
…den aktuellen Gesundheitszustand der Werkself-Profis: Mit Ausnahme der verletzten Profis, die sich in der Reha befinden, aber allesamt auf einem guten Weg sind, sind alle Spieler und Offiziellen gesund und munter. Auch Kevin Volland macht sehr gute Fortschritte. Ich habe die Hoffnung, dass es die Syndesmose-Verletzung während einer Saison werden wird, die am wenigsten verpasste Spiele nach sich zieht.
…die Vorbereitungen von Bayer 04 auf die mögliche Wiederaufnahme des Bundesliga-Spielbetriebs im Mai: Zuallererst müssen wir die Entscheidungen und Empfehlungen der Taskforce der DFL und des DFB abwarten. Im Rahmen der DFL-Vollversammlung der Vereine am Donnerstag ist es wichtig, gemeinschaftlich vorzugehen. Klar ist: Wir als Bayer 04 sind auf alle denkbaren Szenarien vorbereitet und sehr gut aufgestellt, da wir uns schon lange mit dem Thema Pandemie beschäftigen. Ich bin mir sehr sicher, dass wir als Verein alle Vorgaben innerhalb weniger Stunden umsetzen können. Aus medizinischer Sicht ist es sicherlich möglich, am Samstag das nächste Spiel auszutragen.
…die benötigten rund 20.000 Coronatests für die Fortsetzung der Bundesliga: Aktuell kann jeder notwendige Coronatest problemlos durchgeführt werden. Die Laboratorien haben Überkapazitäten. Wenn wir das jetzige Testkonzept beibehalten, liegt die benötigte Anzahl an Tests für den Profifußball in einem verschwindend geringen Bereich. Nach jetzigem Stand können trotz der Kapazitäten für die Bundesliga alle Menschen getestet werden, für die das medizinisch notwendig ist. Die Testung für die Liga wäre von sehr wenigen Leuten sehr einfach zu organisieren und durchzuführen. Das Ganze ist eher ein logistisches Thema. Und ich kann Ihnen sagen, dass Laborunternehmen Meister der Logistik sind.
…die Folgen einer Infizierung eines Profis während der laufenden Saison: In meinen Augen muss ein zentraler Punkt der Diskussion sein, ob und wie Kontaktpersonen zukünftig isoliert werden. Wenn wir uns im Profifußball an die aktuell geltenden Vorgaben halten müssen, kann es problematisch werden. Allerdings habe ich den Eindruck, dass wir im Sport und später dann auch in der Bevölkerung in absehbarer Zeit dazu übergehen werden, Personen, die einen Infizierten getroffen haben, nicht direkt 14 Tage in Quarantäne zu schicken. Wenn wir nur Erkrankte und nicht auch die Kontaktpersonen direkt isolieren, ist unser Vorhaben realistisch.
…entstehende Kosten für die Vereine durch die regelmäßige Testung: Pro Spieltag müssten pro Mannschaft etwa 50 Personen getestet werden. Ein Test kostet zwischen 100 und maximal 150 Euro.
…seine Prognose für die Zukunft: Wir machen das Beste aus dieser Situation und ich bin guter Dinge, dass uns das gelingt. Denn das Virus verhält sich in großen Teilen so, wie von den Experten prognostiziert. Der Zeitpunkt zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist, wenn es denn dazu kommt, sicher ein gut gewählter. Denn auch die Vereine, die sich nicht wie wir schon seit Jahren mit dem Thema Pandemien beschäftigt haben, hatten ausreichend Zeit, sich gut auf die Herausforderungen vorzubereiten.
Über Dr. Karl-Heinrich Dittmar:
Dr. Dittmar arbeitet seit 2002 für Bayer 04 und verantwortet seit vielen Jahren die medizinische Abteilung. Dazu zählen die Disziplinen Orthopädie, Sportwissenschaft, Athletik, Rehatherapie/Bayer 04-Werkstatt, Sportpsychologie und Physiotherapie. Dr. Dittmar war während der Modernisierung der BayArena 2009 maßgeblich in die Planung und Ausstattung des medizinischen Bereichs eingebunden. Die seither im Stadion integrierte „Werkstatt“ mit ihrem Hightech-Gerätepark, Hypoxie- und Kältekammer oder Anti-Schwerkraft-Laufband hat Maßstäbe im Bereich der sportmedizinischen Betreuung von Leistungssportlern gesetzt. Seit Juli 2019 ist Dr. Dittmar Direktor Medizin bei Bayer 04.

Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.
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Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Am Freitagmittag entscheidet sich, auf welche acht der 36 teilnehmenden Mannschaften Bayer 04 in der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 treffen wird. Bei der Ziehung in Monaco (live auf UEFA.com) werden der Werkself je zwei Teams aus den vier Töpfen, aufgeteilt anhand des UEFA-Club-Koeffizienten, zugelost. Eine Partie gegen einen Kontrahenten aus dem eigenen Land ist dabei ebenso ausgeschlossen wie mehr als zwei Duelle mit Klubs aus demselben Landesverband. Ein Blick auf die Töpfe und die möglichen Gegner.
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Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.
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