…die Gründe für seinen Wechsel aus der Premier League in die Bundesliga nach Leverkusen: Für mich persönlich war es in meiner jetzigen Phase der Karriere wichtig, mein gewohntes Umfeld mal zu verlassen und eine neue Herausforderung anzunehmen. Da kamen die Bundesliga und Bayer 04 wie gerufen für mich. Die Intensität hier ist sehr hoch, das gefällt mir. Auch der offensive Spielstil der Vereine, vor allem von Leverkusen, ist sehr attraktiv für die Fans und die Zuschauer. Unser Team besitzt viel Potenzial, hat zahlreiche junge, talentierte Spieler in den Reihen.
…die Rolle von Timothy Fosu-Mensah und weiteren englischen Profis in der Bundesliga wie Dortmunds Jadon Sancho für seinen Wechsel unters Bayer-Kreuz: Timothy und ich standen uns in der Vergangenheit das eine oder andere Mal auf dem Platz gegenüber, kannten uns daher schon vor meinem Wechsel. Er hat mir in den vergangenen Wochen viel über die Stärken der Mannschaft erzählt und mich in der Tendenz bestärkt, nach Leverkusen wechseln zu wollen. Auch mit Jadon (Sancho, Anm. d. Red.) habe ich über die Liga gesprochen. Alle haben mir zu diesem Schritt geraten. Nun gilt es, dass auch ich meinen Weg in Deutschland und bei Bayer 04 gehe.
…seinen gelungenen Start in Leverkusen mit dem Treffer zum 5:2-Endstand beim Debüt gegen den VfB Stuttgart: Ich hatte fantastische erste Tage in der Stadt und bei Bayer 04. Ich habe vor dem Spiel gegen Stuttgart zwar nur zwei Tage mit der Mannschaft trainieren können, aber es hat auf dem Platz gleich gut gepasst. Dieses Gefühl, den Ball ins Netz zu schießen und damit dem Team zu helfen, hat mir absolut gefehlt. Darauf habe ich lange gewartet. Jetzt gilt es, an die ersten Minuten anzuknüpfen.
…seinen persönlichen Fitnesszustand: Ich bin absolut in Form. Ich habe mich immer fitgehalten, unter anderem im November und Dezember einige Spiele für die U23 von Leicester City absolviert. Diese Partien haben mir Kraft gegeben, die ich jetzt gut gebrauchen kann. In den nächsten Wochen haben wir viele Spiele in kurzen Abständen vor der Brust. Das ist gut für mich, um weiterhin an meiner Fitness zu arbeiten. Ich bin hungrig darauf, endlich wieder regelmäßig auf dem Platz zu stehen und Tore vorzubereiten oder zu schießen.
…seine insgesamt fünf Jahre in Leicester: Natürlich war die Zeit für mich eine Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen. Mal mit viel Spielzeit, mal mit weniger. Aber sie wird immer eine große Rolle in meinem Leben einnehmen. Ich konnte viele schöne Erinnerungen aus Leicester mitnehmen. Ich bin von meinem Jugendklub Birmingham City im Januar 2016 dorthin gewechselt und habe mit dem Team nur sechs Monate später die Meisterschaft geholt. Das war ein einmaliges Erlebnis für mich. Alle Mitarbeiter des Klubs werden für immer in meinem Herzen sein. Aber ich habe in den Plänen des Managers keine große Rolle mehr gespielt. Da war es an der Zeit, einen anderen, neuen Weg einzuschlagen.
…die Fans in Leverkusen: Ich konnte und durfte leider noch niemanden persönlich treffen. Aber ich habe mir vor meinem Wechsel einige Spiele aus der Vergangenheit angeschaut, auch mit Fans. So konnte ich mir einen ersten Eindruck verschaffen. Und ich kann sagen: Egal in welchem Spiel, sie versprühen jedes Mal aufs Neue eine fantastische Energie, die auch uns Spieler ansteckt. Ich kann es nicht abwarten, endlich wieder vor ihnen spielen zu dürfen.
…seine Ziele mit Leverkusen: Ich will der Mannschaft und dem Verein mit guten Leistungen helfen. Die Qualifikation für die Champions League wird immer das Ziel in der Liga für ein Team wie uns sein. Um dieses zu erreichen, müssen wir fokussiert in die kommenden Spiele gehen. Auch in der Europa League wollen wir weit kommen. Im letzten Jahr haben wir es bereits bis ins Viertelfinale geschafft. Daran wollen wir anknüpfen. Ich freue mich auf die kommenden Monate!

Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Ein torreiches 2025 liegt hinter der Werkself: Los ging's direkt mit einem Blitzstart – Nathan Tella trifft in Dortmund schon nach wenigen Sekunden zum ersten Mal im neuen Fußball-Jahr. Weitere Highlights liefern dann Florian Wirtz, Aleix Garcia, immer wieder Patrik Schick und natürlich Alejandro Grimaldo mit seinen europaweit gefürchteten Freistößen. Die Highlights zum Ende des Jahres: Wichtige Pokal-Treffer von Ibrahim Maza, vielumjubelte Siegtore in Lissabon und Manchester, der Scorpion Kick von Martin Terrier im Derby und als ganz besonderer Abschluss in 2025: Montrell Culbreath aus der U19 mit seinem Treffer zum 3:1-Sieg in Leipzig bei seinem Debüt. Viel Spaß beim Schauen!
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Die fünf beeindruckendsten Tore der Lizenzmannschaft im Jahr 2025. Mit dabei: Alejandro Grimaldo, Patrik Schick und natürlich Martin „Skorpion“ Terrier...
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Ob der entscheidende Pass, die perfekte Flanke oder das beste Zuspiel: Bei den fünf schönsten Vorlagen der Lizenzmannschaft im Jahr 2025 ist alles dabei. Daran beteiligt? Unter anderem Aleix Garcia, Ibrahim Maza und Arthur...
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