Länderspiele: Kein Sieger beim Klassiker in Wembley

Das DFB-Team trennte sich im freundschaftlichen Vergleich im Wembley-Stadion 0:0 gegen England. Bernd Leno kam nicht zum Einsatz, Julian Brandt wurde kurz vor Schluss eingewechselt. Für Admir Mehmedi und die Schweiz sieht es prächtig aus hinsichtlich der WM-Teilnahme im kommenden Sommer, Panos Retsos und die Griechen hingegen stehen gegen Kroatien vor dem Aus.
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Keine Treffer in Wembley, weil diesmal im Unterschied zum legendären WM-Finale von 1966 auch ein Knaller an die Lattenunterkante von Leroy Sané zu Recht nicht als Tor gewertet wurde – dennoch bot das Duell der beiden großen europäischen Fußball-Nationen durchaus Kurzweil. Das DFB-Team wahrte mit dem 0:0 seine starke Serie in Englands Fußballtempel und hat dort seit 1975 nicht mehr verloren. Bernd Leno kam nicht zum Einsatz, Julian Brandt wurde in der 86. Minute eingewechselt und bestritt somit sein 13. Länderspiel. Am Dienstag (20.45) geht es für Joachim Löws Team in Köln mit der letzten Partie des Jahres gegen Frankreich weiter.

Mehmedi und die Schweiz fast am Ziel

Derweil stehen die Schweiz und Admir Mehmedi ganz dicht vor der Qualifikation für die WM 2018 in Russland. Im ersten Play-off-Duell in Nordirland behaupteten sich die Eidgenossen verdient mit 1:0 und haben vor dem entscheidenden Rückspiel am Sonntag um 18 Uhr im St.-Jakob-Park in Basel alle Vorteile auf ihrer Seite. Der ehemalige Wolfsburger Ricardo Rodriguez, aktuell in Diensten des AC Mailand, nutzte in der 58. Minute einen Handelfmeter zum Treffer des Tages. Admir Mehmedi kam drei Minuten vor dem Ende ins Spiel und zu seinem 57. Einsatz im Nationaldress.

Freude bei Jedvaj, Frust für Retsos

Auch Panos Retsos erlebte den Beginn der Play-off-Partie auf der Bank. Als der Bayer 04-Profi von Michael Skibbe mit Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, lag Griechenland in Zagreb gegen Kroatien aber schon entscheidend mit 1:3 im Hintertreffen. Am Ende hieß es schließlich 1:4 aus Sicht der Hellenen, die einem spielfreudigen Team der Hausherren wenig entgegenzusetzen hatten und sich diverse Patzer in der Defensive leisteten. Während Rekonvaleszent Tin Jedvaj aus der Distanz in Leverkusen den kroatischen Sieg hocherfreut zur Kenntnis nahm, sind die Aussichten der Griechen, im zweiten Treffen am Sonntag in Piräus (20.45 Uhr) noch einen Umschwung herbeizuführen, nun ziemlich mau.

„Danger“ als Vorbereiter

Joel Pohjanpalo kam mit Finnland im Testspiel gegen Estland zu einem 3:0-Erfolg. „Danger“ ging über die volle Distanz und bereitete den Führungstreffer der überlegenen Finnen vor. Am Sonntag (14.30 Uhr) sind die beiden Bayer 04-Junioren Sam Schreck und Atakan Akkaynak mit der deutschen U19 in Zypern im Einsatz. Julian Baumgartlinger bestreitet am Dienstag mit Österreich ein Testspiel gegen Uruguay.

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