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„Wir hoffen morgen auf einen besseren Anfang als beim Duell im vergangenen Monat. Es war die bis dato letzte Niederlage für uns. Wir wollen eine Top-Leistung zeigen und sind bereit für das erste von zwei wichtigen Spielen“, erklärte Kasper Hjulmand am Dienstagabend auf der Pressekonferenz im Karaiskakis-Stadion. Dem bevorstehenden Gegner Olympiakos Piräus attestierte der Däne dabei eine „sehr gute Art und Weise, Fußball zu spielen. Sie spielen direkt und pressen hoch auf zweite Bälle. Sie zählen zu den Top-Teams der Champions League bei hohen Ballgewinnen.“
Kapitän Robert Andrich sagte zum Wiedersehen mit Piräus: „Wir kennen nun die Atmosphäre, das kann ein Vorteil sein. Es wird wieder ein schwieriges Spiel. Im Duell in der Ligaphase hatten wir einige große Chancen, die wir nicht genutzt haben. Das hat zum Spielverlauf beigetragen.“
Wie die Mannschaft dieses Mal versucht mit der Atmosphäre umzugehen? Andrich antwortete: „Die Stimmung geht natürlich nicht an einem vorbei. Man ist als Spieler zwar im Tunnel und nimmt nicht alles wahr. Aber natürlich kriegt man das mit. Aber mit einem besseren Start ins Spiel, gepaart mit unserer eigenen Qualität und unserem eigenen Spielaufbau sowie einem Führungstor, können wir die Stimmung klein halten. Das kann viel bewirken.“

Apropos Stimmung: Thema der Pressekonferenz war auch die besondere Atmosphäre, die ohnehin immer bei einem Duell in der Königsklasse herrscht. Andrich dazu: „Nach der Nationalmannschaftshymne ist die in der Champions League als Spieler die beste, die du hören kannst. Ich hoffe sehr, sie in meiner Karriere noch einige Male hören zu können.“ Trainer Hjulmand ergänzte: „Es ist ein schöner Wettbewerb. Man weiß nie, wie viele Spiele man pro Saison hat. Wir genießen es und geben alles. Ich versuche immer, den Moment zu erleben und wertzuschätzen. Im Leben kann sich immer alles schnell verändern. Wir müssen daher unser Bestes geben – für uns selbst, für die Fans, für den Klub.“
Angesprochen auf Verteidiger Edmond Tapsoba, der kürzlich gegen den FC St. Pauli bereits sein viertes Saisontor erzielt hatte und damit zum Innenverteidiger mit den meisten direkten Torbeteiligungen (vier Tore, zwei Assists) in den Top-Fünf-Ligen wurde, sagte Andrich: „Seine Entwicklung ist sehr gut. Er ist sehr gereift. Er war immer schon jemand, der unaufgeregt ist. Das tut uns sehr gut. Er macht wenig Fehler im Spiel, verteidigt rigoros, kann Linien überspielen und Tore schießen.“ Hjulmand ergänzte mit einem Lächeln im Gesicht: „Rob hat gesprochen wie ein Trainer und alles gesagt.“ (lacht)
Andrich fand zudem warme Worte für seinen Teamkollegen und engen Freund Jonas Hofmann, der nun auch für die UCL nachnominiert worden ist (ebenso wie Stürmer Martin Terrier): „Ich freue mich sehr, dass Jonas nun dabei ist. Ich musste das ein oder andere Mal mit ihm trainieren, wenn am Abend ein Champions-League-Spiel anstand. Das war eine schwierige Situation für ihn, aber ich finde, beide haben es super professionell gemacht.“ Der Coach scherzte daraufhin: „Die beiden sind fast verheiratet!“(lacht).
Angefeuert wird die Mannschaft beim morgigen Play-off-Hinspiel von 500 Bayer 04-Fans, die den erneuten Weg in die griechische Hauptstadt antreten werden.


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