
Am Ende war die Erleichterung bei allen spürbar. Direkt nach dem Abpfiff lagen sich die Spieler von DFB-Trainer Horst Hrubesch in Brasília in den Armen und jubelten über den gelungenen Halbfinaleinzug. Dabei täuschte das 4:0-Schlussergebnis über die harte Arbeit hinweg, die das deutsche Olympia-Ensemble gegen die Portugiesen hatte vollbringen müssen. Den Bann hatte nämlich kurz vor der Pause erst Serge Gnabry gebrochen. Lars Bender hatte in gewohnter Manier aggressiv den Ball erobert, Julian Brandt dann den Spieler des FC Arsenal in Szene gesetzt und Gnabry eiskalt veredelt (45.).
Sieben Assists von Brandt
Und Brandt brillierte auf dem rechten Flügel weiter: Ein ums andere Mal sorgte er für Gefahr im gegnerischen Strafraum durch raffinierte Vorlagen oder zwei starke eigene Abschlüsse. Das 2:0 durch Matthias Ginter bereitete er dann per Eckstoß vor (58.). Es kam noch besser: Erst erhöhte Davie Selke (75.), dann bediente wieder Brandt den eingewechselten Philipp Max zum 4:0-Endstand (84.). Es war bereits der siebte Assist des jungen Blondschopfs bei diesem Olympia-Turnier.
Da hatte Lars Bender schon gar nicht mehr auf dem Platz gestanden. In seinen 71 Minuten hatte er als zentraler Motor in der offensiven Viererreihe des neuen 4-1-4-1-Systems alles gegeben und Hrubesch gönnte ihm eine vorzeitige Verschnaufpause. Schon am Mittwoch (18 Uhr) geht es für die DFB-Youngster im Halbfinale weiter. Dann wartet in Sao Paulo entweder Nigeria oder Dänemark. Mit einem weiteren Sieg hätte das DFB-Ensemble die Silbermedaille schon sicher.


Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg am 6. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Carles Martínez und Julian Schuster...
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Werkself-TV zeigt den 2:1-Erfolg von Bayer 04 gegen den SC Freiburg am 6. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 re-live...

Es war ein Spiel, an das sich die Beteiligten wohl noch lange erinnern werden: Die U19 von Bayer 04 hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga den siebten Sieg im siebten Spiel gefeiert – und doch war es ein ganz besonderer Erfolg: Beim 4:3 (1:1) beim VfL Bochum 1848 fielen gleich fünf Treffer in der Schlussviertelstunde. Bei Anbruch der 90. Minute hatte das Team von Trainer Patrick Greveraars noch zurückgelegen, dann aber in bester „Laterkusen“-Manier zurückgeschlagen.
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In der BayArena war die Werkself unter Carles Martínez bisher nicht zu bezwingen. Der Spanier gewann mit seinem Team alle drei zurückliegenden Heimspiele – wohlgemerkt ohne Gegentor. Mit dem SC Freiburg kommt am Sonntag, 18. Oktober (Anpfiff: 15.30 Uhr/live bei DAZN und im Werkself-Radio), der aktuelle Tabellenführer nach Leverkusen, muss dort aber auf seinen Top-Torschützen verzichten. Zudem gewann die Werkself alle drei vergangenen Heimspiele gegen den Sport-Club. Mit einem Treffer könnte Patrik Schick nicht nur für einen vierten Erfolg in Serie sorgen, sondern auch einen denkwürdigen Rekord aufstellen. Derweil dreht sich am Aktionsspieltag Gesundheit in der BayArena vieles um das körperliche Wohlbefinden. Die Kurzpässe.
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