Im Jahr 2012 hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) in Kooperation mit EA SPORTS mit der Virtual Bundesliga (VBL) als erste professionelle Fußballliga überhaupt einen eSport-Wettbewerb ins Leben gerufen. Seit ihrer Einführung hat die VBL eine stetig größer werdende Popularität.
Neben der VBL Club Championship by WOW, die den deutschen Klub-Meister kürt, ist die Einzelmeisterschaft der wichtigste Wettbewerb der deutschen eSports-Szene. Lange bildeten die VBL Open und VBL Open Play-offs als offene Qualifikationsmöglichkeit sowie das anschließende VBL Grand Final die wesentlichen Stationen auf dem Weg zum Titel des Deutschen Einzel-Meisters.
Seit der Saison 2026/27 geht die Einzelmeisterschaft, mit einer leicht abgewandelten Struktur, unter dem neuen Namen VBL Player Championship by WOW an den Start. Der Wettbewerb ergänzt weiterhin die VBL Club Championship als zweite Deutsche Meisterschaft unter dem Dach der Virtual Bundesliga.
Der Weg zur Deutschen Einzelmeisterschaft führte über die VBL Open, die VBL Open Playoffs und das VBL Grand Final. Die VBL Open waren ein offener, kostenloser „In-Game“-Modus von EA SPORTS FC für alle interessierten Spielerinnen und Spieler und liefen über vier Online-Qualifikationsmonate. Pro Monat durften bis zu 60 Partien gespielt werden. Jeden Monat qualifizierten sich die besten 15 Spieler für die VBL Open Play-offs. Zusätzlich wurden weitere Play-off-Startplätze über Community Cups, Wildcard-Turniere und Last Chance Qualifier vergeben.
In den Play-offs stießen Profi-eSportler dazu, die sich durch ihre Leistungen in der VBL CC für diese Stufe qualifiziert hatten. Nach verschiedenen Runden zogen die besten ins VBL Grand Final ein. 32 Spieler standen im Finalevent. In einer Vorrunde spielten die Teilnehmer gegeneinander, am Ende spielten die punktbestem 16 Spieler im K.-o.-System (Platz 1 traf auf Platz 16, Platz 2 auf Platz 15 und so weiter) den Deutschen Einzel-Meister aus.
Durch das gänzlich umstrukturierte Format der VBL CC (alle Infos gibt's HIER) gab es eine Neuerung: Zehn Plätze im VBL Grand Final wurden bereits während der VBL CC fest vergeben. Der Klub, der einen Showdown gewann, durfte zwei seiner Spieler benennen, die sich direkt für das Grand Final qualifizieren und dadurch die Play-off-Runde überspringen konnten. In den Play-offs wurden somit „nur noch“ 22 Grand-Final-Plätze ausgespielt. Das Grand Final selbst blieb vom Ablauf her unverändert.
Durch die Namensänderung der Einzelmeisterschaft in VBL Player Championship hat sich auch die Struktur leicht verändert. Zentraler Bestandteil dessen ist die Weiterentwicklung des „In-Game“-Modus in EA SPORTS FC. Gespielt wird weiterhin im Ultimate Team mit Spielern der Bundesliga und 2. Bundesliga sowie unter Auswahl eines der 36 Klubs. Die Teilnahme steht allen Spielern ab 16 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland offen.
An den Play-offs nehmen zusätzlich zu den Ladder-Qualifikanten weitere Spieler teil, die ihre Startplätze über Community Cups und Wildcard-Turniere, organisiert von Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga, erspielt haben. Insgesamt nehmen also weiterhin über 60 Spieler an den Play-offs teil. Am Ende werden allerdings lediglich acht und damit deutlich weniger Plätze als in den Vorjahren für das Grand Final vergeben.
Weitere Informationen zum genauen Wettbewerbs- und Qualifikationsmodus folgen...
Anders als in den Vorjahren nehmen am abschließenden Höhepunkt, damals namentlich Grand Final, nur noch 16 statt 32 Spieler teil. Zu den acht Qualifikanten der Play-offs stoßen acht Profi-eSportler, die sich direkt über die Showdowns der VBL CC qualifiziert haben.
Weitere Informationen zum genauen Wettbewerbs- und Qualifikationsmodus folgen...
