
Am Ende war die Erleichterung bei allen spürbar. Direkt nach dem Abpfiff lagen sich die Spieler von DFB-Trainer Horst Hrubesch in Brasília in den Armen und jubelten über den gelungenen Halbfinaleinzug. Dabei täuschte das 4:0-Schlussergebnis über die harte Arbeit hinweg, die das deutsche Olympia-Ensemble gegen die Portugiesen hatte vollbringen müssen. Den Bann hatte nämlich kurz vor der Pause erst Serge Gnabry gebrochen. Lars Bender hatte in gewohnter Manier aggressiv den Ball erobert, Julian Brandt dann den Spieler des FC Arsenal in Szene gesetzt und Gnabry eiskalt veredelt (45.).
Sieben Assists von Brandt
Und Brandt brillierte auf dem rechten Flügel weiter: Ein ums andere Mal sorgte er für Gefahr im gegnerischen Strafraum durch raffinierte Vorlagen oder zwei starke eigene Abschlüsse. Das 2:0 durch Matthias Ginter bereitete er dann per Eckstoß vor (58.). Es kam noch besser: Erst erhöhte Davie Selke (75.), dann bediente wieder Brandt den eingewechselten Philipp Max zum 4:0-Endstand (84.). Es war bereits der siebte Assist des jungen Blondschopfs bei diesem Olympia-Turnier.
Da hatte Lars Bender schon gar nicht mehr auf dem Platz gestanden. In seinen 71 Minuten hatte er als zentraler Motor in der offensiven Viererreihe des neuen 4-1-4-1-Systems alles gegeben und Hrubesch gönnte ihm eine vorzeitige Verschnaufpause. Schon am Mittwoch (18 Uhr) geht es für die DFB-Youngster im Halbfinale weiter. Dann wartet in Sao Paulo entweder Nigeria oder Dänemark. Mit einem weiteren Sieg hätte das DFB-Ensemble die Silbermedaille schon sicher.


Gleich dreimal waren die schwarz-roten Legenden der Bayer 04-Traditionsmannschaft am vergangenen Wochenende im Einsatz. Unter anderem mit Stefan Kießling, Philipp Wollscheid, Sidney Sam und Karim Bellarabi trat das von Falko Götz und Jürgen Gelsdorf gecoachte Team auf Indoor-Kunstrasen-Turnieren in Oldenburg, Regensburg und Bielefeld an. Bei Letzterem zauberten sich die Leverkusener dank vierer Wollscheid-Tore sogar bis ins Finale, wo dann gegen Arminia Bielefeld Endstation war. Einsatz und Spaß waren jedoch bei allen Beteiligten wie immer titelwürdig.
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