
Vielen von ihnen schenkte Roger Schmidt, der von 1995 bis 2002 als Spieler das Trikot des SC Verl getragen hatte und dementsprechend freundlich empfangen wurde, zu Beginn das Vertrauen. So standen neben Rückkehrer Danny da Costa gleich auch Neuzugang Sam Schreck und U17-Akteur Kai Havertz in der Startformation. Die erste Gelegenheit hatte in Lars Bender aber eine der ganz arrivierten Kräfte, sein Schuss wurde jedoch geklärt (12.). Klären musste wenig später auch André Ramalho: Keeper Niklas Lomb war schon geschlagen, doch der brasilianische Lockenkopf kratzte den Ball des Verler Marco Kaminski noch von der Torlinie (23.).
Es entwickelte sich eine muntere Begegnung, in der die Werkself zunehmend mehr den Ton angab, einzig ein Tor fehlte. Erst wurde Stefan Kießlings Kopfball pariert (32.), dann der schöne Versuch von Julian Brandt (38.), und der Linksschuss von Kyriakos Papadopoulos landete neben dem Tor (42.). So ging es torlos in die Kabinen der umgebauten Verler Sportclub Arena, die mit dem Spiel gegen Bayer 04 eingeweiht wurde.
Neun Wechsel zur Pause
Roger Schmidt wechselte in der Pause mächtig durch, einzig Lomb und da Costa blieben auf dem Feld. So kam unter anderem Neuzugang Kevin Volland zu seinem Debüt mit dem Kreuz auf der Brust – übrigens im neuen schwarzen Heimtrikot. Und zusammen mit Sturmpartner Joel Pohjanpalo, der von Fortuna Düsseldorf zurück an die Dhünn kam, sorgte er gleich für viel Wirbel im Verler Strafraum. Einen Freistoß zirkelte Volland mit links nur hauchzart daneben (61.), die nächste Gelegenheit leitete er gleich selbst ein: Volland schickte Karim Bellarabi, der zurückflankte, Vollands Kopfball ging knapp drüber (69.).
Noch enger war es drei Minuten später, als Robbie Kruse Pohjanpalo schickte, der Finne nicht lange fackelte und den Ball im Lauf mit links an die Latte jagte. Kevin Kampl, der neben Youngster Atakan Akkaynak im zentralen Mittelfeld agierte, probierte es in der 73. Minute mit einem sehenswerten Drehschuss, aber auch sein Versuch blieb unbelohnt. So kam es, wie es kommen musste: Kurz vor Schluss zeigte der Schiedsrichter nach einem Foulspiel im Leverkusener Strafraum auf den Elfmeterpunkt und Sinisa Veselinovic verwandelte sicher zur Verler Führung (86.). Doch die Werkself steckte nicht auf, kam noch zu einer Flanke, und die lenkte der SC-Keeper Robin Brüseke zum 1:1-Endstand ins eigene Netz (89.).
Weiter geht es schon am Sonntag mit dem Testspiel beim Delbrücker SC (15 Uhr).
Die Statistik:
Bayer 04 (1. HZ): Lomb – da Costa, Ramalho, Papadopoulos, Abu Hanna – Bender, Havertz – Schreck, Öztunali, Brandt – Kießling.
Bayer 04 (2. HZ): Lomb – da Costa, Cacutalua, Toprak, Hilbert – Kampl, Akkaynak – Bellarabi, Volland, Kruse – Pohjanpalo.
Tore: 1:0 Veselinovic (86./FE), 1:1 Brüseker (89./ET).


Im Rahmen des 5. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die Partie steigt am Donnerstag, 26. November, um 18.45 Uhr im Stadion Maksimir. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Nicht nur auf dem Rasen gab es rund um den 2:1-Heimerfolg der Werkself gegen den SC Freiburg Grund zur Freude. Auch im Bereich der Trainerbänke waren zur Pause viele glückliche Gesichter zu sehen. Einmal mehr ehrte Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, gemeinsam mit Ex-Stürmer und Klub-Repräsentant Stefan Kießling im Namen von Bayer 04 die bis zu 30-jährigen Jubiläen von acht Fanclubs.
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Was für ein Spiel für die U19 von Bayer 04: Beim 4:3-Erfolg beim VfL Bochum 1848 drehte die junge Werkself die Partie spektakulär in der Nachspielzeit. Einen schwereren Stand hatte die U17, die beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 unterlag. Großen Jubel gab es dafür bei gleich drei Juniorinnen-Teams, die teils gegen ältere Gegnerinnen den Einzug in die jeweiligen Finals des Kreispokals perfekt machten – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Auch in der zweiten Länderspielperiode der Saison 2026/27 reisen wieder Bayer 04-Nachwuchsakteure zu ihren Nationalteams – darunter wie so häufig auch DFB-Auswahlen.
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