
Der im bayerischen Erlangen geborene Täuber gab in der Saison 1978/79 in Diensten des 1. FC Nürnberg sein Bundesliga-Debüt. Über eine Zwischenstation bei den Stuttgarter Kickers landete er beim FC Schalke 04 und reifte dort zum Torjäger. 1987 schloss er sich Bayer 04 an. In seiner Debüt-Saison für Schwarz-Rot kam Täuber auf 23 Bundesligaspiele (6 Tore). Seinen größten Erfolg mit der Werkself feierte der Linksfuß in dieser Spielzeit im UEFA-Cup.
Nach der 0:3-Niederlage gegen Espanyol Barcelona im Final-Hinspiel empfing Bayer 04 die Spanier in Leverkusen. Täuber wurde nach 62 Minuten beim Stand von 1:0 für den rot-gefährdeten Tita eingewechselt und schlug nur eine Minute später die Flanke zum 2:0 von Falko Götz. Da der Werkself auch noch ein drittes Tor gelang, ging es in die Verlängerung und schließlich ins Elfmeterschießen. In diesem verwandelte Täuber den entscheidenden Strafstoß zum Gewinn des UEFA-Cups.
Auch die neue Saison trat er mit Bayer 04 an, im November 1988 musste Täuber seine Karriere allerdings verletzungsbedingt beenden. Im Anschluss an seine Profikarriere arbeitete er als Trainer, unter anderem für die Schalker Amateurmannschaft und Schwarz-Weiß Essen. Am Samstag verstarb Klaus Täuber im Alter von 65 Jahren.

Werkself-TV zeigt nach dem 1:3 von Bayer 04 beim VfB Stuttgart am 33. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Cheftrainern Sebastian Hoeneß und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt das 1:3 beim VfB Stuttgart am 33. Bundesliga-Spieltag re-live...

Mit dem VfB Stuttgart wartet am heutigen Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), der nächste direkte Konkurrent im Rennen um die Qualifikation für die UEFA Champions League. Die fünftplatzierten Schwaben stehen punktgleich mit einem drei Treffer schlechteren Torverhältnis einen Rang hinter der Werkself. Die schwarz-rote Bilanz in Bad Cannstatt spricht eine deutlichere Sprache: Seit über 16 Jahren gab es beim VfB keine Leverkusener Niederlage mehr. Für diesen so wichtigen möglichen Auswärtsdreier könnte unter anderem die Konterstärke von Bayer 04 sorgen. Zwar sind auch die Stuttgarter offensiv brandgefährlich, müssen aber auf ihren Kapitän verzichten. Die Kurzpässe.
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Der nächste Showdown von Bayer 04 im Rennen um die Champions-League-Plätze steigt in Schwaben: Am Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), gastiert die Werkself beim punktgleichen Verfolger VfB Stuttgart. Vorab sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über Selbstvertrauen, Vorfreude und Mentalität.
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Die slowenische Nationalspielerin Maja Sternad ist der fünfte Zugang der Bayer 04-Frauen für die kommende Saison. Im Interview stellt sich die 22-Jährige vor, spricht über die besondere Konstellation am letzten Spieltag und ihre Ziele mit der Werkself.
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