
Mit dabei in Leverkusen waren Vertreter von Inter Mailand, Sporting Lissabon, SK Rapid Wien, Real Sociedad San Sebastián, Glasgow Rangers, Feyenoord Rotterdam und RSC Anderlecht. Sie alle erhielten einen detaillierten Einblick in die Arbeit des Werksklubs auf und neben dem Platz. „Die Qualität an Leistungszentren wird zunehmend höher. Was uns hier bei Bayer 04 auszeichnet, sind drei wesentliche Punkte: das ganzheitliche Ausbildungssystem für die Spieler, die spezielle Trainerausbildung und das neue athletische Konzept, geltend für alle Altersbereiche“, referierte Thomas Eichin, Leiter des Leistungszentrums.
Diese Bereiche sollten auch die Schwerpunkte des mehrtätigen Workshops darstellen. Der erste Tag startete dabei mit einem Rundgang am Kurtekotten sowie Gesprächsrunden mit den Verantwortlichen des Nachwuchsbereichs. Auch eine Trainingsbeobachtung der Junioren-Teams stand dabei auf dem Programm.

An Tag zwei richtete sich der Fokus zunächst auf das Ausbildungssystem. Jutta Wellmann, Koordinatorin Schule, sowie Frank Ditgens (Pädagogischer Leiter) führten durch den Vortrag. „Die Nachwuchsarbeit ist hier von langfristigen, konstanten Entwicklungen in einem ruhigen Umfeld mit dauerhaft gleichen Ansprechpartnern geprägt. Das vereint unsere Idee, Fußball, Spaß, Werte, Ausbildung und Entwicklung in einem ganzheitlichen System zu betrachten. Duale Karriere wird bei uns großgeschrieben“, erklärte Wellmann.
Am Nachmittag präsentierte Keld Bordinggaard den Aufbau der Bayer 04-Trainerakademie. „Die Schaffung eines fundierten Weiterbildungssystems der klubeigenen Trainer ist die Basis für den sportlichen Erfolg. Dazu gehören die stetige Kompetenzentwicklung im Sinne der Bayer 04-Spielidee und somit eine kontinuierliche Verbesserung der individuellen Entwicklung unserer Trainer und Spieler“, erläuterte der 59-jährige Leiter der 2020 neu geschaffenen Einrichtung.
Am Donnerstagvormittag stieß Simon Rolfes zur Gruppe dazu. Der Geschäftsführer Sport begrüßte die Teilnehmer und nutzte die Gelegenheit, die Klubvertreter persönlich kennenzulernen. Dabei ging es sogar sportlich zur Sache, denn am letzten Tag stand das athletische Konzept im Fokus. Erik Roqueta, Athletiktrainer der U19, stellte verschiedene Übungen und Schwerpunkte des Trainingsalltags im Nachwuchsbereich vor: „Wir wollen präventiv und aktiv fußballspezifische, physisch-athletische Belastungsmuster in unseren Einheiten vorbereiten. Damit beugen wir der eigenen Verletzungsanfälligkeit vor. Gleichzeitig erarbeiten wir uns einen athletischen Vorteil gegenüber unseren Kontrahenten“, führte Roqueta aus.

Ziel der ECA Academy ist es, in regelmäßigen Zyklen diese Workshops an den verschiedenen Standorten der Teilnehmer durchzuführen, um so einen gemeinsamen Austausch auf internationaler Ebene weiter voranzutreiben und die Weiterentwicklung des europäischen Nachwuchsfußballs zu fördern. „Es waren drei höchst produktive Tage mit interessanten und wertvollen Gesprächen“, resümierte Eichin nach der Veranstaltung. „Wir freuen uns sehr, nun auch bald bei einem der anderen Klubs zu Gast zu sein und der Idee der Academy weiter Substanz zu verleihen.“
Die European Club Association wurde 2008 gegründet und ist eine unabhängige Organisation, die die Interessen von Fußballklubs auf europäischer Ebene vertritt und stärkt. Seit 2021 ist auch Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bayer 04, als Mitglied im Vorstand der ECA und der Kommission für UEFA-Klubwettbewerbe gelistet. Weitere Informationen zur ECA gibt es HIER.

Während die Gastgeber mit vier Aluminiumtreffern viel Pech im Abschluss hatten, schlugen effiziente Gladbacher am letzten Spieltag der Vorrunde eiskalt zu: 2:5 (1:3) hieß es am Ende aus Sicht der U17 von Bayer 04. Das Team von Trainer Benjamin Adam konnte die Niederlage verschmerzen, weil es bereits vor dem abschließenden Spiel in Gruppe H als Tabellenzweiter für die Liga A der Hauptrunde qualifiziert war.
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