
Wie der Vater, so der Sohn: Zur Pfeife gekommen ist der 14-Jährige Marc Martinet durch seinen Vater Christian, der ebenfalls für Bayer 04 pfeift. Als „Papa Martinet“ seinen Sohn regelmäßig mit zu seinen Einsätzen nahm, war der Schüler schnell fasziniert.
„Mich hat das Schiedsrichtersein von Anfang an begeistert und ich bekam Lust, das selbst mal auszuprobieren. Ich habe früher auch Fußball gespielt, aber diesen Perspektiv-Wechsel zu wagen, fand ich sehr spannend“, erklärt Marc. So entschied sich der damals Zwölfjährige im Januar 2019, einen Schiedsrichter-Lehrgang zu absolvieren.
Auch auf Empfehlung seines Vaters hin zog es Marc anschließend unters Bayer-Kreuz. „Mein Vater hat sehr von dem Miteinander und dem Team-Spirit hier bei Bayer 04 geschwärmt“, antwortet der 14-Jährige auf die Frage, wieso er sich für den Werksklub entschied, und ergänzt: „Zu Bayer 04 zu kommen, war tatsächlich die bisher beste Entscheidung meines Lebens.“

Seitdem hat der Gymnasiast schon jede Menge Spiele gepfiffen. Während Marc in der abgelaufenen Saison 2021/22 bei der A- und B-Jugend der Bezirksliga zur Pfeife griff, darf der Jung-Schiri ab der kommenden Spielzeit auch die B-Jugend-Mittelrheinliga pfeifen. Das liegt unter anderem an seiner Aufnahme in den VFK, den Verbandsförderkader. Hier werden nur die vielversprechendsten Schiedsrichter-Talente der Altersklasse U18 aufgenommen und gefördert.
Hilfe bekommt Marc auf seinem Weg zum Profi-Referee aber nicht nur von seinem Vater Christian, sondern auch von seinen weiteren Leverkusener Schiedsrichterkollegen. „Wir sind immer wieder über unsere WhatsApp-Gruppe im Kontakt und helfen einander, schreiben da sogar auch mal über Privates wie den Urlaub. Wir sind hier auf jeden Fall schon so eine Art Community geworden“, beschreibt der 14-Jährige.
In persona sehen sich die Bayer 04-Schiris dann am 13. August zur Saisoneröffnung der Schiedsrichter wieder, bei der die Leverkusener Unparteiischen gemeinsam essen und das Heimspiel der Werkself gegen den FC Augsburg besuchen.
Später möchte Marc einmal ein konsequenter, aber ruhiger Schiedsrichter sein, erzählt er. Der Teenager orientiert sich dabei an seinen Vorbildern Deniz Aytekin und Felix Brych – und versucht, diesen Stil auch in seinen noch jungen Jahren schon heute umzusetzen.
Mittlerweile sind es jedes Wochenende zwei Einsätze für Marc. Mehr Zeit bleibt erstmal nicht, denn selbstverständlich muss sich der baldige Zehntklässler auch noch auf seine Schule konzentrieren. Was er danach vor hat? Über diese Frage muss Marc nicht lange nachdenken. Selbstbewusst erklärt er: „Wenn ich mein Abitur in der Tasche habe, möchte ich auf jeden Fall Jura studieren, das steht fest. Ich habe schon mehrere Praktika im juristischen Bereich gemacht und gemerkt, dass mich dieses Berufsfeld interessiert.“
Sollte es aber irgendwann einmal dazu kommen, die Schiedsrichter-Tätigkeit als Vollzeit-Beschäftigung ausüben zu können, steht für den passionierten Jung-Schiri fest: „Dann würde ich mich auf jeden Fall für den Fußball entscheiden. Das Pfeifen ist einfach mein Ding!“
Sein größter Wunsch bleibt daher, bei den Profis zu pfeifen. Die Bundesliga ist für Marc aktuell zwar noch in weiter Ferne, doch arbeiten will er für dieses Ziel konsequent. Durch Workouts, Joggen, sowie Fußball- und Basketballspielen versucht der engagierte Schüler, sich stets fit zu halten.

„Mein kurzfristiges Ziel ist es, jetzt im Jugendbereich nach ganz oben zu kommen. Und dann möchte ich die nächsten Schritte machen und auch die Herren pfeifen. Irgendwann einmal an der Spitze ankommen und in der Bundesliga zu pfeifen, ist mein großer Traum.“
Sehr glücklich ist Marc dabei auch über das Angebot, von nun an im Fitnessstudio der BayArena trainieren zu können. „Rahel (Glombek, Leiterin der Bayer 04- Schiedsrichter, Anm. d. Red.) ist wirklich grandios. Sie hat mir das Training in der Arena ermöglicht und sich auch darum gekümmert, dass ich jetzt mit neuer Ausrüstung pfeifen darf.“
Ab der kommenden Saison wird der Werksklub das junge Schiedsrichter-Talent unter anderem mit neuen Funkfahnen ausstatten. „Die Unterstützung seitens Bayer 04 ist einfach super. Ich könnte mir aktuell keinen besseren Verein vorstellen.“
Möchtest auch du Schiedsrichter bei Bayer 04 werden? Dann melde dich gerne bei uns via E-Mail an info@bayer04.de.

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself.
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Dieses besondere Event hat einmal mehr gezeigt, wie stark Bayer 04 zusammenhält: Im Rahmen von „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ unterstützten die Werkself-Profis Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Christian Kofane am Donnerstag in der Fanwelt den Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck. Mehrere hundert Fans waren gekommen, um sich an der Charity-Aktion zu beteiligen. Der Leverkusener Hauptsponsor BarmeniaGothaer spendet den Erlös an die „Fondation Edmond Tapsoba“, die Menschen in Tapsobas Heimat Burkina Faso im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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Drei Spieltage vor Saisonende können die Bayer 04-Frauen bei der SGS Essen einen Rekord knacken und einen weiteren einstellen. Auch rein sportlich ist die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold nach zuletzt drei Siegen in Folge im Auswärtsspiel am Sonntag (14 Uhr, Stadion an der Hafenstraße) in der Pflicht, um ihre Chance auf Platz drei zu wahren.
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Nach der Hauptrunde ist vor der K.-o.-Phase: Im Achtelfinale der DFB-Nachwuchsliga reist die U19 von Bayer 04 zum 1. FC Heidenheim 1846. Auf die U16, U14 und U13 warten derweil wichtige Liga-Spiele. Internationale Hochkaräter wie der FC Porto oder die PSV Eindhoven begegnen der U12 beim Nanterre Cup in Frankreich, während auch die jüngeren Nachwuchs-Teams am Wochenende auf Turnieren in Belgien und Deutschland weilen. Die Partien der Junioren und Juniorinnen im Überblick.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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