
Im Interview mit bayer04.de sprach Arthur – wohlgemerkt bereits auf Deutsch – über seine regelmäßigen Sprachkurse beim Werksklub, über seinen Alltag in Deutschland, der sich zu dem in Brasilien deutlich unterscheidet, und darüber, welches deutsche Wort für ihn das Schwierigste ist.
04 Fragen an… Arthur
Arthur, warum fällt dir das Deutschlernen so leicht?
Arthur: Ich mag es einfach, neue Dinge zu lernen. Dass ich hier eine neue Sprache lernen darf, ist eine große Chance für mich. Es ist sehr wichtig, sowohl für die Arbeit mit meinen Teamkollegen, aber natürlich auch für meine Zukunft. So etwas sollte man nutzen. Aktuell lerne ich drei Mal die Woche für eine halbe Stunde vor oder nach dem Training. In der Werkstatt (klubeigenes Rehabilitations- und Trainingszentrum von Bayer 04, Anm. d. Red.) unterhalte ich mich mit den Physiotherapeuten auf Deutsch.
Gibt es auch etwas, das dir beim Lernen besonders schwerfällt?
Arthur: Definitiv Wörter mit „R“. Im Deutschen ist es ein scharfes „R“, wir sprechen das eher rollender aus. Das schlimmste Wort dafür ist „Eichhörnchen“, aber das vergesse ich jetzt wohl nie wieder. (lacht)











Wie nutzt du die Sprache in deinem Alltag?
Arthur: Meine Schwester und mein Bruder waren zuletzt länger zu Besuch. Zuhause habe ich in der Zeit immer versucht, mit meiner Schwester Deutsch zu sprechen, weil sie auch gerade einen Kurs besucht. Dann haben wir uns abends immer gegenseitig gefragt: „Was hast du heute gelernt?“ Im Supermarkt oder beim Friseur probiere ich mich auch aus auf Deutsch – zwar langsam, aber ich probiere es. Im April kommen meine Eltern. Dann werde ich sie hoffentlich mit neuen deutschen Wörtern überraschen – „Eichhörnchen“ zum Beispiel. (lacht)
Wie gefällt dir das Leben hier in Deutschland?
Arthur: Die Menschen und das Leben hier sind völlig anders als in Brasilien. Das Wetter auch – ich glaube, ich habe seit drei Monaten keine Sonne mehr gesehen. (lacht) Im Winter habe ich das erste Mal in meinem Leben echten Schnee gesehen und auch meinen ersten Schneemann gebaut. Ich erlebe hier also völlig neue Dinge. Das ist schön. Außerdem kann ich jeden Tag mit meinem Hund hier in großen Parks spazieren. Ich habe viel Natur, Tiere und einen schönen Kanal in der Nähe von meinem Zuhause. Es ist eine andere Welt, aber ich mag sie sehr.

Bayer 04 Leverkusen hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Noah Mbamba vorzeitig um ein Jahr verlängert und den belgischen U21-Nationalspieler auf Leihbasis nach Frankreich transferiert. Beim FC Lorient soll der 21-Jährige, dessen Kontrakt in Leverkusen nun eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2029 hat, Spielpraxis in der Ligue 1 sammeln und sich dort mit guten Leistungen und weiteren Entwicklungsschritten für die Werkself der Zukunft empfehlen.
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Bayer 04 ist zurück in der BayArena! Unter dem Motto „Ein Tag. Zwei Teams. Ein Klub.“ wird das Leverkusener Stadiongelände zur Erlebniswelt – mit vielfältigen, exklusiven Aktionen auf und neben dem Platz. Im Ticker zur Saisoneröffnung 2026 behaltet ihr den Überblick über alle Highlights.
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Endlich wieder BayArena! Erstmals nach der Sommerpause spielte die Werkself bei der Saisoneröffnung 2026 wieder im heimischen Stadion – und gewann dort gegen den FC Sevilla auch ihr fünftes Testspiel der Vorbereitung. Den Rückstand durch Miguel Sierra (16.) drehte Patrik Schick in Halbzeit zwei (66., 79.) und sorgte für glückliche Bayer 04-Fans auf den neuen BayArena-Sitzen. Neuzugang Miguel Gutiérrez freute sich bei seinem Debüt unterm Kreuz über den Assist zum Ausgleich.
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Eingeleitet von einem lupenreinen Hattrick von Cornelia Kramer haben die Bayer 04-Frauen ihren vorletzten Test der Vorbereitung souverän gewonnen. Im Rahmen der Saisoneröffnung schlug die Werkself den niederländischen Erstligisten Feyenoord Rotterdam 7:0 (3:0). Vor 3.000 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion erzielten Kramer (6.,25.,45.), Sofie Zdebel (47.), Maja Sternad (59.), Natasha Kowalski (83.) und Vanessa Fudalla (86.) die Treffer für die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold.
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