Bayer 04 beteiligt sich an Solidarfonds für die Bundesliga

Bayer 04 Leverkusen beteiligt sich gemeinsam mit Bayern München, Borussia Dortmund und RB Leipzig an einem Solidarfonds in Höhe von 20 Millionen Euro. Ziel der Initiative ist es, die Vereine aus den beiden Profiligen zu unterstützen, die aufgrund der fortdauernden Aussetzung des Spielbetriebs in wirtschaftliche Schieflage geraten.
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„Für mich als ein Kind der Bundesliga ist es unvorstellbar, dass unser Fußball jetzt in ernsthafte existenzielle Schwierigkeiten gerät“, sagt Rudi Völler, Geschäftsführer Sport bei Bayer 04. „Ich habe meine Spielerkarriere in der 2. Liga begonnen, hatte auch dort eine tolle Zeit, ich kenne und schätze beide Ligen – sie sind ein kostbares Gut, das wir gemeinsam schützen müssen. Bei aller Rivalität zwischen den Vereinen ist es jetzt wichtig, dass wir uns gegenseitig helfen.“

Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Einige Vereine sind in ihrer Existenz bedroht. Wir fühlen uns hier aufgefordert, einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Denn letztlich müssen alle Beteiligten ein Interesse daran haben, die Stabilität der Strukturen zu gewährleisten. Nur dann werden wir als Bundesliga und 2. Liga auch in Zukunft die Strahlkraft und Attraktivität gewährleisten können, von der wir bislang alle profitiert haben.“

Bayer 04 und die drei weiteren Champions-League-Teilnehmer der aktuellen Saison verzichten zunächst auf ihren Anteil an noch nicht verteilten nationalen Medienerlösen der DFL in der kommenden Saison. Dieser Betrag, der bei Anwendung des derzeitigen Verteiler-Schlüssels rund 12,5 Millionen Euro ausmachen würde, wird seitens der vier Clubs noch einmal um 7,5 Millionen Euro aus eigenen Mitteln aufgestockt. Über die Kriterien zur Verteilung der 20 Millionen Euro soll das DFL-Präsidium befinden.

„Im Sinne der Gemeinschaft"

„Diese Aktion unterstreicht, dass Solidarität in der Bundesliga und 2. Bundesliga kein Lippenbekenntnis ist. Das DFL-Präsidium ist den vier Champions-League-Teilnehmern sehr dankbar im Sinne der Gemeinschaft aller Clubs“, erklärt Christian Seifert, Sprecher des DFL-Präsidiums.

Rudi Völler ergänzt abschließend: „Wir alle tragen die Verantwortung dafür, dass die Bundesligen in ihrer bewährten Form weiterbestehen. Nicht nur aus Eigeninteresse, denn der Profifußball in Deutschland ist nicht nur ein Geschäft und auch nicht nur ein wichtiger Faktor als Arbeitgeber und Steuerzahler in diesem Land. Der Fußball verbindet die Menschen miteinander und ist gerade in schwierigen Zeiten als gesellschaftliche Klammer von besonderer Bedeutung.“

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