
Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bayer 04: „Willi Lemke hat große Verdienste für Werder Bremen. In seiner Zeit als Verantwortlicher hat der Klub bemerkenswerte Erfolge gefeiert, unter anderem den Europapokal-Sieg 1992. Auch über Bremen hinaus hat der deutsche Fußball Willi Lemke und seiner jahrzehntelangen Arbeit viel zu verdanken. Für unseren gesamten Klub stehend möchte ich allen Angehörigen und Wegbegleitern unser tiefes Mitgefühl aussprechen.“
Simon Rolfes, Geschäftsführer Sport von Bayer 04, spielte Anfang der 2000er Jahre für Werder Bremen, kannte Lemke gut aus seiner Zeit in der Hansestadt und schätzte ihn sehr. Rolfes: „Diese Nachricht stimmt mich traurig. Willi Lemke hat für Werder Bremen großartige Arbeit geleistet. Er war ein toller Mensch, der immer ein offenes Ohr für Spieler, Mitarbeiter und Fans hatte. Mit seiner klaren Meinung und seinem Engagement weit über den Fußball hinaus hat er auch gesellschaftlich viel bewirkt. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden.“
Thomas Eichin, Direktor Lizenz bei Bayer 04, der als Geschäftsführer Sport ebenfalls drei Jahre bei Werder Bremen tätig war, zeigte sich betroffen von der Nachricht: „Willi Lemke war Werder Bremen durch und durch. Er war eine faszinierende Persönlichkeit. Sein Wirken für den Klub war einmalig.“
Willi Lemke fungierte zwischen 1981 und 1999 als Manager des SV Werder Bremen. In dieser Zeit feierte der SVW unter anderem den bis heute sportlich größten Erfolg der Klub-Geschichte: den Europapokal-Gewinn 1992. Der Meistertitel 1988 und die DFB-Pokal-Siege 1991 und 1994 fallen ebenfalls in diese Ära.
Nach Ende seiner Tätigkeit im operativen Geschäft des SVW wechselte Willi Lemke 1999 wieder in die Politik, arbeitete zunächst als Bremer Senator für Bildung und Wissenschaft (1999 – 2007) und dann als Senator für Inneres und Sport (2007 – 2008). Dem SV Werder blieb er weiterhin treu und gehörte insgesamt 17 Jahre dem Aufsichtsrat an.

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