
Während die Startelf-Spieler vom Erfolg beim BVB zu Wochenbeginn noch auf dem Fahrrad oder in den Räumlichkeiten der BayArena eine Regenerationseinheit absolvierten, ging es für insgesamt 13 Werkself-Profis Dienstagvormittag zurück auf den Rasen.
Dabei konnten vor allem drei Bayer 04-Akteure wichtige Schritte in Richtung Kader-Comeback machen: Daley Sinkgraven absolvierte nach seinem Muskelfaserriss erstmals wieder eine komplette Einheit mit der Mannschaft. Je nachdem, wie die Woche für den Niederländer verläuft, könnte seine Rückkehr in die Auswahl für das kommende Spiel gegen den VfB Stuttgart realistisch sein. Am Samstag, 12. Februar, empfängt die Werkself die Schwaben zum Abendspiel – Anstoß wird um 18.30 Uhr sein.

Auch bei Julian Baumgartlinger geht es nach seiner Kreuzbandverletzung weiter voran: Der Österreicher konnte zahlreiche Passübungen absolvieren. Exequiel Palacios hat indes bereits einige Zweikämpfe führen können, man müsse aber von Tag zu Tag schauen, wie Pala auf die Belastung reagiere, so Cheftrainer Gerardo Seoane im Anschluss an die Trainingseinheit.

Auch Edmond Tapsoba wird am Mittwochnachmittag wieder zur Werkself dazustoßen: Der 23-Jährige war zuletzt für die Nationalmannschaft von Burkina Faso beim Afrika-Cup unterwegs und stand in insgesamt sechs Partien über die volle Distanz auf dem Platz. Chefcoach Seoane rechnet damit, dass die Nr. 12 der Werkself sofort wieder vollumfänglich zur Verfügung steht.
Lukas Hradecky muss sich hingegen noch gedulden: Noch kann der Kapitän kein negatives Test-Ergebnis vorweisen. Der Torhüter hält sich in seinen eigenen vier Wänden fit. Ob die Nr. 1 in der kommenden Partie gegen die Stuttgarter bereits wieder zwischen den Pfosten stehen kann, ist bislang noch nicht absehbar.
Neuzugang Sardar Azmoun befindet sich nach seiner Bänderverletzung weiter in enger Abstimmung mit der medizinischen Abteilung im individuellen Stabilisations- und Krafttraining. Während seinen ersten läuferischen Einheiten hatte der 27-Jährige keinerlei Probleme, bei verschiedenen Schussübungen klagte der iranische Nationalspieler jedoch noch über Schmerzen.
„Durch die Situation mit Patrik Schick und Lucas Alario, die beide komplett fit sind, haben wir da eine gute Konstellation und können Sardar die nötige Zeit geben“, so Seoane, der erst in ein paar Wochen mit dem ersten Einsatz des Neuzugangs rechnet.
Der ehemalige Werkself-Profi Hakan Çalhanoğlu feiert heute seinen 28. Geburtstag. Für Schwarz-Rot lief der türkische Nationalspieler von 2014 bis 2017 in insgesamt 115 Partien wettbewerbsübergreifend auf, netzte 28 Mal selbst ein und war an weiteren 29 Torvorlagen beteiligt. Seit Sommer 2021 steht der Mittelfeldakteur bei Inter Mailand unter Vertrag.
Auch Renato Augusto darf sich gratulieren lassen – er ist 34 Jahre alt geworden. Der Brasilianer wechselte 2008 von seinem Heimatverein Flamengo Rio de Janeiro für die kommenden darauffolgenden vier Jahre an die Dhünn. Mit dem Bayer Kreuz auf der Brust traf er in 126 Partien 12 Mal. Im Anschluss zog es den Mittelfeldmann zurück nach Südamerika zu aktuellen Klub Corinthians São Paulo, wo er nach einer Zwischenstation in China – Januar 2016 bis Sommer 2021 – noch immer spielt.



Die Geburtstagsliste geht weiter: Auch der ehemalige Werkself-Chefcoach Bruno Labbadia wird heute 55 Jahre alt. Labbadia übernahm für eine Saison den Leverkusener Cheftrainer-Posten, nachdem der zuvor beim damaligen Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth an der Seitenlinie stand. Nach einer Saison verließ er den Werksklub in Richtung Hamburger SV.
Alles Gute auch dir, Uwe Stöver! Während seiner aktiven Karriere als Spieler, fand Stöver 1989 den Weg vom Cronenberger SC zu Bayer 04. In der Saison 1992/1993 wurde der gebürtige Wuppertaler mit der Werkself DFB-Pokalsieger. Seit 2019 fungiert Stöver als Sportdirektor und Vizepräsident beim Zweitligisten Holstein Kiel.

Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Ein torreiches 2025 liegt hinter der Werkself: Los ging's direkt mit einem Blitzstart – Nathan Tella trifft in Dortmund schon nach wenigen Sekunden zum ersten Mal im neuen Fußball-Jahr. Weitere Highlights liefern dann Florian Wirtz, Aleix Garcia, immer wieder Patrik Schick und natürlich Alejandro Grimaldo mit seinen europaweit gefürchteten Freistößen. Die Highlights zum Ende des Jahres: Wichtige Pokal-Treffer von Ibrahim Maza, vielumjubelte Siegtore in Lissabon und Manchester, der Scorpion Kick von Martin Terrier im Derby und als ganz besonderer Abschluss in 2025: Montrell Culbreath aus der U19 mit seinem Treffer zum 3:1-Sieg in Leipzig bei seinem Debüt. Viel Spaß beim Schauen!
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