
Der 18. Mai 1988 – für Bayer 04-Fans hat dieses besondere Datum nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt: Der Tag des UEFA-Cup-Siegs! Viele vor allem der schon etwas älteren Werkself-Fans werden die Stationen zum Titel noch aus dem Effeff aufzählen können: Austria Wien, FC Toulouse, Feyenoord Rotterdam, FC Barcelona, Werder Bremen und im doppelten Finale schließlich Espanyol Barcelona, das an jenem 18. Mai '88 im Elfmeterschießen bezwungen wurde.
2013, zum 25-jährigen Jubiläum, sind die UEFA-Cup-Sieger schon einmal in Leverkusen zu einem großen Wiedersehen zusammengekommen (im Bild oben). Jetzt, fünf Jahre später zum 30-Jährigen, ist ein Großteil der Helden von einst erneut an der Stätte des Triumphs vor Ort und wird das Jubiläum mit den Bayer 04-Fans feiern. Am Freitag, 18. Mai, steigt der gemeinsame Abend mit den Anhängern in der BayArena in der 19nullvier-Lounge im Westflügel des Stadions.
Rüdiger Vollborn, einer der Bayer 04-Fanbeaufragten und stolzen Cupgewinner, hat das Treffen gemeinsam mit Dirk Dreher, dem Manager der Traditionsmannschaft, organisiert. Die Resonanz bei den '88-Siegern kann sich sehen lassen: Marcus Feinbier, Florian Hinterberger, Christian Schreier, Falko Götz, Christian Hausmann, Andrzej Buncol, Wolfgang Rolff, Jean-Pierre de Keyser, Erich Seckler, Knut Reinhardt und Bernd Dreher haben von der Mannschaft zugesagt, dazu auch Co-Trainer Gerd Kentschke und der damalige Manager Michael Meier. Offen ist noch, ob auch Minas Hantzidis kommt.
Das Wiedersehen beginnt am 18. Mai zur stimmigen Zeit von 19.04 Uhr (Einlass ab 18 Uhr). Und die Protagonisten von 1988 werden auf dem Podium mit Sicherheit eine Menge zu erzählen haben. „Wir werden uns gemeinsam mit den Fans Ausschnitte von allen Spielen anschauen und darüber sprechen. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, welche Erinnerungen die Jungs so mitbringen“, sagt Rüdiger Vollborn. „Das Ganze soll ein lockeres Zusammenkommen werden, so ähnlich wie vor zwei Jahren aus Anlass des 1996er-Abstiegsendspiels gegen Kaiserslautern, als Markus Münch, Dirk Heinen, Rudi Völler, Peter Hermann und Markus Happe in der Schwadbud noch mal aus dem Nähkästchen geplaudert haben.“ Bayer 04-Stadionsprecher Tobias Ufer wird die Veranstaltung auf der Bühne moderieren.
Der Abend am 18. Mai ist übrigens nicht der einzige Termin in diesem Jahr, an dem sich die Sieger aus früheren Jahren mal wieder begegnen. „Wir haben im September oder Oktober noch einmal ein großes Treffen geplant, wo sowohl die 1988er-UEFA-Cup-Sieger als auch die DFB-Pokalgewinner von 1993 kommen werden. Dann werden auch Tita oder Bum-kun Cha, die diesmal nicht vor Ort sind, dabeisein“, sagt Rüdiger Vollborn. Am 12. Juni zum 25-jährigen Jahrestag des DFB-Pokalsiegs ist ebenfalls ein Treffen mit den Fans geplant. Die feierlichen Anlässe werden Bayer 04 in diesem Jahr jedenfalls ganz gewiss nicht ausgehen.

Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.
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Als Exequiel Palacios am 1. Januar 2020 vom argentinischen Klub River Plate unters Bayer-Kreuz gewechselt war, konnte der damals 21-Jährige nicht ahnen, wie erfolgreich auch die nächsten sechseinhalb Jahre für ihn werden würden. Pala, so sein Rufname, hatte mit River bereits die Copa Libertadores gewonnen, den wichtigsten Wettbewerb im südamerikanischen Klubfußball. Aber es sollten noch so viele weitere Titel folgen.
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Zum Abschied von Exequiel Palacios haben wir euch die schönsten und wichtigsten Tore des Mittelfeldspielers aus seinen sechseinhalb Jahren unterm Kreuz zusammengestellt.
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