
Jeremie, welchen Eindruck macht die Mannschaft aktuell auf dich?
Frimpong: Das Training ist gut, das Team generell in einer guten Verfassung. Wir haben die vergangenen drei Spiele gewonnen und dadurch viel Selbstvertrauen getankt. So müssen und wollen wir bis zur Winterpause weitermachen.
Du hast zuletzt beim 3:1-Erfolg gegen RB Leipzig dein erstes Bundesliga-Tor erzielt.
Frimpong: Es war sehr schön und dazu noch sehr wichtig in einem Spiel gegen einen sehr guten Gegner. Ich will mich auf diesem Erfolgsmoment aber nicht ausruhen, sondern immer weiter hart an mir arbeiten. Es ist noch ein langer Weg in dieser Saison.

Du bist vor knapp einem Jahr von Celtic Glasgow zu Bayer 04 gewechselt. Welche Unterschiede hast du zwischen der Scottish Premiership und der Bundesliga bislang ausmachen können?
Frimpong: Die Eingewöhnung hier hat etwas gedauert, es war ein großer Schritt für mich. In der Bundesliga ist jedes Spiel hart umkämpft, intensiv und kräftezehrend. Man darf sich nie ausruhen, auch nicht gegen den Tabellenletzten. Hier spielen viele junge, frische und schnelle Jungs, während bei den Gegnern in Schottland häufig auch mehrere ältere Spieler auf dem Platz standen.
Dein Ex-Klub aus Glasgow war eines der zwei absoluten Top-Teams in Schottland. Ihr musstet nahezu jedes Spiel sehr offensiv angehen, da sich die Gegner häufig tief hinten reingestellt haben.
Frimpong: Bei Celtic hatten wir eigentlich immer den Ball, außer vielleicht gegen die Rangers, Hibernian oder Aberdeen. Da war auch ich als Verteidiger meistens vorne mit dabei. In der Bundesliga muss ich nun überall sein: offensiv wie defensiv. Aber das bringt mir großen Spaß und stellt mich vor neue Aufgaben.
Du hast in der laufenden Saison im Kader der Werkself bislang die meisten Einsatzminuten aller Feldspieler auf dem Konto. Wie steht’s im Endspurt des Kalenderjahres um deine Fitness?
Frimpong: Natürlich sind die Beine auch mal schwer, aber daran darfst du nicht denken. Du musst gut regenerieren, viel schlafen und gut essen. Dazu kommt: Ich liebe diesen Sport. Jedes Spiel auf dem Rasen zu stehen, ist das schönste, was einem Fußballer passieren kann.

Internationaler Vergleich auf Top-Niveau: Die U19 von Bayer 04 empfängt Olympique Marseille zu einem Testspiel. Die Partie gegen die Franzosen wird am Donnerstag, 5. November, um 14 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion ausgetragen. Der Eintritt für Fans ist frei. Wenige Stunden später stehen sich die beiden Klubs dann im Rahmen der UEFA Europa League in der BayArena gegenüber.
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Ohne ihn hätte Bayer 04 im Jahr 1988 möglicherweise nicht den UEFA-Cup gewonnen: Falko Götz traf für die Werkself im Final-Rückspiel gegen Espanyol Barcelona mit einem Flugkopfball zum zwischenzeitlichen 2:0. Der Rest ist schwarz-rote Fußball-Geschichte. In unserer Interview-Reihe anlässlich „40 Years Across Europe“ spricht der heute 64-Jährige über das Highlight seiner Leverkusener Zeit und erinnert sich an ein unfertiges Stadion sowie an besondere Partien. Und er hat einen wichtigen Appell an alle Fans der Werkself...
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Am Ende ist doch nicht mehr der erhoffte Sieg herausgesprungen: In der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga holte die U17 von Bayer 04 am Mittwochabend am heimischen Leistungszentrum Kurtekotten ein 1:1 (0:1) gegen Fortuna Düsseldorf. Nach der frühen Führung der Gäste glich Gabriel Minutillo kurz nach dem Seitenwechsel für die Gastgeber aus. Trotz einiger weiterer guter Chancen gelang den Leverkusenern der Lucky Punch nicht mehr.
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Vor dem Heimspiel in der Ligaphase der UEFA Europa League gegen Olympique Marseille am Donnerstag, 5. November (Anstoß: 21 Uhr), sprach Verteidiger Facundo Medina im Interview mit Werkself-TV über seine Vergangenheit bei dem französischen Top-Klub sowie die besondere Atmosphäre vor heimischen Publikum...
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