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„Der Ausgang der letzten Saison ist eine große Motivation für jeden Spieler. Wir wollen in Europa wieder so weit, wie möglich kommen und dafür morgen einen guten Start hinlegen“, sagte Alonso. Auch Tah zeigte sich vorfreudig: „Dass wir in der letzten Saison das Finale so knapp verpasst haben, tut uns allen immer noch weh. Umso mehr freuen wir uns morgen darauf, wieder den ersten Schritt in diese Richtung machen zu können.“
Dem ersten Gegner auf diesem Weg sprach der Spanier eine „Gewinner-Mentalität“ zu und betonte: „Wenn du dich in der schwedischen Liga gegen Malmö FF und andere Teams durchgesetzt hast, bedeutet das etwas. Sie haben eine klare Spielidee und sind vor allem im technischen Bereich stark. Wir haben also großen Respekt.“ Auch Tah ergänzte: „Sie sind mit dem Ball sehr gut, haben Spieler wie Samuel Gustafson oder Johan Hammar. Man darf ihnen also nicht zu viel Raum lassen, wir wollen dominant spielen.“
Zudem warnte Alonso vor einer vermeintlichen Favoriten-Rolle seines Teams: „Favorit zu sein, bedeutet gar nichts. Man muss mit einer richtigen Mentalität auf den Platz gehen, sonst wird es gegen jeden Gegner schwierig.“

Personell kann der Spanier auf einen nahezu vollständigen Kader setzen. Lediglich Patrik Schick sowie Arthur, der aufgrund einer Muskel-Sehnenverletzung im rechten Oberschenkel passen muss, fehlen. „Ein paar Wechsel“ seien durchaus möglich, so der 41-Jährige, festlegen wolle er sich aber noch nicht.
Sicher sei aber: „Wir werden in den kommenden Wochen rotieren müssen. Daher brauchen wir jeden Spieler, um auch jederzeit flexibel im System zu sein. Alle Spieler haben stets gut gearbeitet und sind bereit“, lobte der Spanier seine Mannschaft.
25.000 Fans werden Tah und Co. in der BayArena von den Rängen aus unterstützen. Diesen Support und die Vorfreude auf die anstehende Spielzeit erneut auf internationaler Bühne spüre auch die Mannschaft, so Tah: „Wir spüren die Euphorie von außen. Aber der Trainer achtet auch immer darauf, dass wir nicht zu viel darauf hören und selbstkritisch bleiben. Es gibt immer Details, an denen wir schrauben können, um unser Niveau auch in jedem Spiel halten zu können, denn wir haben definitiv Hunger auf mehr.“

Neben den aktuellen Themen fragten die anwesenden Medienvertreter den Spanier auch zu den aktuellen Geschehnissen um die Spanische Frauen-Nationalmannschaft. Alonso bezog klar Stellung: „Sie sind Weltmeister geworden, man hätte über ihren Erfolg reden müssen. Aber die Nationalspielerinnen kämpfen gerade für ihre Rechte und das ist der einzig richtige Weg. Hier geht es nicht nur um Spanien, sondern es ist ein internationales Thema, wie es vor ein paar Jahren zum Beispiel auch die Me-Too-Bewegung in den USA war. Es geht nicht nur um Veränderungen im Fußball, sondern um Veränderungen in unserer gesamten Gesellschaft. Manchmal braucht es leider genau solche Ereignisse, um etwas Gutes auf den Weg zu bringen. Meine Töchter werden sich daran erinnern, wofür diese Frauen gekämpft haben. Sie kämpfen für das Richtige und vor allem für eine bessere Zukunft.“

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