
Den Auftakt in Spieltag zwei der WM-Gruppenphase machte aus schwarz-roter Sicht Sardar Azmoun. Der Offensivmann traf mit dem Iran auf Wales und stürmte von Beginn an. Die Iraner, die sich am 1. Spieltag England mit 2:6 geschlagen geben mussten, hatten die besseren Torchancen auf dem Fuß. Werkself-Profi Azmoun war dabei an nahezu jeder Offensivaktion beteiligt, gab nach einer Viertelstunde sogar die Vorlage zum vermeintlichen Führungstreffer – der iranische Torschütze stand beim Zuspiel Azmouns jedoch im Abseits. Anfang des zweiten Durchgangs setzte dann der Leverkusener selbst einen Rechtsschuss an den Pfosten (51.). In der 68. Minute verließ Azmoun, der vor der WM verletzungsbedingt anderthalb Monate gefehlt hatte, den Platz.
Lange liefen die Iraner an, waren ab der 86. Minute sogar in Überzahl. Doch es dauerte bis zur neunten Minute der Nachspielzeit, ehe ihnen per Fernschuss der entscheidende Treffer zum 1:0 gelingen sollte. Zwei Minuten später erhöhte der Iran mit dem Abpfiff sogar per Konter auf den 2:0-Endstand. Somit gehen Azmoun und Co. als Zweiter der Gruppe B in den finalen 3. Spieltag. An diesem geht es am Dienstag, 29. November (Anstoß: 20 Uhr), gegen die USA.
Auch die Argentinier um Werkself-Profi Exequiel Palacios haben am 2. Spieltag die ersten drei Punkte eingefahren. Nach der überraschenden Auftaktniederlage gegen Saudi-Arabien (1:2) hat sich die Albiceleste gegen Mexiko mit 2:0 durchgesetzt. Lionel Messi hatte nach etwas mehr als einer Stunde die Führung beschert, Enzo Fernandez kurz vor Abpfiff den Treffer zum Endstand markiert. Palacios kam in der 69. Minute in die Partie und feierte damit sein WM-Debüt.
Am 3. Spieltag der Gruppe C trifft Argentinien, mit drei Punkten derzeit Zweiter, auf Tabellenführer Polen (vier Zähler). Anpfiff ist am Mittwoch, 30. November, um 20 Uhr.
In Gruppe A kam es am 2. Spieltag derweil zum direkten Aufeinandertreffen von Jeremie Frimpongs Niederländern und Ecuador um Piero Hincapie. Oranjes Cody Gakpo hatte bereits nach sechs Minuten die Führung herbeigeführt, Enner Valencia kurz nach Wiederanpfiff den Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand erzielt (49.). Hincapie spielte auf Seiten von Ecuador erneut durch, Frimpong blieb ohne Einsatzminuten.
Sowohl die Niederlande als auch Ecuador gehen mit vier Punkten in den letzten Spieltag, der Senegal rangiert mit drei Zählern knapp dahinter. Das punktlose Schlusslicht bildet der Gastgeber Katar, auf den Frimpong und Co. am 29. November um 16 Uhr treffen. Zeitgleich bekommt es Ecuador mit dem Senegal zu tun.

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