Die 38 wird 30: Bellarabi feiert runden Geburtstag

Karim Bellarabi ist nicht nur für seine fußballerischen Qualitäten bekannt. Der Außenbahnspieler von Bayer 04 steckt mit seiner sympathischen Art und guten Laune immer wieder Mitspieler sowie Fans an. Heute wird der Werkself-Profi, der seit 8 Jahren unterm Bayer-Kreuz spielt, runde 30 Jahre alt. Aus diesem Grund werfen wir einen Blick auf 8 Fakten des Rekordmanns…
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Fakt 1: Afrikanische Wurzeln

Bellarabi erblickte am 8. April 1990 in West-Berlin das Licht der Welt. Seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Marokkaner und sein Stiefvater stammt aus Ghana. Bellarabi besitzt sowohl die deutsche als auch die marokkanische Staatsbürgerschaft und ist in Bremen aufgewachsen. In der Jugend kickte er für den FC Huchting, Werder Bremen und den FC Oberneuland.

Fakt 2: Erste Gehversuche im Profifußball

Über die U19 von Eintracht Braunschweig schaffte Bellarabi den Sprung in die erste Mannschaft der Niedersachsen. Am 23. Mai 2009 feierte er sein Profi-Debüt am 38. Spieltag der 3. Liga. Die Eintracht verlor in Regensburg mit 0:2.

Fakt 3: Der Wechsel unters Bayer-Kreuz

Zur Saison 2011/12 wechselte Bellarabi dann an die Dhünn. Am 17. September 2011 kam er gegen den 1. FC Köln erstmals in Schwarz-Rot zum Einsatz. In der 80. Minute wechselte ihn der damalige Bayer 04-Trainer Robin Dutt für Daniel Schwaab ein. Die Werkself verlor das Spiel allerdings mit 1:4.

Fakt 4: Bellarabis Premierentore

Am 3. März 2012 war es schließlich so weit: Der nur acht Minuten zuvor für André Schürrle eingewechselte Bellarabi erzielte in der 90. Minute den 2:0-Siegtreffer gegen den FC Bayern München – und damit sein erstes Tor in der Bundesliga. Wenige Tage später, am 7. März 2012, traf Bellarabi in der Nachspielzeit des Achtelfinal-Rückspiels der Champions League zudem zu seinem ersten Champions-League-Tor – die Werkself verlor allerdings 1:7 beim FC Barcelona.

Fakt 5: Zurück nach Niedersachsen

Zu Beginn der Saison 2013/14 kehrte Bellarabi leihweise nach Braunschweig zurück, um dort mehr Spielpraxis sammeln zu können. Die Idee ging auf: In 26 Bundesliga-Spielen schoss er drei Tore und bereitete zudem fünf weitere vor. Braunschweig stieg am Ende der Saison ab; Bellarabi kehrte nach Leverkusen zurück. In der folgenden Saison erkämpfte er sich einen Stammplatz und war somit endgültig bei Schwarz-Rot angekommen.

Fakt 6: Mann für Rekorde

Am 23. August 2014 und damit am 1. Spieltag der neuen Saison erzielte Bellarabi das bis dato schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte: Nach neun Sekunden traf er zur Führung bei Borussia Dortmund, die Werkself gewann am Ende mit 2:0. Der Rekord wurde fast auf den Tag genau ein Jahr später durch einen heutigen Bayer 04-Mannschaftskameraden eingestellt: Der damals noch im Trikot der TSG 1899 Hoffenheim kickende Kevin Volland traf am 22. August 2015 gegen den FC Bayern –ebenfalls nach neun Sekunden. Und noch eine Bestmarke hat sich Bellarabi gesichert: Der 1:0-Führungstreffer gegen den FC Augsburg am 17. Februar 2017 war das 50.000 Tor der Bundesliga-Geschichte. Das Trikot aus diesem Spiel bekam übrigens einen festen Platz im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

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Karim Bellarabi erzielte gegen Augsburg das 50.000 Tor der Bundesliga-Geschichte.

Fakt 7: Pfeilschnell

Zu den größten Stärken Bellarabis zählt sein enormes Sprinttempo. In der Saison 2016/17 betrug sein gemessener Top-Speed 35,27 km/h – schneller war in dieser Spielzeit kein anderer Akteur im deutschen Fußball-Oberhaus. Doch Karim ist nicht nur schnell – er hat auch eine außergewöhnliche Kondition. In der Vorbereitung auf die Rückrunde der Saison 2016/17 absolvierte die Werkself in Orlando einen Ausdauertest. Von Intervall-Einheit zu Intervall-Einheit mussten die einzelnen Profis aussteigen, weil sie die Strecke in der vorgegebenen Zeit nicht mehr schafften. „Last Man Standing“ beziehungsweise „Last Man Running“ war am Ende – Karim Bellarabi.

Fakt 8: Neues Hobby am Pult

In der Corona-Krise hat Bellarabi scheinbar ein neues Hobby für sich entdeckt. In einem kürzlich auf seinem Instagram-Kanal veröffentlichten Video probierte er sich als DJ – und konnte auch an den Turntables überzeugen. Ein echtes Multitalent.

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