
„Wir wollen gewinnen. Es war von Anfang an unsere Zielsetzung Erster zu werden“, lautet die klare Marschroute des Werkself-Cheftrainers vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen den bereits ausgeschiedenen Tabellenvierten der zypriotischen First Division. Wie schon im Spiel gegen Ludogorets Rasgrad (1:1) möchte er auch diesmal wieder Spielern, die zuletzt weniger zum Einsatz gekommen sind, die Möglichkeit geben, sich zu zeigen – im Gegenzug kündigte er an, einigen seiner Stammkräfte vor dem Jahres-Endspurt in der Bundesliga mit drei Spielen binnen sieben Tagen (in Frankfurt, bei Schalke 04 und gegen Hertha BSC) eine Pause zu gewähren. Höchst wahrscheinlich wird es sich dabei um Kevin Volland, Kai Havertz, Charles Aránguiz und Lukas Hradecky handeln, die am Dienstag gesondert belastet wurden. „Aber wie ich auch schon vor dem Rasgrad-Spiel gesagt habe, werden wir keine Geschenke verteilen, sondern Trainingsleistungen belohnen“, so Herrlich, der auch den einen oder anderen A-Junioren mit in den Kader nehmen möchte.
Trotz der angekündigte Rotation will der 47-Jährige unbedingt drei Punkte aus Zypern mitnehmen. „Der Kader ist in dieser Saison mit der Ambition zusammengestellt worden, in die Champions League zu kommen. Alle Spieler haben den gleichen Anspruch und in so einem Spiel kann jeder zeigen, dass er unbedingt in den Kader will“, so Herrlich. „Mit der Leistung, die wir zu Hause gegen Rasgrad gezeigt haben, konnte ich mich nicht identifizieren – und andere auch nicht. Wir sollten es diesmal schaffen, als Team aufzutreten und das Spiel auch zu gewinnen.“
Und das nicht nur, um im Sechzehntelfinale einem der drittplatzierten Teams aus der Champions League aus dem Weg zu gehen. „Das wäre ein Nebeneffekt, aber das darf nicht die Motivation sein. Allein schon aus sportlicher Hinsicht möchte ich gewinnen – auch, weil du dann auch mit Schwung in die kommenden Bundesliga-Spiele gehst.“
Apropos Bundesliga. Abgesehen der Spieler, die also geschont werden, fehlen morgen Vormittag im Flieger nach Larnaka definitiv die beiden Langzeit-Verletzten Panos Retsos (Reha nach Sehnen-Muskel-Verletzung) und Joel Pohjanpalo (Reha nach Verletzung am Sprunggelenk) auch Sven Bender, Jonathan Tah und Karim Bellarabi definitiv im Flieger nach Larnaka fehlen. „Sie trainieren individuell, damit sie uns am Sonntag gegen Frankfurt zur Verfügung stehen. Grundsätzlich sind wir dabei optimistisch, dass das auch klappen kann“, so der Werkself-Cheftrainer.


Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
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Nach der UEFA Europa League ist vor dem Derby: Die Werkself will die intensiven Wochen mit einem Sieg beim 1. FC Köln abschließen und so mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause gehen. Vor der Partie am kommenden Sonntag, 8. November (Anstoß: 15.30 Uhr), sprach Cheftrainer Carles Martínez über die notwendigen Attribute und die Unterstützung der Fans.
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Nach zwei Auswärtsniederlagen steht für die Bayer 04-Frauen das vorletzte Heimspiel des Kalenderjahres an. Am Samstag (14 Uhr, live bei MagentaSport und DAZN) greift die Werkself gegen den Hamburger SV nach drei wichtigen Punkten im Rennen um eine Top-Platzierung in der Google Pixel Frauen-Bundesliga.
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