
Er verwandelte den entscheidenden Elfmeter im Spiel um Platz fünf der U19-Heim-Europameisterschaft, bei der sich die DFB-Youngster so viel vorgenommen hatten, und sicherte wenigstens den Trostpreis. Doch der Weg dahin war für den 18-jährigen Henrichs ein kurioser, wie er mit einem Schmunzeln im 04-Fragen-Interview gesteht.
Benny, was ging dir durch den Kopf, als du zum entscheidenden Elfmeter gegangen bist?
Henrichs: „Ich muss ehrlich sein: In der Aufregung dachten wir, dass wir schon gewonnen haben, weil Holland zweimal verschossen hatte und wir nur einmal. Dann sind wir zum Torwart gelaufen und der Schiri meinte, dass wir noch einmal schießen müssen. Das hat mir im Endeffekt den langen Weg erspart, deshalb habe ich auch nicht so viel nachdenken können. Ich war aber natürlich total erleichtert, als der Ball drin war!“
Dann konntet ihr ja doch noch jubeln – und mit der EM insgesamt zufrieden sein?
Henrichs: „Wir können am Ende zufrieden sein, dass wir uns für die WM qualifiziert haben. Aber dass wir in der Vorrunde so ausgeschieden sind, ist richtig bitter. Das schmerzt noch immer. Das Beste ist, dass wir die Chance haben, es nächstes Jahr bei der Weltmeisterschaft besser zu machen!“
Seit heute bist du zurück bei der Werkself. Eine Umstellung?
Henrichs: „Natürlich ist es was ganz anderes. Bei der EM waren die Jungs alle in meinem Alter, hier in Leverkusen sind die meisten ja schon jahrelang im Geschäft. Entsprechend viel kann man von ihnen aber auch lernen, deshalb freue ich mich auch wieder dabei zu sein.“
Was nimmst du dir für die kommende Saison vor?
Henrichs: „Ich will da weiter machen, wo ich letzte Saison aufgehört habe. So viel spielen wie möglich, und mich dafür in jeder Trainingseinheit aufs Neue anbieten. Ich werde auf jeden Fall Gas geben!“


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