
Herrlich, der mit Jahn Regensburg innerhalb von anderthalb Jahren den Durchmarsch von der Regionalliga in die Zweite Liga geschafft hat, startet in Leverkusen Anfang Juli in die Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison 2017/18.
Sportdirektor Rudi Völler sieht in Herrlich „einen sehr ehrgeizigen und zielorientierten Trainer, der nicht nur in Regensburg seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat – zuletzt in den beiden Relegationsspielen gegen die nominell wesentlich stärkere Mannschaft von 1860 München“, so Völler. „Er favorisiert eine attraktive, aggressive und aktive Art des Fußballs und damit einen Spielstil, der unseren Vorstellungen sehr nahe kommt. Wir sind sicher, dass wir mit unserem Kader, den wir gemeinsam mit Heiko nun modifizieren werden, in der kommenden Saison wieder eine gute Rolle spielen können. Ganz im Sinne des seit Jahren bei Bayer 04 praktizierten Konzeptes der Arbeit mit entwicklungsfähigen Spielern.“
„Mit Heiko Herrlich haben wir einen jungen und dennoch schon sehr erfahrenen Trainer für uns gewonnen“, so Bayer 04-Geschäftsführer Michael Schade, „noch dazu einen mit Leverkusener Vergangenheit, denn seine Spielerkarriere hat 1989 unter dem Bayer-Kreuz begonnen. Vier Jahre hat er bei uns als Profi gespielt und gehört auch zur Mannschaft, die 1993 den DFB-Pokal gewonnen hat – seine absolute Identifikation mit Bayer 04 war in den Gesprächen mit ihm jederzeit spürbar.“
Für Herrlich, der als Spieler die Champions League und zwei deutsche Meisterschaften gewonnen und als Cheftrainer beim VfL Bochum und der SpVgg Unterhaching gearbeitet hat, war das Angebot der Werkself „eine fantastische Möglichkeit, als Trainer in die Bundesliga zurückzukehren, und dann auch noch an den Ausgangspunkt meiner Profikarriere. Bayer 04 gehört zu den erfolgreichsten deutschen Vereinen der letzten 20 Jahre, besitzt in Europa einen ausgezeichneten Ruf und gilt als sehr innovativer Klub. Es ist ein tolles Gefühl, wieder hier zu sein und die Verantwortung zu tragen für eine Mannschaft, die extrem talentiert und ambitioniert ist. Wir wollen in der vor uns liegenden Spielzeit das Bestmögliche erreichen und wieder in die Spitzengruppe der Liga vorstoßen.“


eSports-Fans aufgepasst: Am Samstag, 21. Februar (ab 16 Uhr), steigt im XPERION Köln (Hansaring 97, 50670 Köln) der „Werkself Wildcard Cup“. Dort haben interessierte EA FC 26-Amateur-Spieler die Möglichkeit, sich neben attraktiven Sachpreisen einen Startplatz für die VBL Open Play-offs by WOW zu sichern. Die Play-offs sind die finale Vorstufe des VBL Grand Final by WOW, dem Turnier um die Deutsche Einzel-Meisterschaft und dem, neben der Klub-Meisterschaft (VBL CC), wichtigsten Teil-Wettbewerb der deutschen eSports-Szene. Alle Infos zur Anmeldung.
Mehr zeigen
Im Vergleich zum Start in das Jahr hat sich die tabellarische Ausgangssituation für die Bayer 04-Frauen in der Bundesliga schon nach zwei Spielen signifikant verbessert. Aus vier Punkten Rückstand auf Platz drei wurde dank der Maximalausbeute von sechs Punkten ebenjener dritte Rang. Damit rückt der Vorjahres-Dritte Eintracht Frankfurt im direkten Duell am Samstag, 7. Februar (14 Uhr, Stadion am Brentanobad), in die Rolle des Herausforderers.
Mehr zeigen
Im Dezember 2008 gelang der Werkself bei Borussia Mönchengladbach ein 3:1-Sieg. Besonders im Fokus standen bei dem Erfolg Doppel-Torschütze Stefan Kießling und Torwart René Adler, der einige Male prächtig parierte...
Mehr zeigen
Nach der UEFA Youth League ist vor der DFB-Nachwuchsliga: Und in dieser geht es zum Re-Start nach der Winterpause für die U19 in Liga A der Hauptrunde gegen den SC Paderborn 07. Die U17 reist für ihr erstes Pflichtspiel in 2026 – ebenfalls in Liga A – zum FC Augsburg. Während die U15 und die U13 in der Meisterschaft gegen den VfL Bochum 1848 und den SC Preußen Münster antreten, stehen für die anderen Leverkusener Nachwuchs-Teams Testspiele und Leistungsvergleiche an – das Wochenende im Überblick.
Mehr zeigen