
„Das erste Spiel ist unglaublich wichtig. Bekommen wir es auf die Reihe, so wie wir es wollen? Wenn das gelingt, bekommen wir eine gewisse Sicherheit für das Spiel. Und wenn wir die drei Punkte haben, haben wir genau das, was wir brauchen, um in so einem Turnier weiterzukommen“, sagt Trainer Horst Hrubesch.
Die DFB-Equipe, bei der Lars Bender im Mannschaftsquartier ein Zimmer mit seinem Zwillingsbruder Sven bezog, hat sich einiges vorgenommen. „Erstes Ziel ist der Gruppensieg, damit wir für das Viertelfinale nicht umziehen müssen. Und zum Halbfinale wollen wir dann ins Olympische Dorf und dieses Flair mitnehmen. Wir haben das jetzt so oft erzählt bekommen und sind davon ganz fasziniert. Als Fußballer kann man das in der Regel nur einmal in seinem Leben erreichen“, sagt Hrubesch, dessen Team es nach dem Auftaktmatch gegen die Mexikaner noch mit Südkorea (Sonntag, 21 Uhr) und Fidschi (Mittwoch, 21 Uhr) zu tun bekommt.
Auch Renato Augusto und Son dabei
Ebenso wie Julian Brandt freut sich auch Lars Bender extrem auf die Herausforderungen bei Olympia. „Eine Teilnahme an Olympia ist eine schöne Sache, aber ich will mir später nicht nur irgendwelche Fotos ansehen und sagen, ich war dabei, sondern ich möchte etwas in der Hand halten. Jeder Sportler will gewinnen, um etwas für die Ewigkeit zu haben, woran er sich gerne zurückerinnert“, sagt Lars, der 2008 mit seinem Bruder Sven U19-Europameister geworden war. In Renato Augusto (Brasilien) sowie Heung-Min Son und Seung-Woo Ryu (beide Südkorea) sind übrigens auch einige ehemalige Bayer 04-Profis im olympischen Turnier dabei.
Krahn spielt durch beim ersten Sieg
Während Bender, Brandt und das Männerteam ihrer olympischen Premiere entgegenfiebern, haben Annike Krahn und die deutschen Frauen ihr erstes Gruppenspiel in Brasilien bereits absolviert. Das Team von Bundestrainerin Silvia Neid kam in Sao Paulo zu einem 6:1 (2:0)-Erfolg gegen Simbabwe. Die Innenverteidigerin der Werkself-Frauen, die bereits 2008 in Peking Olympia-Bronze gewonnen hat, spielte dabei über die volle Distanz. Weitere Gruppengegner der deutschen Mannschaft sind Australien (Samstag, 23 Uhr) und Kanada (Dienstag, 21 Uhr).


Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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Nach dem abschließenden Saisonspiel 2025/26 überwog bei Bayer 04 natürlich die Enttäuschung über das Verpassen der Champions-League-Qualifikation. Die Werkself beendete die Spielzeit auf Platz sechs und wird damit 2026/27 in der UEFA Europa League starten. „Aber deswegen jetzt alles schlechtzureden, wäre falsch“, betonte Kapitän Robert Andrich nach dem letzten Duell in dem Wissen, dass dieses Fußballjahr von Bayer 04 wie kaum ein anderes geprägt war vom Aufbruch in eine neue Zeit, vom Mut zur Veränderung – und insbesondere vom Glauben in eine positive Entwicklung. Dass dieser Prozess Zeit brauchen würde, war allen Beteiligten bewusst. Teil I des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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