
Wir haben beim heute 29-jährigen Torhüter, der in seinen sieben Leverkusener Jahren 233 Bundesligaspiele für die Werkself absolvierte, mal nachgefragt, welche Erinnerungen er an seine Premiere hat, wie eng sein Draht zu Bayer 04 noch ist und wie es ihm in London geht…
Bernd Leno über…
…seinen ersten Einsatz für die Werkself am 14. August 2011: Ich war extrem nervös. Das Spiel fand an einem Sonntag statt und ich war erst am Donnerstag davor zur Mannschaft gestoßen. Es ging alles wahnsinnig schnell. Aber die Fans empfingen mich im Stadion dann sehr herzlich. Auch erfahrene Spieler wie Simon Rolfes, Michael Ballack und Stefan Kießling haben mich super unterstützt. Michael Ballack war beim Spiel gegen Bremen Kapitän, ich lief damals hinter ihm in der BayArena auf und hatte Gänsehaut pur. Ich habe das Ganze sehr genossen, weil in dem Moment ein Traum für mich in Erfüllung gegangen ist. Wir gewannen 1:0. Ich bekam zwar nicht viel zu tun, habe aber ein souveränes Spiel gemacht. Für mich war‘s ein perfektes Debüt.




…seine sieben Jahre in Leverkusen: Sportlich gab es viele emotionale Momente, darunter auch mein erstes Champions-League-Spiel beim FC Chelsea nur vier Wochen nach dem Bundesliga-Debüt. Wir hatten als Mannschaft erfolgreiche Zeiten, sicher auch ein paar schwierige Phasen. Aber egal wie es sportlich lief: Ich habe so viele neue Freunde gefunden in Leverkusen – nicht nur unter den Mannschaftskollegen, sondern auch unter den Leuten aus dem Staff. Und zu sehr vielen pflege ich noch engen Kontakt. Ich bin als Jugendlicher gekommen und als erwachsener, gestandener Bundesliga-Profi gegangen. Es war in jeder Hinsicht eine prägende Zeit. Ich bin hier Nationalspieler geworden und habe in Leverkusen auch meine Frau kennengelernt, eine gebürtige Leverkusenerin.
…das, was er an Bayer 04 vermisst: An erster Stelle eben die vielen Freunde, die ich jetzt nicht mehr so oft sehen kann. Aber auch das gemeinsame Feiern mit den Fans nach Siegen, das Uffta danach, die La-Ola-Wellen. Das ist in England ein bisschen anders. Hier wird eher höflich applaudiert. Und, ganz ehrlich, was ich auch vermisse, ist die Currywurst in der BayArena.
…London und den FC Arsenal: London ist eine Mega-Stadt zum Leben. Meine Frau und ich genießen das private Leben hier sehr. Auch sportlich fühle ich mich wohl. Das vergangene Jahr lief zwar etwas durchwachsen für uns, wir sind leider im Halbfinale der Europa League gegen den FC Villarreal ausgeschieden und in der Liga nur Achter geworden. Aber die Premier League ist extrem geil, das ist schon die beste Liga. Sie ist viel härter als die Bundesliga. Das hat mich als Torwart weitergebracht und mir geholfen, mich zu verbessern. Es war definitiv der richtige Schritt, ins Ausland zu gehen. Nicht nur wegen der neuen sportlichen Herausforderung, sondern auch wegen der neuen Lebenserfahrungen.

…seine Ziele in der neuen Saison: Unser Ziel muss es auf jeden Fall sein, mindestens in die Europa League zu kommen. In der vergangenen Saison haben wir leichtfertig viele Punkte abgegeben. Und am Ende fehlten uns nur sechs Punkte zur Champions League und vier Punkte zur Europa League. In England liegen die Teams im oberen Tabellendrittel noch einmal viel enger beieinander als in der Bundesliga. Weil wir in dieser Saison nicht europäisch spielen, können wir uns voll auf die Liga konzentrieren. Die Champions League zu erreichen ist sicher schwer, aber machbar.
…seine Ambitionen in Sachen Nationalmannschaft: Natürlich will ich 2022 bei der WM in Katar dabei sein. Ich versuche anzugreifen. Aber ich mache mir da keinen unnötigen Druck und werde nicht ungeduldig. Vielleicht kann ich in der Hierarchie einen Platz nach oben rutschen.
…die Werkself 2021/22: Die Mannschaft hat wieder so viel Qualität, dass ich ihr die Champions-League-Qualifikation zutraue. Und ich glaube, dass Bayer 04 in dieser Saison auch in der Europa League einiges reißen kann. Ich habe ja mit Arsenal selbst erlebt, wie weit man dort kommen kann. Und keiner unserer Gegner war vom Potenzial her stärker als Bayer. Ich werde mir jedenfalls wieder so viele Spiele wie möglich live am Fernseher von meinem ehemaligen Klub ansehen. Ich bin schließlich immer noch Fan der Werkself.

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Im Rahmen des 3. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim griechischen Klub OFI Kreta. Die Partie steigt am Donnerstag, 22. Oktober, um 18.45 Uhr deutscher Zeit (19.45 Uhr Ortszeit) im Pankritio. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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In diesem Jahr feiert Bayer 04 stolze 40 Jahre in internationalen Wettbewerben. Den 1. Fanclub 1976 gibt es sogar schon zehn Jahre länger. Ein besonderes Jubiläum also, das wir zum Anlass genommen haben, einigen der Fanclub-Mitglieder einen Besuch in ihrem Leverkusener Stammlokal Rustika abzustatten. Dabei wird in Erinnerungen an unvergessliche Momente und Auswärtsfahrten geschwelgt und über die Anfänge des Fanclubs im alten Ulrich-Haberland-Stadion philosophiert. Viel Spaß mit der zweiten Folge von „Ihr für Bayer 04“! Apropos: Ihr kennt Fans, die wir in diesem Format ebenfalls unbedingt einmal vorstellen sollten? Dann meldet euch gern bei uns!
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Spannende Erlebnisse und exklusive Einblicke rund um die Werkself und die BayArena erwarteten in dieser Woche die Nachwuchs-Fußballer der BA04 Football Academy Guangzhou aus China bei ihrem Besuch im Rheinland. Neben einem gemeinsamen Training mit der Bayer 04 Fußball Akademie bestaunten die Kids bei einer Führung die Spielstätte des Bundesligisten. Das Highlight des Besuchs bildete eine private Pressekonferenz mit Ex-Bayer 04-Stürmer Stefan Kießling, in der dieser den jungen Kickern Tipps aus seiner eigenen Karriere mit auf den Weg gab. Am Samstagnachmittag, 10. Oktober, wird die Gruppe zum Abschluss die Werkself beim Auswärtsspiel in Mainz unterstützen.
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Fans fragen, Carolin Simon antwortet: Im Rahmen des zweiten „Ask me Anything“ (AMA) von Bayer 04 auf der Plattform Reddit hat sich die Leverkusener Kapitänin den Fragen der Community gestellt. Die im Sommer nach zehn Jahren zum Werksklub zurückgekehrte Außenverteidigerin nahm sich für den Austausch mit den Fans eineinhalb Stunden Zeit und gewährte dabei auf eine sehr persönliche Art unter anderem Einblicke in ihren Fußballerinnen-Alltag und ihre Rolle als Kapitänin, aber auch in ihre Leidenschaft für Pokemon.
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