
Kai, du hast die U19-EM im Sommer abgesagt, um dir nach der zurückliegenden Saison eine Auszeit zu nehmen. Jetzt bist du zurück aus dem Urlaub – ist es dir gelungen, dich zu erholen?
Havertz: Ja, also ich hatte jetzt ungefähr einen Monat frei und habe die Zeit genutzt, um mich zu erholen – auch von der Schule – und ich glaube, das hat ganz gut geklappt.
Die ersten Tage im Trainingslager sind schon vorbei. Wie ist dein bisheriger Eindruck?
Havertz: Wir haben ganz gut angefangen, es ist ziemlich anstrengend, das merkt man auch. Aber dafür ist die Vorbereitung da, und da müssen wir jetzt durch. Es macht Spaß, wieder mit den Jungs zusammen hier zu sein, und wir werden bestimmt noch ein paar schöne Tage hier haben.
Was hast du dir für die kommende Saison vorgenommen?
Havertz: Ich möchte mich noch mehr etablieren und viele Spielminuten bekommen. Außerdem will ich mit der Mannschaft neu angreifen – und unsere gemeinsamen Ziele erreichen.
Du hast in der vergangenen Saison gezeigt, dass du flexibel einsetzbar bist. Aber: Wenn du der Trainer wärst, wo würdest du dich aufstellen?
Havertz: Auf jeden Fall bin ich Mittelfeldspieler. Aber ich bin ja noch sehr jung und mir ist es eigentlich egal, wo ich jetzt spiele. Hauptsache, ich spiele!
Die 04-Fanfragen - Danke fürs Mitmachen!
@Jonasovic (via Twitter): Was würdest du jetzt nach deinem Abi machen, wenn deine Fußballer-Karriere nicht so extrem steil verlaufen wäre?
Havertz: Das ist schwer. Ich wollte schon immer was mit Sport machen. Mein Ziel war es natürlich auch, irgendwann einmal hier zu sein – also Profifußballer zu sein. Auf jeden Fall irgendwas im sportlichen Bereich, aber was genau, kann ich mir nicht vorstellen.
@crxfm (via Twitter): Du bist offensiv ein polyvalenter Spieler. Aber wo spielst du dort am liebsten?
Havertz: Wie eben schon gesagt: Ich spiele zwar am liebsten im Zentrum, aber mir ist es eigentlich momentan egal, wo ich spiele – Hauptsache, ich stehe auf dem Platz.
@Pat Mosby (via Facebook): Sind Vladlen und Co. wirklich besser in FIFA als du?
Havertz: Nein, das kann ich abstreiten! Das war gestern nur ein schlechter Abend von mir. (lacht) Vlad ist zwar ganz gut, aber Atakan und Sam sind auf keinen Fall besser als ich.
@Christian Waschkewitz (via Facebook): Hast du ein Ritual vor den Spielen?
Havertz: Ritual würde ich eigentlich nicht sagen, vielleicht aber einen kleinen Aufhänger: Ich ziehe mir immer zuerst den linken Schienbeinschoner und dann den linken Schuh an, das ist zwar kein wirkliches Ritual, aber das mache ich meistens so vor den Spielen.

Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Julian Schuster und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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