
So langsam füllt sich der Trainingsplatz bei der Werkself wieder. Am heutigen Mittwoch standen Cheftrainer Peter Bosz bei der geschlossenen Einheit schon wieder 16 Feldspieler zur Verfügung. Noch kein Thema waren die Nationalspieler, die am Dienstagabend noch im Einsatz gewesen sind. Während Paulinho am Nachmittag ein paar Runden auf dem Trainingsplatz drehte, wurden Moussa Diaby, Lukas Hradecky und Joel Pohjanpalo nur gepflegt.
Mit den Kollegen auf dem Feld stand indes Lars Bender, der mit der Mannschaft dazu beitragen möchte, dass Kai Havertz nicht mit einer überzogenen Erwartungshaltung konfrontiert wird. „Wir müssen ihm den Druck ein bisschen nehmen. Er muss das Gefühl haben, dass er immer noch ein junges Talent ist. Dass er Spiele haben darf, die nicht so toll sind, dass er auch Momente haben kann, in denen er nicht glänzt“, äußerte sich der Mannschaftskapitän gegenüber Sky. In der abgelaufenen Spielzeit kam Havertz in allen 34 Bundesliga-Partien zum Einsatz und erzielte dabei 17 Treffer. Zuletzt war er für die DFB-Elf erfolgreich, als er das zwischenzeitliche 2:0 gegen Argentinien erzielte und ein Tor gegen Estland vorbereitete.
In der Länderspiel-Pause nutze Werkself-Profi Kevin Volland das freie Wochenende für einen Abstecher in seine Heimat Thalhofen bei Marktoberdorf im Ost-Allgäu. Dort besuchte er mit Familie und Freunden das Bezirksliga-Derby seines Heimatvereins FC Thalhofen gegen den TV Erkheim. Auch wenn die Partie mit 1:2 verloren ging, hatten die Besucher ihre Freude, nachdem der Stadionsprecher über die Anwesenheit des Bundesliga-Profis informierte. Zehn Jahre lang kickte Volland für den FC Thalhofen, ehe es über Memmingen, Thannhausen, 1860 München und Hoffenheim nach Leverkusen ging.
Als einziger Deutscher ist Kai Havertz für den „Golden-Boy-Award“ nominiert. Zum insgesamt 17. Mal zeichnet das Sportblatt „Tuttosport“ aus Italien Ende des Jahres den besten U21-Spieler Europas aus. Die Nr. 29 der Werkself hat damit am 16. Dezember die Möglichkeit, nach Mario Götze (2011) der zweite deutsche Profi zu werden, der diese renommierte Auszeichnung für junge Talente erhält. Doch die Konkurrenz ist namhaft. Neben Jadon Sancho (Borussia Dortmund), Alphonso Davies (Bayern München) und Dejan Joveljic (Eintracht Frankfurt) aus der Bundesliga sind aus den ausländischen Top-Ligen unter anderem Joao Felix (Atletico Madrid), Phil Foden (Manchester City) und Titelverteidiger Mathijs de Ligt (Juventus Turin) auf der 20-köpfigen „Shortlist“ vertreten.
Keine Ferienzeit ohne Bayer 04-Fußballschule. Und so sind auch in dieser Herbstferien-Woche wieder viele Kids in und um die BayArena im Einsatz. Ein Höhepunkt der Woche ist die Pressekonferenz mit einem Protagonisten der Werkself. In dieser Woche war der Chef der Lizenzspieler-Abteilung zu Gast: Sportdirektor Simon Rolfes stellte sich den Fragen der rund 80 Kinder. Dabei verriet er, dass er kein Freund des Computer-Spiels „FIFA“ ist. „Ich habe es als aktiver Spieler mal ausprobiert. Mein damaliger Kollege Patrick Helmes hat es mir gezeigt und nach unserem Spiel die Empfehlung gegeben: ‚Simon, lass es!‘ Daran habe ich mich auch gehalten.“ Stattdessen las Rolfes lieber Bücher sowie Fachzeitschriften und ist seit Dezember 2018 Sportdirektor bei Bayer 04.
Der ehemalige Bayer 04-Profi Roberto Hilbert feiert heute seinen 35. Geburtstag. Hilbert spielte von 2013 bis 2017 für die Werkself. In 78 Pflichtspiel-Einsätzen steuerte der Rechtsverteidiger einen Treffer und sieben Vorlagen bei. Außerdem trug er in acht Spielen das Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Im Januar 2019 hat Hilbert bei der SpVgg Greuther Fürth seine Profi-Karriere beendet, ist den Kleeblättern aber erhalten geblieben. Er spielt für die Zweite Mannschaft und arbeitet parallel als Jugendtrainer.

Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.
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Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Am Freitagmittag entscheidet sich, auf welche acht der 36 teilnehmenden Mannschaften Bayer 04 in der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 treffen wird. Bei der Ziehung in Monaco (live auf UEFA.com) werden der Werkself je zwei Teams aus den vier Töpfen, aufgeteilt anhand des UEFA-Club-Koeffizienten, zugelost. Eine Partie gegen einen Kontrahenten aus dem eigenen Land ist dabei ebenso ausgeschlossen wie mehr als zwei Duelle mit Klubs aus demselben Landesverband. Ein Blick auf die Töpfe und die möglichen Gegner.
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Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.
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