
Fernando Carro über...
Das 1:1-Remis in München: Ein 1:1 bei den Bayern ist grundsätzlich nicht schlecht. Bei den Chancen, die wir hatten, ist es aber eigentlich schade. Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Die Bayern waren zwar dominant, wir hatten jedoch die besseren Chancen. Grundsätzlich gehen wir in jedes Spiel, um es zu gewinnen.
Die Ambition, nationale und internationale Toptalente länger an die Werkself zu binden: Wir versuchen alles, um die jungen Topspieler zu halten. Dabei spielen natürlich wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Dazu gehört es aber auch, erfolgreich Fußball zu spielen. Wir wollen möglichst kontinuierlich um Titel mitspielen und dauerhaft in der Champions League vertreten sein. Dann bleiben diese Spielerauch eher bei uns.
Florian Wirtz, dessen Vertrag bei Bayer 04 bis 2026 läuft: Ich rechne nicht nur bis 2023, sondern mindestens bis 2024 mit Florian Wirtz. Wir versuchen ihn so lange wie möglich zu halten. Ich gehe davon aus, dass er nicht vor 2024 gehen wird. Wir haben in dem Jahr die Europameisterschaft in Deutschland. Er weiß, dass er hier ein ganz wichtiger Spieler ist, der immer spielen kann. Nicht zu vergessen: Er fühlt sich sehr wohl bei uns.
Play-offs in der Bundesliga: Ich bin kein Freund von den Play-offs. Mich hat das schon früher immer beim Basketball gestört. Dieser Modus wertet einfach die Spiele der regulären Saison von Beginn an ab.
Ansinnen von Real Madrid, FC Barcelona und Juventus Turin, eine Super League zu gründen: Ich glaube, dass die drei Klubs viele Fehler gemacht haben. Das fing schon mit der Ankündigung an. Juve-Boss Andrea Agnelli als ECA-Vorsitzender beschließt erst die umfangreiche Reform der Champions League, und wenige Stunden später werden seine Pläne zur Gründung der Super League bekannt. Die Art und Weise war nicht akzeptabel. Kein deutscher Klub war bei diesem Vorhaben dabei. Es hat sich gezeigt, dass wir mit unserer Einschätzung richtig lagen. Es muss beispielsweise immer eine sportliche Qualifikation durch die nationalen Ligen erfolgen. Auch die Engländer haben sich zurückgezogen. Das Votum der Fans war europaweit eindeutig. Kurzum: Ich sehe in den nächsten Jahren keine Chance für diese Idee.
WM im Zwei-Jahres-Rhythmus: Die WM alle zwei Jahre macht für mich keinen Sinn. Ich glaube auch nicht, dass sie kommen wird. Alle Verantwortlichen sind sich bewusst, dass wir nicht unendlich viele Termine in den Spiel-Kalender einfügen können. Wir tragen doch auch die Verantwortung für die Spieler und ihre Gesundheit. Mein Eindruck ist, dass sich diese Erkenntnis nach und nach durchsetzt. Ich bin der Auffassung, dass die WM alle zwei Jahre nicht kommen wird.
Krieg in der Ukraine: Jeder Bürger und jeder Bundesliga-Verein versucht alles Mögliche. Es herrscht eine große Solidarität im Fußball, und generell bei den Bürgern. Auch wenn primär die Politiker aufgefordert sind, Lösungen zu finden, sollte jeder am Schicksal der Menschen in der Ukraine anteilnehmen, im Rahmen seiner Möglichkeiten helfen und sich klar gegen Krieg und für Frieden aussprechen.

Am 18. Spieltag der laufenden Bundesligasaison geht es für die Werkself in den Kraichgau zur TSG Hoffenheim. Die Partie steigt am Samstag, 17. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat alle Infos zur Begegnung in der PreZero Arena für euch zusammengefasst.
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Vier Bayer 04-Profis sind bei der 35. Auflage des Afrika-Cup im Einsatz, die vom 21. Dezember bis zum 18. Januar 2026 in Marokko ausgetragen wird: Eliesse Ben Seghir für die Gastgeber, Edmond Tapsoba mit Burkina Faso, Ibrahim Maza für Algerien und Christian Kofane mit Kamerun. Der Ticker zu den Partien der Werkself-Akteure...
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Aufgrund der kurzfristigen Absage der Bundesliga-Partie zwischen dem Hamburger SV und der Werkself am Dienstag, 13. Januar, erstattet Bayer 04 allen 3.500 Fans, die schon nach Hamburg gereist waren, als Zeichen der Wertschätzung den Ticketpreis. Die Karten behalten für das Nachholspiel (noch nicht terminiert) ihre Gültigkeit.
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Gleich dreimal waren die schwarz-roten Legenden der Bayer 04-Traditionsmannschaft am vergangenen Wochenende im Einsatz. Unter anderem mit Stefan Kießling, Philipp Wollscheid, Sidney Sam und Karim Bellarabi trat das von Falko Götz und Jürgen Gelsdorf gecoachte Team auf Indoor-Kunstrasen-Turnieren in Oldenburg, Regensburg und Bielefeld an. Bei Letzterem zauberten sich die Leverkusener dank vierer Wollscheid-Tore sogar bis ins Finale, wo dann gegen Arminia Bielefeld Endstation war. Einsatz und Spaß waren jedoch bei allen Beteiligten wie immer titelwürdig.
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