
Die paralympischen Sommerspiele in Tokio sind mit einer großen Schlussfeier zu Ende gegangen. Und es gab wieder einmal allen Grund zum Jubeln – vor allem für die Athleten des TSV Bayer 04 Leverkusen: Insgesamt acht Medaillen räumten die Paralympioniken aus dem Rheinland ab und verhalfen Deutschland damit im internationalen Medaillen-Spiegel zum zwölften Platz (13-mal Gold, 12-mal Silber, 18-mal Bronze).
Auf seiner Parade-Strecke über 100 Meter Brust stellte Taliso Engel bereits im Vorlauf einen neuen Weltrekord auf (1:03,52 Minuten). Im Finale konnte er diesen noch einmal unterbieten (1:02,97) und gewann Gold für Deutschland.
Ähnlich erfolgreich lief es für Johannes Floors: Der Prothesensprinter hat seine Favoriten-Rolle im 400-Meter-Lauf eindrucksvoll bestätigt und den ersten Platz erreicht. Floors rannte die Strecke in 45,85 Sekunden. Es war sein erstes Einzelgold. „Ich könnte heulen. Ich habe fünf Jahre gearbeitet, um hier vorne zu sein und das Ding runterzulaufen“, sagte der 26-Jährige nach seinem Triumph. In seiner zweiten Disziplin, dem 100-Meter-Lauf, holte Floors zudem paralympisches Bronze.



Ebenfalls mit Gold nach Hause kommt Markus Rehm. Der 33-Jährige hat in Tokio seine dritte Weitsprung-Goldmedaille in Serie gewonnen. Rehm triumphierte mit 8,18 Metern bei Regen mit 79 Zentimetern Vorsprung vor dem Franzosen Dimitri Pavade.
Knapp an Gold vorbei rauschten Léon Schäfer (Weitsprung/100m) und Irmgard Bensusan (100m/200m). Im Wettkampf der oberschenkelamputierten Weitspringer holte Schäfer die Silbermedaille, im 100-Meter-Sprint landete er auf dem dritten Platz. Bensusan wurde derweil über die 100 Meter wie schon über die doppelte Distanz Zweite hinter Marlene van Gansewinkel.
Deutschlands Sitzvolleyballer, für die aus Leverkusen Dominik Albrecht, Stefan Hähnlein, Lukas Schiwiy, Jürgen Schrapp und Mathis Tigler an den Start gingen, erreichten unterdessen den sechsten Platz – die Deutschen mussten sich Ägypten nach insgesamt fünf Sätzen (23:25, 26:24, 18:25, 25:22 und 8:15) geschlagen geben.
Die Athletinnen und Athleten des TSV Bayer 04 Leverkusen bei den Paralympics in der Übersicht: Taliso Engel (Schwimmen), Nele Moos (100m/400m), Léon Schäfer (Weitsprung/100m), Johannes Floors (100m/400m), Markus Rehm (Weitsprung), Irmgard Bensusan (100m/200m), Maria Tietze (100m/200m), David Behre (Staffel), Lise Petersen (Speerwurf), Dominik Albrecht (Sitzvolleyball), Stefan Hähnlein (Sitzvolleyball), Lukas Schiwiy (Sitzvolleyball), Jürgen Schrapp (Sitzvolleyball), Mathis Tigler (Sitzvolleyball)

Bayer 04 Leverkusen muss vorerst auf Innenverteidiger Edmond Tapsoba verzichten. Der burkinische Nationalspieler kehrte mit einer Muskelverletzung vom Afrika Cup aus Marokko zurück zur Werkself.
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Seit fast acht Jahren trifft Bayer 04 mal wieder auf den Hamburger SV. Die Hansestädter schwächeln zwar oft auf des Gegners Platz, präsentieren sich jedoch vor heimischer Kulisse regelmäßig in Topform. Besonders der 18-jährige Shootingstar Luka Vuskovic zeigt sich offensiv wie defensiv als echte Lebensversicherung für Merlin Polzins Mannschaft. Angst dürfte das der Werkself dennoch nicht machen: Nicht nur liegt die letzte Niederlage gegen einen Aufsteiger bereits 17 Spiele zurück, gegen den HSV winkt dem Team von Kasper Hjulmand zudem der fünfte Sieg im sechsten Spiel. Die Kurzpässe.
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Zum ersten Mal seit knapp acht Jahren treffen der Hamburger SV und Bayer 04 in der Bundesliga wieder aufeinander. An diesem Dienstagabend, 13. Januar (Anstoß: 20.30 Uhr/live bei Sky und DAZN, sowie WOW und im Werkself-Radio), empfängt der heimstarke Aufsteiger die Werkself zum Abschluss der Hinrunde im Volksparkstadion. Der Gegner-Check.
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