
Mit den Partien am Mittwochabend endete die Gruppenphase der Europameisterschaft. 16 von 24 Nationalteams haben das Ticket für das Achtelfinale gelöst. Mit dabei: Ein Werkself-Trio sowie die DFB-Auswahl mit zwei Ex-Leverkusenern, von denen einer am vergangenen Abend maßgeblichen Anteil am Einzug Deutschlands in die K.o.-Phase hatte.
Lange Zeit stand das deutsche Team von Bundestrainer Joachim Löw vor dem Vorrunden-Aus. Im letzten Gruppenspiel lag der Favorit gegen den Außenseiter aus Ungarn in der Gruppe F nach elf Minuten überraschend im Rückstand. Bis zur 66. Minute dauerte es, ehe Kai Havertz den Bann gebrochen und den so wichtigen Ausgleichstreffer besorgt hatte. Das Bayer 04-Eigengewächs, das bis zum vergangenen Sommer zehn Jahre lang mit dem Kreuz auf der Brust spielte, erzielte somit nach dem 1:0 im Champions-League-Finale für den FC Chelsea das nächste wichtige Tor. Nach Vorarbeit von Mats Hummels traf Havertz per Kopf.
Doch das Remis, das Deutschland zum Weiterkommen genügt hätte, hielt gerade einmal zwei Minuten – erneut geriet die DFB-Auswahl in Rückstand. Den endgültig erlösenden Treffer zum 2:2-Endstand schoss schließlich Leon Goretzka (FC Bayern München) und ließ eine ganze Nation aufatmen. Während Havertz zuvor ausgewechselt worden war, durfte mit dem eingewechselten Kevin Volland ein weiterer Ex-Leverkusener das zweite DFB-Tor mit auf dem Rasen bejubeln.
Den dramatischen Achtelfinal-Einzug des DFB-Teams haben in der Live-Übertragung des ZDF im Schnitt 25,74 Millionen Menschen verfolgt. Dies bedeutete die bislang größte Zuschauerzahl vor den deutschen TV-Bildschirmen bei der laufenden EM. Der Marktanteil betrug dabei beeindruckende 71,4 Prozent. Bereits die beiden vorangegangenen Duelle der DFB-Elf gegen Frankreich (0:1) und Portugal (4:2) sahen über 20 Millionen Menschen. Zum Fußball-Klassiker im Achtelfinale zwischen England und Deutschland könnte die Einschaltquote am Dienstagabend, 29. Juni (Anstoß: 18 Uhr), noch größer werden…
Der Donnerstag sowie der Freitag dienen als Erholungspause für die EM-Fahrer, am Wochenende stehen dann die ersten Achtelfinals an – wenn auch leider ohne Beteiligung der Finnen um Lukas Hradecky und Joel Pohjanpalo. Die Punkteausbeute beziehungsweise das schlechtere Torverhältnis der drittplatzierten Nordeuropäer reichten für ein Weiterkommen nicht aus. So hält ein verbleibendes Trio die schwarz-rote EM-Fahne hoch.
Am Samstagabend um 21 Uhr treffen Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger mit Österreich im Londoner Wembley-Stadion auf Italien. Tags darauf geht es für Patrik Schicks Tschechen gegen die Niederlande um den Einzug ins Viertelfinale. Der Anstoß in Budapest erfolgt um 18 Uhr. Viel Erfolg, Jungs!
Aleksandar Dragovic klettert und klettert und klettert – und zwar im Ranking der Rekordnationalspieler Österreichs! Der 30-Jährige Innenverteidiger, der in der kommenden Saison für Roter Stern Belgrad auflaufen wird, absolvierte in Austrias EM-Partie gegen die Ukraine sein 93. Länderspiel. Damit zog Drago mit Gerhard Hanappi gleich. Nur Andreas Herzog (103 Länderspiele) und Toni Polster (95) stehen in der Liste noch vor dem gebürtigen Wiener. Und wer weiß, vielleicht holt der Werkself-Profi im weiteren Turnierverlauf ja sogar noch den Zweitplatzierten ein…
Den EM-freien Tag nutzen werden sicherlich gleich drei ehemalige Bayer 04-Akteure, um ihren Ehrentag mit den Liebsten zu verbringen. Leverkusens Bundesliga-Aufstiegstorwart Fred Bockholt etwa feiert am Donnerstag seinen 78. Geburtstag. Stürmer Isaac Kiese Thelin, in der Saison 2018/19 auf Leihbasis für die Werkself am Ball, wurde 29 Jahre alt. Er ist heute für Kasimpasa in der Türkei aktiv. Das dritte Geburtstagskind im Bunde ist Richard Sukuta-Pasu. Am Kurtekotten ausgebildet, läuft der heute 31-Jährige mittlerweile für Police Tero FC in Thailand auf. Alles Gute euch dreien!

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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Im Rahmen des 1. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 den slowenischen Meister NK Celje in der BayArena. Die Partie steigt am Mittwoch, 16. September, um 21 Uhr. Alle Infos zum freien Ticketverkauf. Hinweis: Der Stehplatz-Bereich SG1-SG3 gehört zu diesem Spiel ebenfalls zum Heimbereich.
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„Diaby! Diaby! Diaby!“ hallte es nach dem überzeugenden 4:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Union Berlin lautstark durch die BayArena, als die Werkself vor der Nordkurve geschlossen zum Feiern antanzte. Kapitän Edmond Tapsoba schob seinen neuen – und alten – Teamkollegen dabei leicht nach vorn in die erste Reihe, direkt vor die Kurve. Der Bayer 04-Rückkehrer bedankte sich gewohnt bescheiden, dafür mit einem umso breiteren Lächeln im Gesicht, bei den Fans. Sie hatten auch in den 90 Minuten zuvor ihren großen Anteil am gelungenen ersten Bundesliga-Nachmittag der neuen Saison in der BayArena.
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Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 4:0-Erfolg gegen den 1. FC Union Berlin am 2. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Mauro Lustrinelli und Carles Martínez...
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