
Bernd Leno und Julian Brandt lösten mit der DFB-Equipe bereits am Donnerstag das Ticket zur WM. Beim 3:1-Sieg in Nordirland kamen die beiden Bayer 04-Profis nicht zum Zuge, dürfen aber darauf hoffen, beim abschließenden Schaulaufen am Sonntag (20.45 Uhr) in Kaiserslautern gegen Aserbaidschan Einsatzzeiten von Joachim Löw zu erhalten. Der Bundestrainer legte sich auf der Pressekonferenz am Samstag bereits darauf fest, dass Bernd Leno zwischen den Pfosten stehen wird.
Den zweiten Sieg im zweiten EM-Qualispiel holte die deutsche U21 mit dem 6:1 gegen Aserbaidschan. Jonathan Tah führte die Truppe von Stefan Kuntz als Kapitän aufs Feld und spielte durch, Benjamin Henrichs bereitete als Linksverteidiger das zweite Tor vor und wurde nach 67 Minuten ausgetauscht. Am Dienstag ist der Europameister in Norwegen gefordert.
Für ihre Länder ist der Zug zur WM nächstes Jahr nach Russland abgefahren, dennoch hatten Julian Baumgartlinger und Joel Pohjanpalo Grund zur Freude. „Baumi“ führte Österreich als Kapitän zu einem 3:2-Prestigeerfolg gegen Spitzenreiter Serbien, „Danger“ ergatterte mit den Finnen durch einen Last-minute-Treffer ein überraschendes 1:1 in Kroatien. Beide Leverkusener gingen über die volle Distanz.
Das Daumendrücken des verletzt in Leverkusen gebliebenen Charles Aránguiz dürfte geholfen haben: Chile wahrte in der südamerikanischen WM-Quali seine Chancen durch einen erst kurz vor Schluss herausgeschossenen 2:1-Pflichtsieg gegen Ecuador, kletterte begünstigt von den Resultaten der Konkurrenz auf Platz drei und hat nun im abschließenden Duell in der Nacht zum Mittwoch bei den als Qualisieger bereits feststehenden Brasilianern alles in der eigenen Hand.
Einen richtigen Lauf hat im Moment die deutsche U19-Nationalelf, und dazu trägt ein Werkself-Trio ganz entscheidend bei. Nachdem Kai Havertz am Mittwoch beim 5:1 in der EM-Qualirunde in Polen gegen Weißrussland mit vier Treffern und einer Vorlage einen absoluten Sahnetag erwischt hatte, spielten nun auch Atakan Akkaynak und Sam Schreck groß auf. Die beiden Bayer 04-Jungs erzielten Samstagmittag beim überzeugenden 7:1-Sieg gegen Nordirland die beiden ersten deutschen Tore, Havertz ließ später einen verwandelten Elfmeter zum 4:1 folgen. Alle drei spielten über 90 Minuten. Am Dienstag (18 Uhr) geht es für die deutsche U19 im Duell mit Gastgeber Polen um Platz eins.
Die deutsche U17 startete derweil mit einem 2:1-Sieg gegen Costa Rica erfolgreich in die Welmeisterschaft in Indien. Jan Boller von Bayer 04 machte ein gutes Spiel in der Innenverteidigung, Torhüter Marian Prinz kam in Goa nicht zum Einsatz. Die ambitioniert angereiste DFB-Elf trifft in ihren beiden weiteren Gruppenspielen auf den Iran (Dienstag) und Guinea (Freitag).

Im vorletzten Testspiel der Saisonvorbereitung 2026/27 tritt die Werkself beim Premier-League-Klub Nottingham Forest an. Anpfiff ist am Mittwoch, 12. August, um 19.45 Uhr Ortszeit (20.45 Uhr deutscher Zeit). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im City Ground, die der Werksklub exklusiv für Mitglieder überträgt, zusammengefasst.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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Bayer 04 Leverkusen hat U19-Mittelfeldtalent Jeremiah Mensah auf Leihbasis für ein Jahr zum niederländischen Zweitligisten Roda JC Kerkrade transferiert. Der 18 Jahre alte deutsche Nachwuchs-Nationalspieler steht beim Werksklub langfristig bis 2031 unter Vertrag.
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Villa Fiorito, River Plate, Ligue 1, WM-Finale und nun Bayer 04: Die bisherige Lebensgeschichte von Facundo Medina ist geprägt von besonderen Orten, Klubs, Spielen und Namen. Einer davon ist Diego Maradona, der wie Medina aus dem Süden von Buenos Aires stammte. Ein anderer ist Exequiel Palacios, sein früherer Weggefährte bei River Plate, der ihm noch jüngst bei der WM in Nordamerika von Bayer 04 vorschwärmte. Medina hat nun den Schritt in die Bundesliga gewagt und ist in dieser Woche als argentinischer Vizeweltmeister von Olympique Marseille unters Kreuz gewechselt. Es soll das nächste Erfolgskapitel seiner Karriere werden. Die neue Leverkusener Nummer 2 bringt dafür südamerikanische Mentalität und Leidenschaft, reichlich Erfahrung aus vielen Jahren Ligue 1 sowie eine spannende Geschichte mit ins Rheinland – und zu einem Klub, bei dem der 1,84 Meter große Linksfuß neben Palacios auch auf einige weitere bekannte Gesichter trifft.
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