#B04inAustria - Tag 2: Hereinspaziert zur Hakan-Show

Unangenehm war das Wecken am frühen Freitagmorgen. Auf dem Parkplatz vor dem Teamhotel der Werkself in Zell am See-Kaprun schlug um 7.12 Uhr das Sicherheitssystem eines Autos Alarm und konnte erst Minuten später wieder gebändigt werden.
© Bayer 04 Leverkusen Fussball GmbH

Die meisten Hotelgäste, darunter auch die Profis von Bayer 04, wurden durch das piepsende Geräusch wach und blieben es dann auch. An dieser Stelle könnte der Hinweis verschwiegen werden, dass das Fahrzeug ein Münchner Kennzeichen hatte.

Hakan vs. Kucz

Einigen Akteuren kam das frühe Wecken aber nicht ungelegen, denn sie waren mit Co-Trainer Athletik Oliver Bartlett schon vor der ersten Einheit zum Laufen verabredet. Wenig später traf sich dann die gesamte Werkself zur ersten großen Einheit des Trainingslagers im Alois-Latini-Stadion in Zell am See. Während der rund anderthalb Stunden wurde mit Hochdruck an der Kondition und dem Zusammenspiel sowie einigen taktischen Varianten gearbeitet. Im Anschluss daran legte Hakan Calhanoglu noch eine seiner berüchtigten Sonderschichten ein und schoss Jung-Keeper Tomasz Kucz ein paar unhaltbare Freistöße um die Ohren.

The next Will Grigg?

Begleitet wurde jeder Treffer vom Jubel der zahlreichen mitgekommenen Fans im Stadion. Das gesamte Training über hatten sie schon die Werkself besungen und jede gelungene Aktion gefeiert. So schallte es ein ums andere Mal ein gewaltiges „Volland's on fire“ über den Trainingsplatz – in Anlehnung an dem Hit über den nordirischen Stürmer Will Grigg bei der Europameisterschaft. Ob es das Lied auch in die Nordkurve schafft, bleibt abzuwarten, Kevin Volland hat mit seinen fünf Treffern in den bisherigen Testspielen jedenfalls gezeigt, dass er nichts dagegen hätte.

Drei mussten pausieren

Neben dem Platz musste sich auch Stefan Kießling aufhalten. Der Stürmer, der noch immer an anhaltenden Hüftproblemen leidet, konnte am Freitag nicht mit der Werkself trainieren, schaute aber trotzdem am Platz vorbei und stand den Anhängern zudem für ein Selfie zur Verfügung. Neben Kießling mussten auch Roberto Hilbert (angeschlagen) sowie Julian Baumgartlinger (Adduktorenprobleme) passen.

Fahrräder raus!

Zur zweiten Einheit am Nachmittag ging's dann wie schon am Vortag mit dem Mountainbike. Knapp acht Kilometer liegen das Teamhotel Tauern Spa in Kaprun und der Trainingsplatz in Zell am See auseinander, entsprechend geschafft waren die Spieler dann auch nach dem Ende des 70-minütigen Trainings. Neben einigen Übungen aus dem Athletikbereich hatte Roger Schmidt auch in zwei Teams gegeneinander spielen lassen. Im Anschluss daran packte knapp ein Dutzend Akteure noch die Badehose aus und sprang angeführt von Kyriakos Papadopoulos zur Abkühlung in den direkt hinter dem Trainingsplatz gelegenen Zeller See.

„No Doping!“

Nach dem Abendessen war der lange Tag noch immer nicht vorüber: Die Abendschule wartete. Genau gesagt Lehrer Dr. Karl-Heinrich Dittmar, der zu einer Stunde im Fach „Aufklärung über die Anti-Doping-Richtlinien“ gebeten hatte. Die Veranstaltung des eigentlichen Teamarztes ist jedes Jahr obligatorisch, um über die wichtigsten Anliegen und Neuerungen des DFB zu informieren.

#B04inAustria – Neue Formate!

Über den Hashtag #B04inAustria kann man sich rund um die Uhr über die #Werkself und #Bayer04 informieren. So gibt es darüber jeden Abend einen Logbuch-Eintrag aus dem Herzen der Mannschaft, Fitnesssuchende können sich gemeinsam mit Oliver Bartlett in Sommerform bringen und Österreich-Liebhaber kommen mit dem Sprachkurs von Julian Baumgartlinger und Rambo Özcan auf ihre Kosten.

Dafür einfach mal bei Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat vorbeischauen – dort ist für jeden etwas dabei!

© Bayer 04 Leverkusen Fussball GmbH

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