
Die Reggae-Boys traten in Saudi-Arabien an. In Riad ließen die Gastgeber nichts anbrennen und lagen nach 45 Minuten durch Tore von Salem Al Dawsari (10.) und Saleh Al Shehri (44.) mit 2:0 in Front. Zum zweiten Durchgang wurde Leon Bailey eingewechselt, am Spielverlauf änderte sich indes wenig. Die Saudis dominierten das Geschehen, und Firas Albirakan besorgte in der 77. Minute den 3:0-Endstand.
Einen Erfolg konnte auch die DFB-Elf verbuchen. Sie schlug die Ukraine in Leipzig mit 3:1 (2:1). Dabei erwischten die Hausherren in Leipzig keinen guten Start. Roman Yaremchuk nutzte eine Umschaltaktion der Gäste und knallte den Ball aus elf Metern unter die Latte zum 1:0 (11.). Die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw brauchte etwas, um gegen die sehr tief und kompakt stehenden Osteuropäer die Lücken zu finden. In der 23. Minute war es dann so weit: Leon Goretzka eroberte in der eigenen Hälfte den Ball und schickte Leroy Sané in den Raum, der einen Gegenspieler aussteigen ließ und aus 15 Metern zum Ausgleich traf. Zehn Minuten später war erneut Goretzka der Vorlagengeber, seine scharfe Hereingabe nach artistischer Ballannahme musste Timo Werner aus kurzer Distanz zum 2:1 (33.) nur noch einnicken.
Nach der Pause zogen sich die Deutschen etwas zurück und überließen auch mal der Ukraine den Ball. Richtig gefährlich wurde es vor dem Tor von Kapitän Manuel Neuer indes nicht. Stattdessen stand es nach 64 Minuten 3:1. Ginter war über rechts durchgebrochen, seine Hereingabe versenkte Werner – der zweite Treffer des ehemaligen Leipzigers. Dass es am Ende beim 3:1 blieb hatte die DFB-Elf auch dem Aluminium zu verdanken. Zinchenko (52.), Marlos (75.) und Junior Moraes (82.) trafen jeweils nur den Pfosten.
Die Leverkusener Jonathan Tah und Nadiem Amiri wurden nicht eingewechselt. Durch den Sieg gegen die Ukraine hat die DFB-Elf die Tabellenführung in der Gruppe 4 übernommen. Sollte die Löw-Elf am kommenden Dienstag, 17. November, in Sevilla gegen Spanien nicht verlieren, ist ihr der Gruppensieg sicher.
Jonathan Tah und Nadiem Amiri (beide Deutschland):
Dienstag, 17. November (20.45 Uhr/live auf ARD): Spanien – Deutschland (UEFA Nations League)
Lennart Grill und Florian Wirtz (beide Deutschland U21):
Dienstag, 17. November (18.15 Uhr): Deutschland U21 – Wales U21 (Qualifikation U21-EM)
Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger (beide Österreich):
Sonntag, 15. November (20.45 Uhr/live auf DAZN): Österreich – Nordirland (UEFA Nations League)
Mittwoch, 18. November (20.45 Uhr/live auf DAZN): Österreich – Norwegen (UEFA Nations League)
Lukas Hradecky (Finnland):
Sonntag, 15. November (18 Uhr/live auf DAZN): Bulgarien – Finnland (UEFA Nations League)
Mittwoch, 18. November (20.45 Uhr/live auf DAZN): Wales – Finnland (UEFA Nations League)
Moussa Diaby (Frankreich U21):
Montag, 16. November (21 Uhr): Frankreich U21 – Schweiz U21 (Qualifikation U21-EM)
Lucas Alario und Exequiel Palacios (beide Argentinien):
Mittwoch, 18. November (1.30 Uhr MEZ): Peru – Argentinien (WM-Qualifikation)
Leon Bailey (Jamaika):
Dienstag, 17. November (18 Uhr MEZ): Saudi-Arabien - Jamaika (Freundschaftsspiel)
Edmond Tapsoba (Burkina Faso):
Montag, 16. November (15 Uhr MEZ): Malawi – Burkina Faso (Afrika-Cup-Qualifikation)

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