Jonathan Tah, Nadiem Amiri und Kai Havertz wurden erneut ins DFB-Team berufen, wobei der 20-jährige Spielmacher aufgrund eines Faserrisses, den er sich im Bundesliga-Spiel am vergangenen Sonntag in Wolfsburg (2:0) zugezogen hatte, passen muss. Die Elf von Bundestrainer Joachim Löw trifft am Samstag, 16. November, in Mönchengladbach auf Weißrussland. Drei Tage später steht das letzte Qualifikations-Match an, wenn der vierfache Weltmeister in Frankfurt die Gäste aus Nordirland empfängt (Anstoß jeweils 20.45 Uhr, beide Spiele live bei RTL). Sofern Nordirland gegen die Niederlande – das Duell findet ebenfalls Samstagabend statt – nicht gewinnt, wären Tah, Amiri und Co. mit einem Sieg gegen die Weißrussen vorzeitig für die EM qualifiziert. Selbst ein Remis würde genügen, wenn die „Elftal“ gegen die Nordiren einen Sieg einfährt. Dennoch sollen in den beiden noch ausstehenden Pflichtspielen vor der EM ein Ausrufezeichen gesetzt und zwei Siege eingefahren werden. Dies würde die Chance auf den Gruppensieg erhöhen, welcher im Hinblick auf die Auslosung Ende des Monats entscheidende Auswirkungen haben kann: Nur die sechs besten Gruppensieger werden im Lostopf der stärksten Teams gesetzt sein. Als Gruppenzweiter landet eine Nation je nach UEFA-Koeffizienten in den Töpfen zwei bis vier, was eine deutlich anspruchsvollere Gruppe zur Folge haben könnte.
Das Werkself-Duo Julian Baumgartlinger und Aleksandar Dragovic ist derweil mit der österreichischen Auswahl unterwegs. Im heimischen Ernst-Happel-Stadion in Wien trifft das ÖFB-Team am Samstag auf Nordmazedonien. Am Dienstag, 19. November, steht dann noch das Auswärtsspiel in Riga gegen Lettland auf dem Plan (Anstoß jeweils um 20.45 Uhr, beide Spiele live bei DAZN). Schon ein Punkt gegen die Nordmazedonier würde zur erfolgreichen Qualifikation genügen. Österreich liegt derzeit auf Rang zwei der Gruppe G, drei Zähler hinter Primus Polen.
Lukas Hradecky kann unterdessen mit seinem Heimatland Finnland laut eigener Aussage „ein Stückchen Geschichte schreiben“: Die Skandinavier stehen unmittelbar vor ihrer ersten Teilnahme an einer EM-Endrunde. Dafür brauchen die Finnen nur noch einen Sieg, der schon am Freitag, 15. November, beim Heimspiel in Helsinki gegen Liechtenstein (Anstoß um 18 Uhr, live bei DAZN) eingefahren werden kann. In diesem Fall wären die „Uhus“ nicht mehr von parallel stattfindenden Spielen sowie ihrem Resultat in Athen gegen Griechenland am folgenden Montag, 18. November, abhängig (Anstoß um 20.45, live bei DAZN) und würden die Gruppe J als Tabellenzweiter hinter Italien beenden. Werkself-Stürmer Joel Pohjanpalo wird an den beiden Qualifikations-Duellen jedoch nicht aktiv mitwirken können: Der 25-Jährige zog sich im Training mit seinen Nationalmannschaftskollegen einen Teilriss des Innenbandes im linken Sprunggelenk zu. Pohjanpalo wird dennoch während der Länderspielphase beim Team bleiben und dieses von außen bestmöglich unterstützen.
Auch im Junioren-Bereich ist die EM-Qualifikation in vollem Gange: Die Bayer 04-Profis Moussa Diaby (Frankreich U21) und Panagiotis Retsos (Griechenland U21) vertreten dabei ihre Nationen. Diaby trifft mit den Franzosen zunächst am morgigen Freitag in Nancy auf Georgien, ehe am Dienstag (19. November) das Auswärtsspiel in der Schweiz auf dem Programm steht. Die U21-Nationalmannschaft Griechenlands um Retsos duelliert sich morgen in Edinburgh mit den Gastgebern aus Schottland. Für Adrian Stanilewicz und Polens U20-Nationalteam geht es derweil in der U20-Elite-League weiter: Am heutigen Donnerstag steht das Heimspiel gegen den Nachwuchs aus der Schweiz an. Darüber hinaus kommt es am Montag zu einem Freundschaftsspiel mit Norwegens U20.
Abseits der EM-Qualifikationen stehen zudem diverse Freundschaftsspiele an: Lucas Alario testet in Riad/Saudi-Arabien mit Argentinien gegen Brasilien (Freitag, 15. November, Anstoß: 18 Uhr) und drei Tage später im israelischen Tel-Aviv gegen Uruguay (Anstoß: 20.45 Uhr). Das für nächste Woche Mittwoch in Lima geplante Testspiel zwischen der chilenischen Auswahl um Werkself-Profi Charles Aranguiz und Peru wurde wegen der chilenischen Staatskrise abgesagt. Paulinho ist mit der U23-Auswahl Brasiliens unterwegs und trifft auf den Kanaren im Rahmen eines Vierer-Turniers im Halbfinale auf die U23 der USA. Ebenfalls mit dabei sind die Junioren-Teams Argentiniens und Chiles.
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Generalprobe geglückt: Die Bayer 04-Frauen haben ihre Saisonvorbereitung mit einem Kantersieg abgeschlossen. Gegen das belgische Top-Team Standard Lüttich gewann die Werkself am Samstagnachmittag nach einem reifen Auftritt 7:1 (6:0). Cornelia Kramer (4.), Carlotta Wamser (5./45.), Vanessa Fudalla (6./34.), Lilla Turanyi (18.) und Paulina Bartz (86.) trafen im Duell mit dem Tabellendritten der vergangenen Saison in der belgischen Super League Vrouwen für die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold.
Mehr zeigenWerkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis von Bayer 04 beim SV Werder Bremen am 2. Spieltag der Bundesligasaison 2025/26 die Pressekonferenz mit den beiden Cheftrainern Horst Steffen und Erik ten Hag...
Mehr zeigenWerkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SV Werder Bremen am 2. Spieltag der Bundesligasaison 2025/26 re-live...
Bayer 04 muss auch nach dem zweiten Bundesliga-Spieltag auf den ersten Sieg warten: Die Werkself musste sich beim SV Werder Bremen mit einem 3:3 begnügen. Die Leverkusener gingen durch Patrik Schick (5.) und Neuzugang Malik Tillman (35.) 2:0 in Führung, Bremens Schmid verkürzte per Elfmeter noch vor der Pause. Nach dem Wechsel sorgte wiederum Schick per Strafstoß für das 3:1 (64.), ehe Werders Schmidt erneut den Anschluss herstellte (76.). In der Nachspielzeit gelang den Gastgebern durch Coulibaly noch der Ausgleich.
Mehr zeigenIn einem weiteren Topduell der Gruppe H der DFB-Nachwuchsliga lieferte sich die U19 von Bayer 04 mit dem VfL Bochum 1848 einen furiosen Schlagabtausch. In nur zwei Minuten drehte die Runge-Elf kurz vor der Halbzeit einen Rückstand in ein 3:2. Auch in der zweiten Hälfte versuchten beide Teams, weitere Treffer zu erzielen. Erst in der Schlussphase aber traf Eichie noch einmal für die Werkself, die so in einer packenden Partie mit 4:2 die Oberhand behielt.
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