Leno über Anfangszeit beim Bayer: „Keiner wusste, wer ich bin“

Runde 30! Am heutigen Freitag, 4. März, feiert Bernd Leno Geburtstag. Aus diesem Anlass haben wir dem aktuellen Profi des FC Arsenal, der von 2011 bis 2018 für die Werkself zwischen den Pfosten stand, einige Fragen gestellt. Der einstige Leverkusener sprach unter anderem über seinen ersten Tag beim Bayer und seine Ziele für die eigene Zukunft.
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Bernd, erst einmal herzlichen Glückwunsch und beste Grüße aus Leverkusen! Wie verbringst diesen besonderen Tag?

Leno: Danke euch! Meine Freunde sind extra aus Deutschland angereist. Wir werden sicher etwas trinken, die Zeit genießen und zusammen Spaß haben.

Gut zehn Jahre Profifußball liegen hinter dir. Wie blickst du auf deine bisherige Karriere zurück?

Leno: Es war eine sehr erfolgreiche Zeit, so hätte ich sie mir in meinen Träumen nicht ausgemalt. Ich wurde mit Arsenal englischer Pokalsieger, habe dazu mit Deutschland den Confed-Cup geholt. Klar ist aber auch, dass es noch nicht das Ende ist. Ich hoffe, dass ich noch ein paar gute Jahre vor mir habe.

In Leverkusen hast du dich zum Profi entwickelt. Welche Erinnerungen hast du an deine Anfangszeit beim Bayer?

Leno: Ausschließlich gute. Ich kann mich noch ganz genau an den ersten Tag erinnern: Ich bin in die Kabine marschiert, keiner wusste wer ich bin. Dennoch haben mich Kies und Simse (Stefan Kießling und Simon Rolfes, Anm. d. Red.) wie auch viele weitere Spieler super aufgenommen und mir sofort geholfen. Das hat’s mir sehr leicht gemacht. Ich habe mich auch von den Fans sehr willkommen gefühlt. Das hilft einem als junger Spieler enorm. Daher bin ich den Fans und Mitarbeitern des Klubs bis heute sehr dankbar.

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Welche Ziele verfolgst du für deine sportliche, aber auch persönliche Zukunft?

Leno: Ich will mindestens bis Mitte 30 weiter auf Profiebene Fußball spielen – wenn der Körper es mitmacht, gerne auch länger. Solange ich den Fußball genießen kann, bleibe ich dabei und hole immer das Maximum aus mir heraus. Außerdem will ich Erfahrungen mitnehmen und sammeln. Ich bin immer offen für neue Abenteuer – so wie dieses Premier-League-Abenteuer. Das sind Erfahrungen fürs Leben.

Am morgigen Samstag gastiert die Werkself beim FC Bayern München. Auf was kommt es in dieser Partie an?

Leno: Die Jungs sollten so spielen wie in den vergangenen Wochen – sei es gegen Dortmund oder Bielefeld. Natürlich sind die Bayern sehr stark, aber nicht unschlagbar. Bayer ist offensiv brutal drauf, sie agieren ballsicher und gut organisiert. Dazu kommt die individuelle Qualität in der Offensive. Es ist alles drin.

Das Europa-League-Los fiel auf Atalanta Bergamo, bereits kommende Woche geht’s für den Bayer 04-Tross nach Italien. Wie stehen die Chancen für die Werkself in den beiden Achtelfinal-Partien?

Leno: Es ist ein schwieriges Los, Bergamo war meiner Meinung nach eines der größeren Kaliber im Topf. Wenn Bayer in beiden Spielen aber die eigene Leistung abruft, sollten sie auf jeden Fall weiterkommen. Ich bin zuversichtlich!

Zum Abschluss: Welchen Wunsch hast du für dein neues Lebensjahr?

Leno: Gesundheit für alle und endlich wieder Normalität in der Welt.

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