Bayer 04 trauert um Leo Wilden

Sieben Jahre war er für den Werksklub tätig, am heutigen Donnerstag ist Leo Wilden im Alter von 85 Jahren in seiner Heimatstadt Köln gestorben. Den früheren deutschen Nationalspieler, der von 1966 bis 1973 in Leverkusen als Abwehrspieler und Funktionär unter Vertrag stand, haben viele unter dem Bayer-Kreuz in guter Erinnerung.
1968-05-12_zz_Leo_Wilden_auf_den_Schultern_der_Fans_imago02294818h.jpg

Seine größten sportlichen Erfolge erlebte er mit dem 1. FC Köln, mit dem er 1962 und 1964 Deutscher Meister wurde. Als Nationalspieler, der insgesamt 15 Länderspiele bestritt, nahm er 1962 mit Deutschland an der WM in Chile teil. Auch in Leverkusen hinterließ Leo Wilden Spuren.

Wilden kam 1966 zum Werksklub und zählte in seiner zweiten Spielzeit für die Leverkusener zu den großen Leistungsträgern im Team von Trainer Theo Kirchberg, das souverän den Titel in der Regionalliga West gewann und sich damit für die Bundesliga-Aufstiegsrunde qualifizierte. Die Bayer-Elf scheiterte hier nur knapp und verpasste 1968 als Zweiter hinter Kickers Offenbach den Sprung ins deutsche Fußball-Oberhaus. „Wir haben mal die Aufstiegsluft geschnuppert und Appetit bekommen“, sagte Leo Wilden damals nach einer Saison, die in Leverkusen eine neue Fußball-Euphorie ausgelöst hatte.

Im Alter von 33 Jahren beendete der Abwehrspieler seine aktive Karriere, blieb Bayer 04 aber als Funktionär erhalten. 1971 wurde Wilden Stellvertreter von Fußball-Obmann Dr. Jürgen Schwericke und arbeitete in dieser Position bis 1973 unterm Bayer-Kreuz.

Zu einem Porträt über Leo Wilden, das anlässlich seines 85. Geburtstags im Juli vergangenen Jahres erschienen ist, geht es HIER.

Ähnliche News

Juniorinnen-Talenttag
Frauen - 02.09.2026

Juniorinnen-Talenttag im Herbst: Offenes Probetraining am 4. Oktober

Aufgepasst, Mädels! Ihr träumt davon, selbst das Bayer-Kreuz auf der Brust zu tragen? In Schwarz-Rot aufzulaufen wie eure Vorbilder Carolin Simon, Loreen Bender, Cornelia Kramer und Co. aus der Google Pixel Frauen-Bundesliga? Dann nutzt jetzt eure Chance! Unsere weiblichen Nachwuchsmannschaften sind zum zweiten Mal in diesem Jahr auf der Suche nach neuen Talenten. Daher veranstaltet Bayer 04 am Sonntag, 4. Oktober 2026, erneut einen Talenttag mit Sichtungstraining für Juniorinnen.

Mehr zeigen
Ticket-Infos
Bayer 04 - 02.09.2026

Ticket-Überblick für die Spiele der Werkself

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.

Mehr zeigen
Maja Sternad am Ball
Frauen - 02.09.2026

„Von der Qualität des Kaders absolut überzeugt“: Frauen reisen zur TSG Hoffenheim

Auf das Topspiel gegen den VfL Wolfsburg folgt für die Bayer 04-Frauen die nächste spannende Herausforderung gegen eines der besten Teams der vergangenen Bundesligasaison. Mit ihrem Gast-Auftritt bei der TSG Hoffenheim eröffnet die Werkself am Freitag, 4. September (Anstoß: 18.30 Uhr), im Dietmar-Hopp-Stadion den 3. Spieltag.

Mehr zeigen
Ticket-Infos für das Europa-League-Heimspiel gegen NK Celje
Europa League - 02.09.2026

Tickets für den Europa-League-Heimauftakt gegen NK Celje

Im Rahmen des 1. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 NK Celje aus Slowenien in der BayArena. Die Partie steigt am Mittwoch, 16. September, um 21 Uhr. Alle Infos zum Ticketverkauf. Hinweis: Der Stehplatz-Bereich SG1-SG3 gehört zu diesem Spiel zum Heimbereich.

Mehr zeigen
Sommercamp „Ferien ohne Krieg“
Bayer 04 - 02.09.2026

„Ferien ohne Krieg“: Bayer 04, TSV und Bayer AG unterstützen Sommercamp für Kinder aus der Ukraine

Unter dem Motto „Ferien ohne Krieg“ nahmen im August 60 Kinder aus der vom Krieg gezeichneten Ukraine am Sommercamp des deutsch-ukrainischen Vereins Blau-Gelbes Kreuz in Leverkusen und Umgebung teil. Die 10- bis 14-Jährigen – viele von ihnen haben im Krieg ihre Eltern verloren – stammen aus den ukrainischen Partnerstädten von Leverkusen, Köln und Monheim am Rhein: Nikopol, Dnipro und Wolodymyr. Bayer 04, die Bayer AG und der TSV Bayer 04 unterstützten das Camp anlässlich seines zehnten Jubiläums und ermöglichten damit noch mehr Kindern und Jugendlichen als in den vergangenen Jahren, einige unbeschwerte Ferientage abseits des Krieges im Rheinland zu verbringen.

Mehr zeigen