchtet, „dass ich wohl jetzt gleich dem Gegner gratulieren muss, aber kurz darauf habe ich gesagt: Wir kriegen noch eine Chance – und so kam es dann auch."
Auch die Frauen punkten spät
Das deutsche Frauen-Team mit Annike Krahn war ebenfalls auf den letzten Drücker nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 2:2-Remis gegen Australien gekommen. Sabrina Däbritz traf zum Anschluss, ehe Saskia Bartusiak zwei Minuten vor Schluss ein australisches Eigentor zum Endstand erzwang. Mit vier Punkten hat Deutschland Australien (ein Zähler) auf Distanz gehalten. Das letzte Gruppenspiel sieht allerdings Spitzenreiter Kanada (sechs) als Gegner vor. Annike Krahn wurde zur Halbzeit ausgewechselt.


Bayer 04 Leverkusen hat mit der Extreme Networks GmbH einen neuen Netzwerk-Partner für sich gewonnen. Der führende Anbieter von KI-gestützter Netzwerkautomatisierung einigte sich mit dem Bundesligisten auf eine Kooperation über fünf Jahre bis zum 30. Juni 2031. Dabei wird die bisherige Wi-Fi-5-Infrastruktur des Klubs durch mehr als 400 Wi-Fi-7-Access-Points ersetzt, die speziell auf die Anforderungen eines Stadions mit hoher Nutzerdichte ausgelegt sind. Ziel ist es, das Fanerlebnis zu verbessern und gleichzeitig die Betriebsabläufe und die Sicherheit zu optimieren.
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Neuzugang Miguel Gutiérrez hat in Leverkusen einen guten Start hingelegt und sich in seinen ersten Bundesliga-Wochen prompt eine Nominierung zum Spieler des Monats erspielt. Ein Tor und drei Assists lautete die Ausbeute nach vier Liga-Partien. Spannende Zahlen brachte der spanische Linksverteidiger auch schon mit zu Bayer 04. Ausgabe #56 des Werkself-Magazins hat ein Blick auf diese Zahlen geworfen. „Facts & Fun“ mit Miguel Gutiérrez!
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Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 4:3-Sieg beim 1. FSV Mainz 05 am 5. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Carles Martínez und Urs Fischer...
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Wie bereits beim vergangenen Gastauftritt in Rheinhessen lieferten sich Bayer 04 und der 1. FSV Mainz 05 auch am 5. Spieltag der laufenden Bundesligasaison ein turbulentes Duell. Und erneut behielt die Werkself den längeren Atem. Die frühe Zwei-Tore-Führung durch Robert Andrich (5.) und Patrik Schick (9.) hatten die Hausherren noch vor dem Pausenpfiff durch einen Doppelpack von Anthony Caci (33., 42.) ausgeglichen. Auf die beiden Treffer von Jarell Quansah (55.) und Moussa Diaby (65.) fanden die 05er lange keine Antwort mehr. Bis auf den späten Anschlusstreffer von Benedict Hollerbach (90.+2) ließ Schwarz-Rot kaum noch Offensivaktionen der Mainzer zu und feierte so den ersten Auswärtserfolg in dieser Saison.
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