Öffentliche Einheit: Diaby und Doué arbeiten auf dem Platz

„Welcome home“, lauteten die Worte eines sichtlich emotional gerührten Fans in Richtung Moussa Diaby nach der öffentlichen Einheit der Werkself am Mittwoch, 2. September. Der Franzose stand nach seiner Rückkehr unters Kreuz und damit erstmals seit drei Jahren wieder auf den Trainingsplätzen der BayArena. Ehe er sich im Anschluss für Autogramme und Selfies Zeit für die Fans nahm, äußerte sich der pfeilschnelle Außenspieler noch im Rahmen einer Medienrunde. Neuzugang Guéla Doué arbeitete ebenfalls auf dem Trainingsplatz, wenn auch vorerst noch individuell.
Diaby und Co.

Ganz neu war das Gefühl für Moussa Diaby natürlich nicht. Sein gewissermaßen zweites erstes Training in Leverkusen absolvierte der Linksfuß am Mittwoch im Kreise sowohl bekannter als auch neuer Gesichter. Zum Start des Trainings blieb dabei eine bewährte Tradition nicht aus: Der Weg durchs Spalier.

Diaby im Training

Doué und Terrier trainieren individuell – Neue Nummer für Ben Seghir

Die anwesenden Fans sahen Diaby und Co. zunächst das Warm-up mit Dehn- und Aktivierungsübungen abhalten, ehe verschiedene Spielformen und zum Abschluss ein Trainingsspiel folgten. Große Teile des Mannschaftstrainings absolvierte auch Eliesse Ben Seghir. Der Marokkaner wird künftig mit der Rückennummer 29 auflaufen.

Neuzugang Guéla Doué, der am Vortag in Leverkusen ankam, arbeitete seinerseits zunächst gemeinsam mit Martin Terrier auf dem Nebenplatz. Zum Ende des Mannschaftstrainings blieb für Doué dann noch Zeit für eine kleine Runde Ball-Hochhalten mit den bestens gelaunten Diaby, Edmond Tapsoba, Victor Boniface und Loïc Badé.

Guéla Doué

Diaby: „Eine gute Gemeinschaft bilden“

Nach dem Training sagte Diaby im Rahmen der Medienrunde unter anderem: „Es ist schön, wieder da zu sein. Einige Dinge haben sich natürlich geändert, aber insgesamt kenne ich den Klub, die Plätze, die Stadt und die Fans. Das macht den Einstieg leichter. Ebenso hilft die hohe Qualität meiner Mitspieler. Wir wollen zusammen daran arbeiten, eine starke Gemeinschaft zu bilden und werden dafür unser Bestes geben.“

Angesprochen auf den Ivorer Guéla, der mit ihm auf der rechten Seite spielen könnte und wie Diaby französisch spricht, sagte der Linksfuß: „Das ist natürlich super. Ich kenne ihn auch aus seiner Zeit in Frankreich. Er hat großes Potenzial, ist schnell, groß und physisch stark. Ich freue mich sehr!“

Diaby über erstes Spiel in der BayArena

Dass Diaby überhaupt in Leverkusen wieder spielen kann, weiß er zu schätzen und richtete noch einmal dankende Worte in Richtung Bayer 04-Geschäftsführung: „Saudi-Arabien war eine gute Erfahrung. Ich wollte aber hierher zurück. Mein Dank gilt also nochmals Simon (Rolfes, Geschäftsführer Sport, Anm. d. Red.) und Fernando (Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, Anm. d. Red.), die um mich gekämpft haben. Ich hoffe, das Vertrauen auf dem Platz zurückzahlen zu können und freue mich sehr auf mein erstes Spiel in der BayArena. Ich bin inzwischen älter und denke, dass ich dem Team helfen kann. Am Samstag wollen wir zeigen, wie Leverkusen zusammen kämpft und ich hoffe, wir können für die Fans einen Sieg holen.“

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Moussa Diaby

Autogramme und Selfies – Diaby-Gewinnspiel

Zum Abschluss des Trainingstages ging es für Diaby dann nach der Medienrunde wie zuvor für seine Mitspieler noch für Autogramme und Selfies zu den Fans. Einige von ihnen hatten dafür sogar ihre Diaby-Trikots vergangener Tage rausgekramt. Andere wiederum hielten die Jerseys der aktuellen Saison – zahlreiche bereits mit dem Namen des pfeilschnellen Franzosen bestickt – für die Unterschriften parat. Auch Doués Name war schon auf dem einen oder anderen Dress zu erkennen. Und ein Fan hatte sogar gleich beide Jerseys unterm Arm – das Europapokal-Trikot mit Diaby, das Heimtrikot mit Doué.

Moussa Diaby

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