
Nach zweijähriger, coronabedingter Zwangspause war es Bayer 04 endlich wieder möglich, die traditionelle Zusammenarbeit mit dem Sportbund Leverkusen in gewohnter Manier fortzusetzen: Als diesjähriger Schirmherr der Fußballschule Birkenberg ließ es sich Werkself-Profi Florian Wirtz nicht nehmen, zum Ende der Sommerferien den teilnehmenden Mädchen und Jungen seine Aufwartung zu machen. In einer lockeren Fragerunde auf dem Gelände des SC Leverkusen nahm sich der 19-jährige Nationalspieler am Mittwochnachmittag viel Zeit für die Kinder und sorgte damit für Begeisterung und strahlende Gesichter. Insgesamt 450 Kinder waren in den zurückliegenden sechs Wochen in den Fußballkursen aktiv.

Nachdem die Werkself am Montag noch trainingsfrei hatte, begannen die Mannen von Cheftrainer Gerardo Seoane tags darauf hoch konzentriert mit der Vorbereitung auf das Topspiel in Dortmund. In der prallen Leverkusener Sommersonne ging es dabei ordentlich zur Sache: Zusätzlich zu den Einheiten auf dem Speedcourt im Inneren der BayArena, folgten auf dem Rasen Liegestütze, intensive Passübungen, Sechs-gegen-Sechs-Spiele auf engem Raum und mehr.
Ein leicht abgeändertes, aber ebenso intensives Programm absolvierte die Werkself vor zahlreich erschienenen Fans auch heute und kam bei tropischen 34 Grad erneut gehörig ins Schwitzen. Während Lukas Hradecky, Andrey Lunev und Niklas Lomb zu Beginn der mehr als 90-minütigen Einheit noch separat gearbeitet hatten, stieß das schwarz-rote Torhüter-Trio zum abschließenden Trainingsspiel dann zu seinen Mannschaftskollegen dazu. Cheftrainer Seoane unterbrach das Trainingsduell immer wieder, gab Anweisungen oder suchte den Austausch mit Spielern und Trainerkollegen.





Rückkehrer Amine Adli arbeitete seinerseits erneut individuell mit Athletiktrainer Markus Müller, zum Ende hin stieß dann auch Timothy Fosu-Mensah zum Individualtraining dazu. Die beiden Werkself-Profis durchliefen diverse Sprint- und Laufübungen.
Für die Bundesliga-Frauen des Werksklubs ging es in der laufenden Vorbereitungswoche ebenfalls wieder in zahlreichen Einheiten zur Sache. Bereits am Montag bat Cheftrainer Robert de Pauw sein Team zum ersten Training der Woche, viele weitere werden in den nächsten Tagen folgen. Ein Trio, bestehend aus Anna Klink, Kristin Kögel und Elisa Senß, machte sich derweil am gestrigen Dienstag auf den Weg nach Frankfurt, um dort den Media Day des DFB wahrzunehmen. Ihre Teamkolleginnen legten den Fokus im Training in Leverkusen zeitgleich vor allem auf Verteidigungsübungen.
Am kommenden Samstag, 6. August (Anstoß: 14 Uhr), gastieren die Bayer 04-Frauen dann zum ersten Test beim niederländischen Spitzenklub PSV Eindhoven, zwei Tage später reist das Team von de Pauw ins fünftägige Trainingslager im nordrhein-westfälischen Kaiserau bei Kamen.
Gratulation, Anne! Die Nachwuchs-Torhüterin von Bayer 04 hat die Auszeichnung für die beste Parade des Monats Juli gewonnen. Im Freundschaftsspiel gegen den mexikanischen Erstligisten Club América Femenil (0:1), welches die Werkself-Frauen im Rahmen der #Bayer04MexicoTour im vergangenen Monat bestritten hatten, bewahrte die 17-Jährige ihr Team mit einer sensationellen Parade zwischenzeitlich vor dem Rückstand. Die sehenswerte Rettungstat der Schülerin gibt es HIER noch einmal im Video.
Herzlichen Glückwunsch, Achim Feifel! Der gebürtige Baden-Württemberger feiert am heutigen Mittwoch seinen 58. Geburtstag. Schon früh konzentrierte sich der Diplom-Sportpädagoge auf das Trainieren von Frauen-Teams. Nachdem er einige Topklubs des internationalen Frauenfußballs, wie den Hamburger SV, den russischen Klub FC Rossiyanka oder auch den 1. FFC Turbine Potsdam gecoacht hatte, übernahm Feifel 2019 den Trainerposten bei den Bayer 04-Frauen. Seit diesem Jahr ist er als Sportlicher Leiter Frauenfußball beim Werksklub tätig.
Bayer 04 gedenkt am heutigen Tag zudem Werner Röhrig, der am Mittwoch 88 Jahre alt geworden wäre. Der einstige Werkself-Kapitän, der viele Jahre lang unterm Bayer-Kreuz zu Hause war, ist in Leverkusen geboren und 2010 im Alter von 76 Jahren in seiner Heimatstadt auch verstorben. Während seiner Zeit als Fußballprofi spielte Röhrig nur bei einem einzigen Klub: Bayer 04. Nach dem der ehemalige Mittelfeldakteur seine Laufbahn als Spieler beendete, war er noch einige Jahre im Vorstand der Fußballabteilung sowie im Ältestenrat des TSV Bayer 04 aktiv. Außerdem archivierte Röhrig große Teile der Fußballhistorie von Bayer 04, die er selbst neun Jahre lang (1955-1964) mitgeschrieben hatte – ein wahrhaftiger Leverkusener, der immer in Erinnerung bleiben wird!

Defensivspielerin Juliette Vidal wird Bayer 04 Leverkusen im Sommer nach zwei Jahren verlassen. Wohin die 27 Jahre alte Französin, deren Vertrag ausläuft, wechseln wird, steht noch nicht fest.
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Einmal selbst auf dem Rasen stehen, auf dem sonst die Profis der Werkself spielen – für zahlreiche Bayer 04-Mitglieder wurde dieser Wunsch beim diesjährigen Mitglieder-Kick Wirklichkeit. Rund 400 aktive Teilnehmer aller Altersklassen nutzten die Gelegenheit, die BayArena aus einer ganz neuen, besonderen Perspektive zu erleben. Und auch auf den Rängen war einiges los: Insgesamt zog das Event mehr als 1.000 Besuchende an und bildete einen stimmungsvollen Abschluss der Saison.
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Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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