
Bevor Stefan Kießling, Lars Bender & Co. in der Werkstatt der BayArena auf dem Ergometer schwitzten, gab es aber bereits gute Neuigkeiten zu verkünden. Youngster Kai Havertz wird seinen Weg, der einst am Kurtekotten begann, auch weiterhin mit dem Kreuz auf dem Brust fortsetzen und verlängerte seinen Vertrag bis 2022. Bayer 04 bleibt damit ein absolutes Top-Talent des deutschen Fußballs, das noch dazu aus den eigenen Reihen kommt, erhalten.
Die Leistungstests dauern noch bis Dienstag an, am Mittwoch bittet Heiko Herrlich dann ab 10.30 Uhr zu seiner ersten Trainingseinheit als Bayer 04-Coach, um eine hoffentlich erfolgreiche Spielzeit einzuläuten. Die Vorfreude in der Mannschaft ist groß. „Nach dem letzten Saisonspiel in Berlin kamen einige Spieler schon zu mir und meinten, es könnte jetzt schon weitergehen“, sagte Jonas Boldt in einer Medienrunde am Montagmittag. Positiv will man unterm Bayerkreuz in die neue Saison starten. „Skeptisch bin ich überhaupt nicht. Wichtig ist, dass wir wieder als eine Mannschaft auf dem Platz stehen“, so der Manager Sport von Bayer 04.
Erst später zurückgreifen kann Heiko Herrlich auf das Nationalspieler-Trio Bernd Leno, Julian Brandt und Benny Henrichs, das sich nach dem Triumph beim Confed-Cup erst einmal in den wohlverdienten Urlaub verabschieden darf. Gleiches gilt für Charles Aránguiz, der sich mit Chile im Finale gegen Deutschland mit 0:1 geschlagen geben musste, sowie Chicharito, dessen mexikanische Nationalmannschaft Platz vier erreichte. Auch Rückkehrer Dominik Kohr genießt nach seinem Titelgewinn mit der deutschen U21 bei der EM gegen Spanien noch Sonderurlaub. Alle sechs Profis sollen spätestens im Trainingslager in Zell am See/Kaprun zur Mannschaft stoßen.
Das für Samstag, 8. Juli, anberaumte erste Testspiel der Saison gegen SF Baumberg musste aufgrund des Tribünenbrands im Langenfelder Jahnstadion leider abgesagt werden. Bayer 04 befindet sich in Gesprächen, ersatzweise ein Freundschaftsspiel gegen einen Gegner ähnlicher Größenordnung zu vereinbaren.

Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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Nach dem abschließenden Saisonspiel 2025/26 überwog bei Bayer 04 natürlich die Enttäuschung über das Verpassen der Champions-League-Qualifikation. Die Werkself beendete die Spielzeit auf Platz sechs und wird damit 2026/27 in der UEFA Europa League starten. „Aber deswegen jetzt alles schlechtzureden, wäre falsch“, betonte Kapitän Robert Andrich nach dem letzten Duell in dem Wissen, dass dieses Fußballjahr von Bayer 04 wie kaum ein anderes geprägt war vom Aufbruch in eine neue Zeit, vom Mut zur Veränderung – und insbesondere vom Glauben in eine positive Entwicklung. Dass dieser Prozess Zeit brauchen würde, war allen Beteiligten bewusst. Teil I des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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