
„Gerardo Seoane hat in den zurückliegenden fast anderthalb Jahren gute Arbeit für Bayer 04 geleistet, vor allem durch die souveräne Qualifikation für die Champions League“, betont Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes. „Leider sind wir vom Erfolgsweg abgekommen. Das frühe Ausscheiden im DFB-Pokal, insbesondere aber die weit unter unseren Ansprüchen liegende aktuelle Bundesliga-Platzierung haben den Trainerwechsel aus unserer Sicht zwingend notwendig gemacht“, so Rolfes am Tag nach dem 0:2 der Werkself in der Champions League beim portugiesischen Meister FC Porto. Mit Seoane verlässt auch dessen Co-Trainer Patrick Schnarwiler Bayer 04.
Fernando Carro als Vorsitzender der Geschäftsführung von Bayer 04 unterstreicht dabei ausdrücklich die Komplexität der Entscheidung: „Gerardo Seoane hat im gesamten Klub eine sehr hohe Wertschätzung genossen, als Trainer und als Mensch. Die Trennung fällt uns nicht leicht. Aber in unserer derzeitigen Lage sehen wir keine andere Möglichkeit.“
Neuer Cheftrainer bei Bayer 04 wird Xabi Alonso. Der 114-malige Nationalspieler gewann als Profi 2005 mit dem FC Liverpool sowie 2014 mit Real Madrid die UEFA Champions League, als Taktgeber des FC Bayern München sicherte er sich mit den Münchnern im Zeitraum von 2015 bis 2017 drei Mal die Deutsche Meisterschaft. Mit dem spanischen Nationalteam wurde der frühere Mittelfeldspieler 2008 und 2012 Europameister und gewann 2010 den WM-Titel. Assistiert wird Alonso bei Bayer 04 von seinem Co-Trainer Sebastian Parrilla.
„Mit Xabi Alonso haben wir einen Coach unter Vertrag genommen, der als Spieler über viele Jahre hinweg ein absoluter Weltklasse-Profi war, ein intelligenter Stratege und extrem erfolgreich in gleich drei der anspruchsvollsten europäischen Ligen“, erläutert Rolfes die Verpflichtung des einstigen Topstars. Als Trainer agierte Alonso zuletzt drei Jahre lang bei der zweiten Mannschaft des spanischen Erstligisten Real Sociedad San Sebastian, zuvor war er in der Jugend von Real Madrid tätig.
„Ich kenne Leverkusen aus meiner Zeit in Deutschland als einen hervorragenden Verein. Bayer 04 hatte immer tolle Spieler, auch im jetzigen Kader sehe ich viel Qualität“, sagt Alonso. „In meinen Gesprächen mit dem Verein wurde schnell deutlich, dass man hier trotz der aktuell schwierigen Lage grundsätzlich und weiterhin ehrgeizige Ziele verfolgt. Diese Aufgabe reizt mich sehr und ich bin sicher, dass wir diesem Anspruch gerecht werden.“

Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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Kristin Kögel und Friederike Repohl haben die Entwicklung der Bayer 04-Frauen in den vergangenen Jahren geprägt wie kaum andere Spielerinnen. Nun wechselt Mittelfeldspielerin Kögel nach sechs Jahren in Leverkusen zu Racing Straßburg nach Frankreich, während Torhüterin und Kapitänin Repohl, die fünf Jahre unterm Kreuz spielte, ihre Karriere beendet. Im großen Werkself-TV-Interview zum Abschied sprechen die beiden unter anderem über ihre schönsten Erinnerungen an die Zeit bei Bayer 04, Meilensteine mit der Werkself und ihre Wünsche für die Zukunft.
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Nach dem letzten Saisonspiel der Profis durften sich unter der Woche nun auch einige Junioren-Teams sowie die Bayer 04-Fußballschule auf dem Rasen der BayArena austoben. In verschiedenen Spielformen und Trainingseinheiten zeigten die hochmotivierten Leverkusener Nachwuchs-Kicker ihr Können auf einem echten Bundesliga-Feld – und hatten dabei eine ganze Menge Spaß!
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Der Kader der Bayer 04-Frauen für die kommende Saison nimmt weiter Form an: Von der Zweitvertretung von Eintracht Frankfurt, die in der 2. Frauen-Bundesliga beheimatet ist, wechselt die 19 Jahre alte Innenverteidigerin Emily Wallrabenstein nach Leverkusen. Hier hat sie einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterschrieben.
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